Arbeitszeitgestaltung

Simulationsunterstützte Arbeitszeitgestaltung

Simulationsunterstützte Arbeitszeitgestaltung

Ein neuer Ansatz zur Gestaltung von Arbeitszeitsystemen unter Berücksichtigung der Lebenssituation der Mitarbeiter
Gert Zülch, Patricia Stock, Daniel Schmidt, Michael Leupold
Bedingt durch den demografischen Wandel sehen sich Unternehmen zunehmend damit konfrontiert, die praktizierten Arbeitszeitsysteme nicht nur an die betrieblichen Ziele sowie an gesetzliche und tarifliche Vorgaben anzupassen, sondern auch an die Einsatzzeitwünsche ihrer Mitarbeiter. Dabei lassen sich unterschiedliche Mitarbeitertypen identifizieren, die sich hinsichtlich Arbeitszeitpräferenzen und privater Belastungssituation voneinander unterscheiden. Somit besteht ein Bedarf an lebenssituationsorientierten Arbeitszeitsystemen, was sich als hoch komplexes Planungsproblem erweist. Die Einsatzzeitplanung wird noch dadurch erschwert, dass gängige Werkzeuge zur Arbeitszeitgestaltung die Vereinbarkeit zwischen Arbeit und Privatleben allenfalls als Kennzahl zur Bewertung, nicht jedoch als Eingangsparameter für die Planung von Arbeitszeitsystemen berücksichtigen. Der Beitrag stellt das Simulationsverfahren OSim-GAM vor, das eine prospektive Planung und Bewertung von Arbeitszeitsystemen ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 29-33
Arbeitszeitgestaltung zwischen Arbeit auf Abruf und Vertrauensarbeitszeit

Arbeitszeitgestaltung zwischen Arbeit auf Abruf und Vertrauensarbeitszeit

Heinz Ehmer
Der gesetzliche - also allgemein gültige - Rahmen lässt der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung großen Spielraum. Ob dieser ausgenutzt werden kann, hängt davon ab, welchen Rahmen der Kollektivvertrag für eine Branche vorgibt. Für die Arbeitnehmer/-innen geht es nicht nur um zeitliche Belastung durch Arbeit und Selbstgestaltung von Zeit sondern immer auch um Lohn. Je flexibler Arbeitszeiten gestaltet werden sollen, desto intensiver ist daher ihre Mitbestimmung erforderlich.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 9-11
Simulationsbasierte Arbeitszeitgestaltung

Simulationsbasierte Arbeitszeitgestaltung

Gert Zülch, Patricia Stock, Thomas Bogus
Um auf Nachfrageschwankungen flexibler reagieren zu können, müssen die betrieblichen Arbeitszeiten verändert werden. Oftmals werden dann flexible Arbeitszeitmodelle eingeführt, die unter personalbezogenen und betrieblichen Gesichtspunkten problematisch sind. Außerdem erweisen sich die bislang zur Verfügung stehenden Bewertungsmethoden als sehr subjektiv. In diesem Beitrag wird die simulationsbasierte Vorgehensweise zur Arbeitszeitgestaltung vorgestellt, die eine prospektive Bewertung von Arbeitszeitmodellen auf Basis objektiver Kriterien ermöglicht.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 5 | Seite 47-50