Geschäftsmodelle

Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Ein Analyse-Raster zum Erkennen von Industrie 4.0 Potenzialen und notwendigen Veränderungen
Patricia Deflorin, Maike Scherrer, Janick Amgarten
Industrie 4.0 umfasst viel mehr als Sensoren, Aktoren und Vernetzungskomponenten. Die Technologien ermöglichen einerseits das Anbieten neuer Produkte und Dienstleistungen für den Kunden, andererseits führen sie zu internen Effizienzsteigerungen. Anhand des Industrie 4.0 Geschäftsmodells wird visualisiert, welche Ziele eine Industrie 4.0 Initiative verfolgt, welcher Wert für den Kunden entsteht, welche Leistungen intern zu erbringen sind, welche Technologien und Fähigkeiten benötigt werden und welche Informationssysteme die Vernetzung zwischen Kunden, Lieferanten und innerhalb des Unternehmens ermöglichen. Wichtig ist dabei, dass die Dimensionen der Industrie 4.0 Geschäftsmodelle aufeinander abgestimmt sind.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Institut für Technologiemanagement

Institut für Technologiemanagement

Bereich für Produktionsmanagement Universität St.Gallen
Christoph Benninghaus
Der Bereich Produktionsmanagement an der Universität St.Gallen beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Industrie 4.0 und angrenzenden Themenfeldern. Forschungsseitig werden dabei insbesondere neue Erkenntnisse und Lösungsansätze im Bereich Produktionsmanagement, Komplexitätsmanagement sowie Smart Services untersucht. Darüber hinaus unterstützt das Institut industrielle Organisationen in verschiedenen Branchen und Regionen in ihrer strategischen Planung, der Prozessoptimierung und bei der Umsetzung von Verbesserungsinitiativen. Von der Prozessaufnahme bis hin zur Ausarbeitung der Produktionsstrategie sowie Empfehlungen für den Einsatz von Industrie 4.0 Lösungen bieten wir eine Vielzahl von Forschungs- und Transferprojekten an. Einige dieser Projekte werden im Folgenden kurz skizziert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 68-69
Führungskompetenzen für Industrie 4.0

Führungskompetenzen für Industrie 4.0

Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 verändert nicht nur Produkte, Prozesse und Arbeitsorganisation, sondern auch das Führungsverständnis. Gefragt sind Visionäre, Analytiker und Vordenker bei der Entwicklung der (digitalen) Strategie und neuer Geschäftsmodelle, Gestalter, Moderatoren und Konfliktmanager für virtuelle und interkulturelle Teams und Netzwerke, selbstreflektierende und lernfähige Persönlichkeiten.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 55-57
Erfolgreiche Kombinationsmuster in Cloud-Geschäftsmodellen

Erfolgreiche Kombinationsmuster in Cloud-Geschäftsmodellen

Stine Labes, Rüdiger Zarnekow ORCID Icon
Cloud Computing ist ein Trend der letzten Jahre, der mittlerweile immer präsenter in den Produktportfolios von IT-Dienstleistern auftritt. Viele neue Unternehmen gründen sich mit dem Ziel, Cloud-Dienste anzubieten und etablierte Unternehmen erweitern ihr traditionelles Geschäftsmodell um Cloud-Aspekte. Basierend auf einer umfangreichen Literaturanalyse und -synthese werden die Gestaltungsmerkmale eines Cloud-Geschäftsmodells in ein Ordnungsschema überführt und dienen in diesem Beitrag als Untersuchungsrahmen für aktuell erfolgreiche Cloud-Geschäftsmodelle. Die Geschäftsmodelle von 29 bekannten IT-Dienstleistern werden miteinander verglichen und mithilfe einer Cluster-Analyse typische Kombinationsmuster identifiziert. Diese Muster werden erfolgskritisch betrachtet und Handlungsempfehlungen für IT-Dienstleister in der Cloud abgeleitet.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 4 | Seite 23-26
Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Ergebnisse aus dem Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC)
Jens Eschenbächer, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Elektromobilität ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Immer neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskonzepte werden von der Forschung entwickelt und in der Praxis erprobt. In diesem Zusammenhang wurde in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg das Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC) durchgeführt, auf dessen Ergebnissen das derzeitige Nachfolgeprojekt „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ aufbaut. Auf Grundlage einer Lebenszyklusbetrachtung wurden im Rahmen von PMC erste Ansätze für produktbegleitende Dienstleistungen in den verschiedenen Phasen der Elektromobilität erarbeitet. Die Analyse dieser „Extended Products“ hat gezeigt, dass für einen Paradigmenwechsel durch neue Mobilitätsangebote im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Kooperative Grid-Lösungen für industrielle Anwendungen

Kooperative Grid-Lösungen für industrielle Anwendungen

Anette Weisbecker, Oliver Strauß
Anhand von zwei Anwendungsszenarien aus den Bereichen Gießereiprozesssimulation und Umformtechnik werden Möglichkeiten aufgezeigt, Grid und Cloud Computing in kleinen und mittleren Unternehmen einzusetzen um neue Dienstleistungen und Serviceangebote anzubieten und bestehende Geschäftsmodelle zu erweitern.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 3 | Seite 64-66
Ubiquitous Computing: Auswirkungen auf die Industrie

Ubiquitous Computing: Auswirkungen auf die Industrie

Elgar Fleisch, Michael Kickuth, Markus Dierkes
Der Beitrag beschreibt die Quellen und Formen des betriebswirtschaftlichen Nutzens von Ubiquitous Computing (UbiComp) anhand von Fallbeispielen und zeigt mögliche Potenziale des UbiComp auf. Ausgehend von der provokanten These, dass nicht nur Menschen, sondern auch Produkte das „Bedürfnis zur Kommunikation“ haben, zeigen die Autoren, welche Auswirkungen dies auf zukünftige Unternehmensprozesse haben könnte. Das Produkt wird zum Agenten des Produzenten und kommuniziert mit seiner Umwelt, um die vom Produzenten vorgegebene Zielfunktion zu erfüllen. Mit den Technologien des Ubiquitous Computing geht die Kommunikationsfunktion eines Produkts somit weit über das heute bekannte Industriedesign hinaus.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 29-31
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