externe Stakeholder

Externe Stakeholder im Requirements-Engineering-Prozess

Externe Stakeholder im Requirements-Engineering-Prozess

Ein Ansatz auf Basis des Quality Function Deployments am Beispiel eines Nutzfahrzeugherstellers
Christian Koot, Nail Bugra Akyüz, Manfred Rössle, Matthias Matejov
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte Henry Ford die industrielle Fertigung durch die Einführung des Fließbandes im Automobilbau. Diese Methode ermöglichte es, gleichartige Güter mit einer geringen Variantenanzahl in hohen Stückzahlen wirtschaftlich zu fertigen. Demgegenüber kann durch die Fortschritte in der Fertigungstechnik heute eine hohe Variantenanzahl der Produkte innerhalb der Fließfertigung realisiert werden. Daher stellt die Entwicklung von attraktiven Produkten mit einem hohen Nutzen für verschiedene Anwendergruppen eine Schlüsselkompetenz von erfolgreichen Unternehmen dar. Hierzu sind die intensive Betrachtung sowie der Einbezug von Anforderungen diverser Stakeholder in den Produktentstehungs- und Innovationsprozess essenziell. Ein Requirements-Engineering (RE) Ansatz am Beispiel der Nutzfahrzeugbranche ist daher Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 49-52
Verwertung von kollektiver Intelligenz

Verwertung von kollektiver Intelligenz

Ein Ansatz zum Erschließen ungenutzter Ideenpotenziale
Daniel Velasquez Norrman, Wilfried Sihn
Die Vorteile von Managementansätzen, die sowohl Ideen für die Verbesserung bestehender Abläufe sowie für die Ausschöpfung von neuen Marktpotenzialen bieten, sind unumstritten. Zu den Vorzügen zählen der positive Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens aber auch eine hohe Rentabilität des Operationalisierens der Ansätze. Im Jahr 2012 sparte z. B. der Volkswagenkonzern durch Ideen der Mitarbeiter zur Verbesserung von Prozessen knapp 199 Mio. Euro ein. Ähnlich konnte Siemens und Infineon Austria im Jahr 2013 Einsparungen von mehr als 145 Mio. Euro bzw. 12 Mio. Euro erreichen [1]. Eine eindrucksvolle Statistik, die aber lediglich einen Bruchteil der Potenziale umfasst, welche unter dem Fraunhofer Austria Ansatz zum Corporate Capability Management (CCM) und der Verwertung von kollektiver Intelligenz verstanden wird. Der Begriff CCM soll auf ein erfolgreiches Innovationsmanagement hinweisen, bei dem die Einbindung unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen bei der ...
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 15-19