Agilität

„Keine Angst vor Industrie 4.0!“

„Keine Angst vor Industrie 4.0!“

Vier Maßnahmen zur Vorbereitung von Unternehmen auf die neuen Anforderungen menschlicher Arbeit in der Industrie 4.0
Holger Kohl, Thomas Knothe ORCID Icon, Burkhard Schallock, Julia-Anne Scholz
Aus den Trends zu kundenindividuelleren Produkten und kürzeren Produktlebenszyklen entstehen Herausforderungen, denen Unternehmen mit dem Einsatz von Industrie 4.0-Technologien zu begegnen versuchen. Die damit verbundene Digitalisierung und Automatisierung ruft bei Arbeitnehmern in der verarbeitenden Industrie insbesondere Ängste vor Veränderungen in den Arbeitsabläufen und -anforderungen hervor. In diesem Beitrag werden vier zentrale soziotechnische Gestaltungsmaßnahmen vorgeschlagen, mit denen sich Unternehmen in die Lage versetzen können, die neuen Anforderungen menschlicher Arbeit in der Industrie 4.0 bewältigen zu können - und somit den Ängsten entgegenwirken zu können. Im Mittelpunkt stehen die Steigerung der unternehmerischen Agilität sowie der Ausbau der Mitarbeiterkompetenzen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 37-41
Ist Agilität Voraussetzung oder Folge einer zielgerichteten Digitalisierung?

Ist Agilität Voraussetzung oder Folge einer zielgerichteten Digitalisierung?

Dominic Lindner, Michael Amberg
Unternehmen befinden sich schon immer in einen konstanten Wandel, welcher heutzutage u. a. eng mit den Schlagworten „Digitalisierung“ und „Agilität“ verknüpft ist. Dabei können agile Methoden speziell in komplexen Projekten Wegbereiter für eine zielgerichtete Digitalisierung sein und andererseits digitale Technologien eine agilere Arbeitsweise fördern. Dieser Beitrag fokussiert durch Gruppendiskussionen mit Managern aus mittelständischen IT-Unternehmen die Frage, ob Agilität Voraussetzung oder Folge einer zielgerichteten Digitalisierung ist. Dieser Beitrag richtet sich an Entscheider aus dem IT-Mittelstand, welche den Grad an Agilität im Unternehmen im Kontext einer zunehmenden Digitalisierung erhöhen möchten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 4 | Seite 30-34 | DOI 10.30844/I40M_19-4_S30-34
Hybride Agilität in Großunternehmen

Hybride Agilität in Großunternehmen

Von der Notwendigkeit des Entlernens
Marcel F. Volland
Viele Großunternehmen müssen sich schnell wechselnden Kundenwünschen und neuen Technologien anpassen, leiden aber gleichzeitig unter einer trägen und dysfunktionalen Organisationsstruktur. Daher ist das Interesse an der IT-Branche gestiegen, um das dort angewendete, agile Arbeiten in die eigenen Strukturen zu implementieren. Eine Tiefenstudie in einem DAX-Unternehmen zeigt, welche Rolle Entlernprozesse bei der Entstehung von hybriden agilen Methoden spielen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 2 | Seite 27-30 | DOI 10.30844/I40M_19-2_S27-30
Smarte Kultur 4.0

Smarte Kultur 4.0

Nationale Kulturen und deren Effekte auf den Umsetzungserfolg von Industrie 4.0
Sait Başkaya, Ina Heine, Robert Schmitt ORCID Icon
Im Zuge der vierten industriellen Revolution müssen Unternehmen mit ihren Strukturen, Prozessen und ihrer Organisationskultur agil sein. Agilität bedeutet in diesem Kontext, dass Unternehmen einerseits dafür Sorge tragen, dass ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen den weiter steigenden Kundenanforderungen entsprechen, um permanent wettbewerbsfähig bleiben zu können. Dies kann zum Teil durch andauernde Innovationen ermöglicht werden. Andererseits müssen Unternehmen sich an diese Veränderungen anpassen können, welche durch Innovationsschübe entstehen. Die Adaptierungsgeschwindigkeit muss hierbei möglichst hoch ausfallen. Werden Nationen im globalen Wettbewerb betrachtet, stellt sich die Frage, inwiefern kulturelle Unterschiede unternehmerische Wandlungsfähigkeit, Flexibilität und Dynamik beeinflussen. Dieser Beitrag widmet sich deshalb der Fragestellung, ob kulturelle Unterschiede eine Rolle im Innovationskontext „Industrie 4.0“ spielen und welche Kulturdimensionen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 61-64
Big Data-basiertes Monitoring

Big Data-basiertes Monitoring

Ein neuer Ansatz für agile Industrieunternehmen in der volatilen Welt
Stefan Heldmann, Christian Rabitsch, Christian Ramsauer
Die zunehmend volatile Welt drängt Unternehmen sich auf schnelle Veränderungen einzustellen. Ein vielversprechender Ansatz für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist der Aufbau eines agilen Unternehmenssystems. Anhand der Mechanik von Agilität wird gezeigt, dass Monitoring ein Hauptbaustein für ein agiles Unternehmenssystem ist. Das fehlende Verständnis von kausalen Zusammenhängen zwischen einer Vielzahl an Volatilitätstreibern macht ein Nachdenken über neue Herangehensweisen erforderlich. Im Beitrag wird Big Data als adäquates Werkzeug vorgestellt. Es wird erläutert, wie der Ansatz aus Daten- und Analysesicht ein Monitoring im Agilitätssystem unterstützt. Abschließend wird die Entwicklung von Monitoringsystemen und deren Abgrenzung zu Industrie 4.0 diskutiert.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 35-39
Operationalisierung der Agilität

