Fabrikplanungsprozesse

Föderatives Fabrikdatenmanagement Fabrikplanungsprozesse basierend auf Web Services

Föderatives Fabrikdatenmanagement Fabrikplanungsprozesse basierend auf Web Services

Reiner Anderl, Christian Mosch, Klaus Schützer, Antonio Álvaro de Assis Moura
Fertigende Unternehmen müssen aufgrund kürzerer Produktlebenszyklen und größerer Variantenvielfalt der Produkte in ihren Fabrikstrukturen flexibel bleiben. Die Flexibilität von Fabrikstrukturen basiert auf definierten Fabrikplanungsprozessen, in welchen Produkt-, Prozess und Ressourcendaten aus unterschiedlichen Disziplinen und isolierten IT-Werkzeugen berücksichtigt werden müssen. Fabrikplanungsprozesse können somit als iterative, interdisziplinäre und partizipative Prozesse charakterisiert werden. Um den interdisziplinären und partizipativen Charakter zu unterstützen, wird in diesem Beitrag ein föderatives Fabrikdatenmanagement (FFDM) als integrative Gesamtlösung vorgestellt. Die zu berücksichtigenden Produkt-, Prozess- und Ressourcendaten werden auf Basis von Web Services dem Fabrikplaner bereitgestellt und so der Fabrikplanungsprozess aufgrund der Reduzierung redundanter, inhomogener und inkonsistenter Datenhaltung beschleunigt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 69-72
Fabrikdatenmanagement in der industriellen Praxis

Fabrikdatenmanagement in der industriellen Praxis

Untersuchung seiner Notwendigkeit
Reiner Anderl, Christian Mosch, Majid Rezaei
Die heute verfügbaren IT-Lösungen aus dem Umfeld der Digitalen Fabrik erlauben es Fabrikkonzepte auf unterschiedlichen Abstrahierungsebenen zu entwickeln und zu analysieren. Eine signifikante Herausforderung stellt die Komplexität der Fabrikplanungsprozesse dar, welche interdisziplinären, partizipativen, und iterativen Charakter besitzen. Zur Beherrschung dieser komplexen Prozesse werden die aus dem Prozesskettenansatz herrührenden modernen Methoden des Concurrent und Simultaneous Engineering immer wichtiger, die insbesondere eine Verkürzung der Gesamtplanungszeiten herbeiführen. Diese Methoden führen zugleich zu neuen Herausforderungen aus IT-Sicht, denen in den letzten Jahren nur punktuell mit singulären Werkzeugen der Digitalen Fabrik entgegengewirkt worden ist. Zur Integration dieser singulären Werkzeuge entsteht die Notwendigkeit einer integrativen Gesamtlösung. In dem vorliegendem Beitrag wird eine am Fachgebiet Datenverarbeitung in der Konstruktion (DiK) ...
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 1 | Seite 43-46