Axiomatic Design

Axiomatic Design und TRIZ

Axiomatic Design und TRIZ

Kombinierter Methodeneinsatz für die erfolgreiche Entwicklung innovativer Produkte in KMU
Dominik T. Matt ORCID Icon, Janez Zgaga, Johannes Weger
Dieser Beitrag beschreibt die erfolgreiche Kombination der beiden Methoden Axiomatic Design und TRIZ anhand des praktischen Anwendungsfalls eines Produktentwicklungsprojekts bei einem Kleinunternehmen. Die Aufgabenstellung umfasste den Entwurf und die prototypische Realisierung eines bereiften Kleintraktors für den Weinbau. Die große Herausforderung bei der Konzeptentwicklung lag in der Anforderung, dass sich das Arbeitsgerät in den schmalen Gassen eng liegender Weinlauben sowie im steilen Gelände bewegen lassen muss. Das Anwendungsbeispiel untermauert die Leistungsfähigkeit der kombinierten Anwendung von Axiomatic Design und TRIZ zur Identifikation und Auflösung technisch-physikalischer Widersprüche und zeigt auf, wie auch Kleinbetriebe in enger Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen innovative und anspruchsvolle Produktideen zielgerichtet zur Umsetzung bringen können.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 57-61
Axiomatic Customer Value Engineering

Axiomatic Customer Value Engineering

Ein neuer Ansatz zur systematischen Steigerung der Erfolgsquote von Neuproduktentwicklungen
Dominik T. Matt ORCID Icon
Die Erfolgsquote von neuen Produkten und Dienstleistungen lässt sich nur durch eine konsequente Orientierung am Kundennutzen steigern: Der Nutzen treibt die Kaufentscheidung! Bestehende Methoden der Kundenbedarfsermittlung sind für neuartige Produkte/Dienstleistungen unzureichend oder gar nicht einsetzbar: immerhin gilt es ja festzustellen, was der Kunde gerne hätte, was es in dieser Form aber noch nicht gibt. Wie also soll er eine solche Anforderung von sich aus äußern können? In diesem Beitrag wird ein Werkzeug vorgestellt, mit welcher der Kundennutzen und die daraus zur Entwicklung benötigten funktionalen Anforderungen für die Produktentwicklung definiert werden können. Anhand eines Praxisbeispiels wird die erfolgreiche Anwendung demonstriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 2 | Seite 77-80
Die Kraft der kleinen Strukturen

Die Kraft der kleinen Strukturen

Beschäftigungssicherung durch strukturiertes Unternehmenswachstum im Netzwerk
Dominik T. Matt ORCID Icon
In den letzten Jahren wirtschaftlicher Rezession hat sich die Bedeutung der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) für die Beschäftigungssicherung in Europa gezeigt. Die Wirtschaftsstruktur scheint zu „pulverisieren“, ein Trend zu kleinen Betriebsstrukturen ist feststellbar, welche die Wertschöpfungsverluste der Großen auffangen. Dies ist einerseits erfreulich, andererseits gibt die Entwicklung doch Anlass zu Sorge: schließlich ist Wachstum bekanntermaßen die einzige Möglichkeit, den Firmenwert zu steigern und damit die Beschäftigung nachhaltig zu sichern. Sollte demnach aus jedem KMU irgendwann ein Großbetrieb werden? Nicht unbedingt. Denn Wachstum ist kein Perpetuum Mobile, es wird irgendwann durch die Komplexität großer Strukturen gehemmt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Fragestellung, wie unternehmerisches Wachstum unter Beibehaltung der Vorzüge kleiner und flexibler Strukturen erreicht werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 41-44