Potenzial: Wirtschaftlichkeit

SupplyOn

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Netzwerk für den elektronischen Datenaustausch in der Zulieferindustrie
Dietlind Ruoff, Patricia Srsa, Dieter Uckelmann ORCID Icon
In den vergangenen Jahren sind das E-Business und die Vernetzung zwischen Unternehmen zu einem immer wichtigeren Aspekt geworden. Gleichzeitig mit dem E-Business hat sich auch der elektronische Datenaustausch weiterentwickelt, der die Netzwerkbildung unterstützt. Durch vielseitige Lieferantenportale besteht somit nicht mehr nur die klassische 1:1 EDI-Kommunikation zwischen Hersteller und Zulieferern. Der folgende Beitrag beleuchtet diese Entwicklung auf Basis einer ausführlichen Literaturrecherche näher und geht dabei auf verschiedene Möglichkeiten des Datenaustauschs und die Unterschiede zum klassischen EDI ein.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 5 | Seite 25-28 | DOI 10.30844/I40M18-5_25-28
Bereit für Industrie 4.0?

Bereit für Industrie 4.0?

Standortbestimmung mit dem Maturity Index
Bertolt Gärtner
Unternehmen tun sich häufig schwer, einzuschätzen, wo sie auf dem Weg zur digitalen Transformation stehen und welche Maßnahmen nötig sind, um ans Ziel zu kommen. Eine Einordnung erlaubt der Industrie 4.0 Maturity Index. Er bietet eine Hilfestellung, um bei der Digitalisierung nicht den internationalen Anschluss zu verlieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Anhand des multidimensionalen Reifegradmodells ist es möglich, den Status quo zu erfassen und eine Roadmap zu einer höheren Industrie-4.0-Reife zu entwickeln. Das Beispiel eines Zulieferers für Energie- und Signaltechnik zeigt, wie sich damit Kosten sparen und Produktivität steigern lassen.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 59-62
Evolution der Werkzeugkiste

Evolution der Werkzeugkiste

Der Reifegrad der Methoden in der Industrial Security
Timo Kob, David Fuhr
Nach einem Spätstart hat die OT-Security in den letzten Jahren bedeutend gegenüber der IT-Security aufgeholt. Viele technische IT-Sicherheitsmaßnahmen sind auch für Maschinen und Anlagen verfügbar. Das Bild des Security-Reifegrads im OT-Feld ist jedoch komplexer und bruchstückhafter, wie der vorliegende Beitrag zu zeigen versucht. Bestimmte Grundfragen und Widersprüche der IT-Security werden hier besonders deutlich und müssen daher möglicherweise in der OT-Security selbst gelöst werden.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
Enterprise Operational Intelligence

Enterprise Operational Intelligence

Ein neues Instrument zur Strategieumsetzung
Victor Lemmens
Angesichts der steigenden Marktdynamik wird die strategische Prozesssteuerung für Industrieunternehmen immer wichtiger. Da es hierfür bislang an einer einheitlichen und integrierten Plattform mangelte, ist mit Enterprise Opera-tional Intelligence eine neuartige Kategorie von Softwaresystemen entstanden. Sie richten die Big Data von Industrieunternehmen auf ihre Strategie und die strategiegerechte Wertschöpfungskette aus und können dazu auch unstrukturierte Produktionsdaten bis hin zu IoT-Daten in Echtzeit verarbeiten. Damit schaffen sie einen „Geschäftstomografen“, mit dem die Führungskräfte die Prozesse kontinuierlich auf Basis der Unternehmensstrategie steuern können. Sie erhalten die Möglichkeit, das operative Geschäft schnell auf neue Gegebenheiten anzupassen und im Bedarfsfall unmittelbar in das betriebliche Geschehen einzugreifen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 57-60
Die Produktivitätswirkung von Augmented Reality

Die Produktivitätswirkung von Augmented Reality

Potenziale der Informationsversorgung in der Unikatfertigung
Axel Friedewald, Philipp Halata, Nikolaj Meluzov, Hermann Lödding ORCID Icon
Die Unikatfertigung ist oftmals von einem hohen Anteil manueller Arbeit geprägt. Ein wesentlicher Anteil der Mitarbeiterzeit dient der Informationsbeschaffung. Der Beitrag zeigt auf, wie Augmented Reality dazu beitragen kann, den Aufwand für die Informationsbeschaffung zu senken und die Produktivität zu steigern.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 7.10
Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen

Wie digitalisiert sehen sich die Unternehmen und wie digitalisiert sind diese tatsächlich?
Marko Ott, Christian Leyh
Eine Befragung ausgewählter Unternehmen auf Basis eines initialen Fragebogens sowie darauf aufbauender Interviews zeigt, dass sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) (am Beispiel des Kammerbezirks Dresden) intensiv mit dem Thema der digitalen Transformation auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Studie stellen darüber hinaus dar, dass die korrekte Selbsteinschätzung des Digitalisierungsstands für die Unternehmen oftmals nicht einfach und mit Problemen verbunden ist. Die Divergenz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Ausprägung der eigenen Digitalisierung ist u. a. auf das stark unterschiedliche Verständnis des Digitalisierungsbegriffs an sich sowie die Grenzen der Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen zurückzuführen. In diesem Beitrag werden diese Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Studien-ergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 21-25
Der Industrie 4.0-Lebenszyklus

