Autonome Systeme

Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Steuerung adaptiver Systeme mittels digitalem Zwilling

Mensch-Technik-Interaktion während des Produktlebenszyklus am Beispiel der Containerentladung
Lennart Rolfs, Nils Hoppe, Christoph Petzoldt, Jasper Wilhelm, Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon
Mit bedienerseitigen Eingriffsmöglichkeiten erlauben semi-autonome Systeme eine bessere Bewältigung auftretender Komplexitäten als vollautonome Systeme. Der Einsatz eines digitalen Zwillings ermöglicht eine neuartige Schnittstelle für die Interaktion mit solchen Systemen. Dieser Beitrag beschreibt die Implementierung der Steuerung und Nutzerschnittstelle in einem System mit digitalem Zwilling. Es wird gezeigt, wie die entwickelte Steuerungsarchitektur die Einbindung verschiedener Methoden der Mensch-Technik-Interaktion und die Durchführung virtueller Schulungen ermöglicht. Auf diese Weise kann die Steuerung des Systems über die Betriebsphase hinaus in anderen Phasen des Lebenszyklus verwendet werden.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 15-19
Modularer Digitaler Zwilling für adaptive Systeme

Modularer Digitaler Zwilling für adaptive Systeme

Mensch-Technik-Interaktion zur Steuerung semi-autonomer Systeme am Beispiel der Containerentladung
Jasper Wilhelm, Christoph Petzoldt, Thies Beinke, Michael Freitag ORCID Icon
Der Einsatz vollautonomer Systeme ist aufgrund variabler Systemumgebungen oder geringer Stückzahlen nicht in allen Anwendungsfeldern wirtschaftlich. Semi-autonome Systeme können hier helfen, den Menschen zu entlasten, da ein Bediener jederzeit die Kontrolle über das System übernehmen kann. Dieser Beitrag stellt einen neuartigen, auf dem digitalen Zwilling aufbauenden, Ansatz für die Mensch-Technik-Interaktion (MTI) mittels adaptiver Automation vor. An einem Fallbeispiel wird gezeigt, wie der Bediener eines Cyber-Physischen Systems (CPS) in spezifischen Aufgaben durch einen modularen digitalen Zwilling (mDT) unterstützt werden kann. Dies erlaubt die Unterscheidung zwischen kurzfristigen Signaländerungen und langfristiger Verhaltensmodifikation. Mit dem vorgestellten Konzept können semi-autonome Systeme für Anwendungsgebiete entwickelt werden, in denen der Einsatz autonomer Systeme aufgrund komplexer und variabler Systemumgebungen oder geringer Stückzahlen bisher nicht gegeben ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 2 | Seite 24-28
Dezentraler IOTA-basierter Industrie-Marktplatz

Dezentraler IOTA-basierter Industrie-Marktplatz

Industrie-Marktplatz auf Basis von IOTA, eCl@ss und I4.0-Verwaltungsschale
Alexander Belyaev, Christian Diedrich, Holger Köther, Alaettin Dogan
Die nächste Generation der industriellen Automatisierung, Industrie 4.0 (I4.0), rückt immer näher. In der Welt von morgen werden die Maschinen nicht nur Anlageninformationen enthalten, sondern auch proaktive Entscheidungs- und Optimierungsalgorithmen, die ein zielgerichtetes Verhalten der Komponenten ermöglichen. Solche I4.0-Komponente können als autonome, unabhängige Wirtschaftsakteure angesehen werden, die nach marktwirtschaftlichen Prinzipien zusammenarbeiten.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 36-40 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S36-40
Autonome Systeme in der Produktion

Autonome Systeme in der Produktion

Planungssystematik für die Entwicklung autonomer Systeme
Roman Dumitrescu ORCID Icon, Thorsten Westermann, Tommy Falkowski
Autonome Systeme werden perspektivisch alle Lebensbereiche durchdringen und haben das Potenzial, einen gesellschaftlichen Wandel auszulösen. Die Konzipierung dieser hochkomplexen Systeme erfordert leistungsfähige Entwicklungsansätze und -methoden, die disziplinübergreifend angewendet werden. Stellvertretend für die vielschichtigen Anwendungsbereiche von autonomen Systemen steht die industrielle Produktion, in der im Kontext von Industrie 4.0 bereits eine technologieinduzierte Transformation eingeleitet wurde.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 6 | Seite 17-20 | DOI 10.30844/I40M_18-6_17-20
I4M 6/2018: Autonomie

