Anlauf

An- und Auslaufmanagement

An- und Auslaufmanagement

Logistische Herausforderungen am Anfang und Ende des Produktlebenszyklus
Therese Kirsch, Wolfgang Buchholz
Produkte verlieren mit der Zeit ihre Attraktivität am Markt, die Technologie ist überholt oder Kundenerwartungen werden nicht mehr erfüllt. Um weiterhin erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen alte Produkte austauschen. Für Serienhersteller, die Differenzierung über kundenorientierte Produktgestaltung mit vielen Varianten und ständigen Produktinnovationen anstreben, bedeutet dies zahlreiche und komplizierte Produktwechsel. Hierfür besitzen ein funktionierendes An- und Auslaufmanagement eine erfolgskritische Bedeutung. Da sich die Produktlebenszyklen aufgrund der Dynamik der Technik und der Märkte verkürzen, sinkt die Amortisationszeit für die Entwicklungskosten. Um die Rentabilität zu halten oder zu steigern ist es notwendig, die Kosten der Produktwechsel so gering wie möglich zu halten, und das Produkt so schnell wie möglich in eine abgesicherte Serienproduktion zu bringen. Dieser Artikel zeigt Serienherstellern Möglichkeiten auf, wie die Logistik zu einem zeit- und ...
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
Planung anlaufrobuster Produktionssysteme

Planung anlaufrobuster Produktionssysteme

Durch neue Planungsprozesse und -tools zu stabilen Produktionssystemen
Anton Reinfelder, Claas Christian Wuttke, Jean-Claude Blumenau
Der Anlauf von Fertigungssystemen ist ein Teil des Produktentstehungsprozesses, der mehr als jede andere Phase von unmittelbarem Handlungsdruck bei hoher Dynamik und Komplexität geprägt ist. Ein Lösungsansatz besteht darin, Fertigungssys-teme so auszulegen, dass sie ein Maximum an Flexibilität sowie Transparenz bieten. Planung anlaufrobuster Produktionssysteme bedeutet hierbei folglich die Gestaltung von Produktionssystemen, die flexibel genug sind, um noch nicht eingeschwungene Regelungssysteme auszugleichen. Neben der Flexibilität liegt ein weiterer Schwerpunkt in der transparenten Gestaltung der Fertigungssysteme, um eine steile Einlernkurve zu erreichen. An zwei Beispielen wird gezeigt, wie sich das konkret umsetzen lässt. Des Weiteren wird dargelegt, welchen Nutzen dabei aktuelle Planungsmethoden und -tools für die Produktion bieten und was ein Unternehmen tun muss, um dieses Potenzial zu realisieren.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 41-44
Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Horst Wildemann
Ansätze eines risikoorientierten Anlaufmanagements können dazu dienen, die methodische Lücke zwischen Projekt- und Produktionsmanagement zu schließen. Um Handhabungsstrategien für ein risikoorientiertes Anlaufmanagement zu entwi-ckeln, werden zunächst die zentralen Anlaufrisiken identifiziert. Eine risikobezogene Szenarienbildung dient dazu, die möglichen Auswirkungen der identifizierten Risiken zu quantifizieren. Um das Ziel eines anlaufrobusten Produktionssystems zu erreichen, werden im Sinne einer präventiven Risikohandhabung Handlungsstrategien abgeleitet, die sowohl eine Minimierung als auch eine Transformation von technischen und organisatorischen Risiken zum Ziel haben.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 17-20