Der Industrie 4.0-Lebenszyklus

Identifikation und Bewertung digitalisierungsinduzierter Risiken
Jan Niklas Dörseln, Timo Klünder, Marion Steven
Die Digitalisierung ist für deutsche Unternehmen nicht nur die Basis neuer Geschäftsmodelle, smarter Produkte und innovativer Dienstleistungen, sondern auch eine Quelle der Unsicherheit. So stellt die Unsicherheit über den wirtschaftlichen Nutzen von Industrie 4.0 für 46 % der deutschen Industrieunternehmen eine zentrale Umsetzungsbarriere dar [1, 2]. Um den Produktionsstandort Deutschland bis 2025 tatsächlich digitalisieren zu können, ist ein Abbau dieser Unsicherheit zwingend erforderlich [3]. Es wird gezeigt, wie eine am digitalisierten Lebenszyklus von Industrie 4.0 orientierte Aufbereitung bekannter und neuartiger Risiken zum Abbau dieses zentralen Umsetzungshemmnisses beiträgt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 68-72
Durchgängiger Informationsaustausch durch E-Business-Sets

Durchgängiger Informationsaustausch durch E-Business-Sets

Einsatz von E-Business-Standards in den Geschäftsprozessen von kleinen und mittleren Unternehmen
Dennis Schiemann, Pit Heimes, Klaus Kaufmann, Ralph Backes
Im Forschungsprojekt „eStep Mittelstand - Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von E-Business-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“ wurden Lösungen erarbeitet, um den Einsatz von E-Business-Standards in den Geschäftsprozessen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu stärken und auszubauen. Hierzu wurden geeignete Methoden und Modelle entwickelt, welche es KMU erlauben, E-Business-Projekte trotz hoher Komplexität erfolgreich umzusetzen. Die Umstellung auf standardbasierte, elektronische Geschäftsprozesse wird durch das Self-Assessment-Tool (SAT), den Entscheidungsbaum (EB) und die eStep-Mittelstand-Middleware (eMiMi) erheblich erleichtert. Eine DIN SPEC, welche in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) e. V. erarbeitet wurde, stellt darüber hinaus einen Leitfaden zur Weiterentwicklung und zum Ausbau der Funktionalität des SATs und des EBs bereit.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 33-36
Industrie 4.0 on the Road

Industrie 4.0 on the Road

Normung und Standardisierung geben Orientierung und unterstützen durch Leitplanken
Stefan Heusinger, Reinhold Pichler
Ohne Technische Regeln würde die moderne Welt nicht funktionieren. Technische Regeln definieren nicht nur Schnittstellen als Grundlage für Austauschbarkeit, Vergleichbarkeit und Interoperabilität, sondern geben deren Nutzer auch die Gewissheit über Sicherheit und Qualität. Technische Regeln enthalten den Erfahrungsschatz vieler Experten und sind damit ein wichtiges Werkzeug für Konstrukteure, Entwickler und Systemintegratoren, um deren Arbeit effizienter und verlässlicher zu machen. Gerade für Industrie 4.0, die für hochgradige Vernetzung und dynamische Prozesse steht, ist das ein zentrales Element. Standardisierte Schnittstellen tragen zu einem vollständig durchgängigen, bidirektionalen Informationsaustausch in einer ganzheitlich digitalen Prozesskette bei und sind damit Basis für die Produktion von morgen.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 37-41
Standardisierung für Industrie 4.0 in KMU

Standardisierung für Industrie 4.0 in KMU

Wie stellen sich KMU der Industrie 4.0? Ein Branchenvergleich
Julian M. Müller, Kai-Ingo Voigt
Industrie 4.0 erfordert hinsichtlich der Standardisierung zahlreiche Anstrengungen für alle in einer Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen. Der Begriff Standardisierung wird dabei in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. So lassen sich notwendige Maßnahmen zur Standardisierung beispielsweise hinsichtlich Daten und deren Austausch, technischen Standards, rechtlichen oder auch organisatorischen Standards finden. Auch stellt sich die Frage, in welchen Hierarchieebenen Standardisierung erforderlich ist. Hierzu gehören die Standardisierung im eigenen Unternehmen, die Standardisierung der Schnittstellen zu anderen Unternehmen oder die Schaffung einheitlicher Standards im gesamten Unternehmensumfeld. Die Anzahl erforderlicher Maßnahmen der drei Hierarchieebenen ist dabei sehr umfangreich. Dieser Beitrag befasst sich mit der grundsätzlichen Frage, in welchen Hierarchieebenen die größten Anstrengungen zur Standardisierung im Branchenvergleich erforderlich sind und gibt ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
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