Innovationsfähigkeit

Kybernetisches Innovationsmanagement für wissensintensive Organisationen

Kybernetisches Innovationsmanagement für wissensintensive Organisationen

Alan Hansen, Florian Welter, Anja Richert, Frank Hees, Sabina Jeschke
Das Management von Innovationsprozessen erfolgt in wissensintensiven Organisationen häufig anhand linearer Modelle wie Stage-Gate-Ansätzen, die hohe Anforderungen an Planbarkeit stellen. Eine sinnvolle Erweiterung derartiger Ansätze bieten kybernetische Prinzipien, die ein iteratives Management von Innovationsprozessen unter Betrachtung großer Systemrahmen unterstützen. Entscheidungsträger sind in dieser Hinsicht verstärkt gefordert, ihre lineare Perspektive auf Innovationsprozesse durch die Analyse und Gestaltung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen zu erweitern und damit die Ausschöpfung aller vorhandenen menschlichen, organisationalen und technischen Innovationspotenziale zu unterstützen. Ein praxiserprobtes Tool zur Diagnose und Gestaltung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen bietet der Strategieplaner innoBOOST.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
Diversität als Innovationspotenzial

Diversität als Innovationspotenzial

Kreativität und Innovationsfähigkeit von F&E-Teams im Spannungsfeld von Diversität und Kommunikation
Anja Kreidler, Meike Tilebein ORCID Icon
Heterogen zusammengesetzte Teams in Forschung und Entwicklung besitzen aufgrund ihrer großen Vielfalt (Diversität) an Fähigkeiten, Perspektiven und Wissensbeständen ein hohes Innovationspotenzial. Team-Diversität hilft daher einerseits, komplexen Aufgaben gerecht zu werden und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Stark ausgeprägte Diversität kann jedoch andererseits auch zu Kommunikations- und Kooperationsbarrieren im Team beitragen, was die Zusammenarbeit und damit die Kreativität und Innovationsfähigkeit des Teams behindert. Diversität und Kommunikation bilden somit zwei Dimensionen eines Spannungsfelds, in dem sich erst bei geeigneter Konstellation das Innovationspotenzial eines Teams voll entfalten kann. Der folgende Beitrag stellt unterschiedliche Wirkungen dieses Spannungsfelds auf das Innovationspotenzial von Teams dar und zeigt praktische Implikationen für den Umgang mit heterogenen Teams auf.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 3 | Seite 47-50