Ideenmanagement

Verwertung von kollektiver Intelligenz

Verwertung von kollektiver Intelligenz

Ein Ansatz zum Erschließen ungenutzter Ideenpotenziale
Daniel Velasquez Norrman, Wilfried Sihn
Die Vorteile von Managementansätzen, die sowohl Ideen für die Verbesserung bestehender Abläufe sowie für die Ausschöpfung von neuen Marktpotenzialen bieten, sind unumstritten. Zu den Vorzügen zählen der positive Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aber auch eine hohe Rentabilität des Operationalisierens der Ansätze. Im Jahr 2012 sparte z. B. der Volkswagenkonzern durch Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung von Prozessen knapp 199 Mio. Euro ein. Ähnlich konnte Siemens und Infineon Austria im Jahr 2013 Einsparungen von mehr als 145 Mio. Euro bzw. 12 Mio. Euro erreichen [1]. Eine eindrucksvolle Statistik, die aber lediglich einen Bruchteil der Potenziale umfasst, welche unter dem Fraunhofer Austria Ansatz zum Corporate Capability Management (CCM) und der Verwertung von kollektiver Intelligenz verstanden wird. Der Begriff CCM soll auf ein erfolgreiches Innovationsmanagement hinweisen, bei dem die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen bei der ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 15-19
IT-Unterstützung der frühen Phasen der Produkt-Innovation

IT-Unterstützung der frühen Phasen der Produkt-Innovation

Felix Nyffenegger, Carmen Kobe
Die frühen Phasen der Produkt-Innovation haben in den letzten Dekaden viel Aufmerksamkeit erhalten. Forschung und Industrie haben diverse Ansätze entwickelt um diese noch besser zu unterstützen. Gleichzeitig haben sich die technologischen Möglichkeiten zum Bereitstellen und Weiterverarbeiten von Informationen und Wissen enorm verbessert. Dieser Aufsatz diskutiert die Frage, ob - und wie - die frühen Phasen der Produkt-Innovation durch Informationstechnologie unterstützt werden können: es wird ein Überblick über Informationsobjekte in den frühen Phasen gegeben, verfügbare Standard-Software wird vorgestellt und ein Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen anhand des Software-Prototypen ILab gegeben.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 1 | Seite 45-48
Ideenmanagement

Ideenmanagement

Grundlage für einen dauerhaften erfolgreichen Innovationsfluss
Horst Geschka
Der Innovationsprozess lässt sich in vier Phasen gliedern. Die erste Phase, die so genannte Konzeptfindung, läuft in vielen Unternehmen unstrukturiert und zufallsbedingt ab. Studien zeigen jedoch, dass auch diese Phase klar strukturiert und methodisch gestützt werden kann. Für die Stufen der Konzeptfindungsphase, strategischen Orientierung, Ideenfindung, Ideenauswahl und Vorprojekte können spezifische Methoden und Vorgehensweisen eingesetzt werden. Im Unternehmen ist das Ideenmanagement organisatorisch zu verankern: Alle Ideen sind einer Ideensammelstelle mit einem Ideenmanager zuzuleiten, der die Ideen betreut und die Bearbeitung vorantreibt. Für die Ideenbewertung steht ihm ein bereichsübergreifend zusammengesetzter Ideenbewertungsausschuss zur Seite.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 29-32