Kaizen

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Fallstudie zur Entwicklung eines KVP-Implementierungsmodells
Christian T. Stemplinger, Tobias Mohn, Herwig Winkler ORCID Icon
In der Studie „Trendbarometer Arbeitswelt“ gaben ca. 80 % der befragten Experten an, dass sie dem Thema „Kontinuierlicher Verbesserungsprozess“ (KVP) eine hohe bis sehr hohe Priorität für den Erfolg am „Shop-Floor“ zuordnen [1]. Die nachhaltige Implementierung des KVP in ein bestehendes Produktionssystem sowie die regelmäßige Ausführung von KVP-Maßnahmen ist in der Praxis jedoch mit vielen Hindernissen und Problemen verbunden. Dies stellt Unternehmen teilweise vor große Herausforderungen im operativen Produktionsmanagement. In der folgenden Fallstudie haben wir deshalb mittels Leitfadeninterviews qualitativ die Praxisprobleme eines Fertigungsbereiches erhoben und erarbeiteten darauf basierend erforderliche Modelleigenschaften eines geeigneten KVP. Das entwickelte Modell deckt die drei Phasen vom KVP-Implementierungsgedanken über die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen bis zum selbstlaufenden Prozess ab.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 73-77
Kaizen und Führungskultur

Kaizen und Führungskultur

Strategische Neuausrichtung eines Unternehmensbereichs
Martin Friesl, Sonja Sackmann
Der vorliegende Beitrag thematisiert am Beispiel der strategischen Neuausrichtung eines Unternehmensbereichs das Zusammenspiel von Kulturentwicklung (Führungskultur) und der Etablierung eines neuen Produktionssystems zur nachhaltigen Verbesserung der Qualitäts- und Kostensituation eines mittelständischen Unternehmens. Die retrospektive Betrachtung des Veränderungsprozesses verdeutlicht die Bedeutung der Sensibilität des Managements hinsichtlich der kulturellen Dimension organisationaler Veränderung für die Gestaltung des Prozesses und zeigt anhand spezifischer Aktionen die pragmatische Umsetzung und Operationalisierung eines strategischen Veränderungsprozesses.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 49-52