I4M 6/2018: Autonomie

Von Autonomen Systemen bis zur dezentralen Produktionssteuerung
Diese Ausgabe untersucht die Auswirkungen autonomer Technologien auf Seehäfen und dezentralisierte Produktionssteuerungen in Smart Factories. Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz und Cyber-Physische Systeme in der Industrie 4.0? Ein Fokus liegt auf der Automatisierung von Hafeninfrastrukturen und der Implementierung von Lean-Management als Basis für digitale Transformation – praxisnah und forschungsstark.
I4M 5/2018: Digitalisierung der Logistik

I4M 5/2018: Digitalisierung der Logistik

Produktions- und Logistiksysteme vernetzen und Industrie 4.0-tauglich machen
Wie kann die Digitalisierung in Logistik und Produktion gelingen? Themen in dieser Ausgabe sind unter anderem Cyber-Physische Systeme zur Lkw-Auslastungsoptimierung, automatisierte Containertransportsysteme, intelligente Objekte in der vernetzten Logistik und die Rolle von Augmented Reality. Weitere Artikel untersuchen politische Instrumente zur Digitalisierung, Industrie 4.0-Readiness oder die Nutzung sozialer Netzwerke zur Effizienzsteigerung.
Ein getakteter kombinierter Ladungsverkehr?

Ein getakteter kombinierter Ladungsverkehr?

Disruptive Innovationen für ein zeitpräzises Anlieferkonzept für Unternehmen mit robuster Produktion über ein multimodales Logistiknetzwerk
Herbert Kotzab, Hans G. Unseld
Die Zukunftsfähigkeit von Produktionsverfahren, wie der modularisierten Produktion von Automobilen, wird davon bestimmt, inwieweit nachhaltige Produktivitätssteigerungen gelingen. Dabei gilt es, den Zielkonflikt zwischen Effizienz und Flexibilität aufzulösen [1]. Auf dem Prüfstand stehen vor allem die logistischen Prämissen und die Frage der Adaptions- und Leistungsfähigkeit der Beschaffungslogistik. Der Gedanke liegt nahe, die derzeit mit Lkw-Aufliegern organisierten Inbound-Prozesse mit dem Umwelt schonenden Wettbewerb eines neuartigen getakteten Bahntransports zu vergleichen und dabei gleichzeitig Vorteile aus CPS zu nutzen. Der Vorschlag bietet der Produktion eine alternative Lösung eines Transportflusses mit Wechselbrücken, die in Echtzeit disponier- und kontrollierbar eine deutlich höhere Flexibilität des Teileflusses im Inbound und in der Zustellung sichern.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 2 | Seite 41-44
Mensch-Maschine-Interaktion für Fahrerlose Transportfahrzeuge

Mensch-Maschine-Interaktion für Fahrerlose Transportfahrzeuge

Methode zur Beauftragung von interaktiven Transportsystemen
Lars Dohrmann, Florian Podszus, Georg Ullmann, Ludger Overmeyer
Im Gegensatz zu aktuellen Produktions- und Transportsystemen verfügt der Mensch über die Fähigkeit, sowohl mit physischen Veränderungen des Arbeitsplatzes als auch organisatorischen Veränderungen des Arbeitsablaufes flexibel umzugehen. Das Ziel des Forschungsprojekts „FTF out-of-the-box“ ist es, Serien-Flurförderzeuge durch kognitive Technologien zu befähigen, autonom Teilaufgaben in logistischen Prozessen abzuwickeln sowie durch Sprach- und Gestensteuerung zugewiesene Transportaufträge eigenständig auszuführen. Zur Realisierung solch eines interaktiven Fahrerlosen Transportfahrzeugs (FTF) soll eine dezentrale Intelligenz entwickelt werden, die das FTF in die Lage versetzt, sein Verhalten selbstständig und flexibel durch Anpassung an sich wandelnde Produktionsumgebungen und -anforderungen zu optimieren und gleichzeitig den aktuell hohen Inbetriebnahmeaufwand fahrerloser Systeme zu reduzieren.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Von der Automatisierungstechnik zu kognitiven technischen Systemen

Methodische Grundlagen und Anwendungen
Dirk Söffker, Dennis Gamrad, Elmar Ahle
Die Realisierung kognitiver technischer Systeme beinhaltet die Implementierung einer Wissensrepräsentationsebene im technischen System. Hierdurch lassen sich kognitive Funktionen und Prozeduren (Planen, Lernen etc.) verwenden. Insbesondere die Realisierung der über die Adaption hinausgehenden Fähigkeit zum Lernen stellt den Schlüssel für neuartige Anwendungen dar. In Anwendungsfeldern, wo die Führung komplexer Systeme systembedingt vollständig oder teilweise nicht durch menschliche Bediener erfolgen kann, versprechen diese Systeme eine neue Qualität der Automatisierung.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 4 | Seite 57-60