Operationalisierung der Agilität

Agilitätsdimensionen und Stellgrößen
Christian Rabitsch, Matthias Schurig, Christian Ramsauer
Zunehmende Marktvolatilität und steigende Unsicherheit zwingen Produktionsunternehmen, ihr Produktionskonzept an sich stark verändernde Umweltbedingungen anzupassen. Die Ausrichtung nach dem Konzept der agilen Produktion kann der Schlüssel zum Erfolg in einem solch schwierigen Marktumfeld sein. Um die Agilität eines Unternehmens zu steigern, muss darüber in vier Dimensionen nachgedacht werden. Während ein nach Lean Production ausgerichtetes Unternehmen versucht, eine Zielgröße zu optimieren, ist es für eine agile Produktion erforderlich, zwei Zielgrößen gleichzeitig zu adressieren. Der vorliegende Beitrag diskutiert diese Agilitätsdimensionen sowie Zielgrößen und zeigt praktische Beispiele dafür auf.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 4 | Seite 48-52
Agilität – die Basis profitabler Fertigung

Agilität - die Basis profitabler Fertigung

Joachim Althaler, Clemens Honeder, Roland Schmidt
Schnell auf sich ändernde Marktbedürfnisse zu reagieren ist - wenig überraschend - eine Grundforderung profitabler Fertigung. Warum wird aus dieser Selbstverständlichkeit eine Wissenschaft gemacht? Das neue Schlagwort heißt Agilität. Ist es wie so vieles in der Logistik „alter Wein in neuen Schläuchen“ oder doch ein interessanter, ja der entscheidende Ansatz zur gewinnbringenden Produktion? Agilität in ihrer finalen Wahrnehmung ist die Fähigkeit einer Organisation, alle zur Auftragserfüllung notwendigen Kräfte je nach sich ändernden Rahmenbedingungen rasch und gezielt verfügbar zu machen, eben agil auf Anforderungen zu reagieren. Ihrem grundsätzlichen Wesen nach widerspricht sie der hochgradigen Detaillierung bei Prognosen und der Fokussierung auf Kurzfristplanung. Agilität ist Ergebnis guter Führung und ziemlich das Gegenteil von Planungsoptimierung, Detaillierung sowie umfangreichen Prognosen. Sie ist deshalb auch so schwer im klassischen Mainstream der ...
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 34-37
Strategieentwicklung für wandlungsfähige Produktionssysteme in KMU

Strategieentwicklung für wandlungsfähige Produktionssysteme in KMU

David Jentsch, Ralph Riedel ORCID Icon, Egon Müller
Der vorliegende Beitrag zeigt, wie sich mithilfe der inhaltsorientierten Ansätze aus dem Bereich Operations Strategy proaktive Wandlungsbedarfe für ein Produktionssystem ermitteln lassen und hieraus konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die die Organisation und den Mensch als Wandlungsbefähiger in den Mittelpunkt rücken. Der vorgestellte Ansatz geht hierbei von einer Analyse des gesamten Unternehmens aus und entwickelt auf dieser Basis eine neue bzw. angepasste Strategie, deren Inhalte in starkem Zusammenhang mit dem Produktionssystem und dessen Wandlungsfähigkeit stehen. Die theoretischen Ansätze werden anhand zweier KMU aus dem Maschinenbau gespiegelt und Implikationen erster Forschungsergebnisse dargestellt.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 3 | Seite 37-39
Nicht billiger, sondern intelligenter produzieren

Nicht billiger, sondern intelligenter produzieren

Christian Weger
Die Migration von Produktionen aus Europa folgt dem Gefälle der Herstellkosten, funktionsfähige Kommunikationssysteme und sichere Logistikleistungen bieten dafür die Rahmenbedingungen. Auch wenn in Zukunft der Lohnkostenvorteil abnimmt, werden doch neue Billiglohnländer entdeckt werden. Die Antwort europäischer Unternehmen darauf kann nicht im immer billigeren Produzieren liegen, sondern nur in einem Ansatz zur Gesamtoptimierung zur Vermeidung von Verschwendung in den Prozessen durch intelligente Lösungen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 2 | Seite 47-50
Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Messung und Bewertung der logistischen Agilität von Zulieferunternehmen

Arne Jacobsen, Dirk Nofen
Nachfrageschwankungen und turbulente Märkte konfrontieren Zulieferunternehmen mit zusätzlichen logistischen Herausforderungen. Eine hohe Reaktionsfähigkeit der Produktion ermöglicht es, den Anforderungen des Markts zu entsprechen und Kundenwünsche zuverlässig und wirtschaftlich zu erfüllen. Um die Produktion gezielt zu steuern und die logistische Leistungsfähigkeit dem Kunden gegenüber nachweisen zu können, ist es allerdings zunächst notwendig, die logistische Agilität objektiv zu messen und zu bewerten. Ein möglicher Ansatz hierzu ist die Beschreibung der Synchronisation von Fertigung und Distribution auf Basis des Durchlaufdiagramms.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 3 | Seite 45-48
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