Potenzial: Innovation

Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Consuela Utsch
Mit einem Ohr am Telefon, parallel E-Mails kontrollieren und gleichzeitig einen Text überarbeiten - so läuft es täglich in Büros weltweit ab. Der stetige digitale Wandel fordert viel von den Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Ständige Erreichbarkeit, Multitasking, ein hoher Lärmpegel in Großraumbüros, permanente Störungen des Arbeitsprozesses und Arbeiten auf Zuruf zählen zu den Herausforderungen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Zusätzlich leiden sowohl die Kreativität als auch die Innovationskraft der Mitarbeiter. Dabei spielen gerade diese Aspekte in digitalen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Wie können Mitarbeiter trotz der veränderten Arbeitswelt noch effizient und produktiv arbeiten? Sind Unternehmen auf die Anforderungen des digitalisierten Zeitalters vorbereitet? Welche Weichen müssen Unternehmen stellen, um einerseits Mitarbeiter vor Überforderung zu schützen und andererseits die Effizienz, Produktivität und Innovationskraft zu steigern?
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Technologie- und Innovationsmanagement

Technologie- und Innovationsmanagement

Effiziente Produktion und kundennahe Produkte
Ingrid Breitenberger, Toni Drescher, Frank Sygor
Eine gute Idee wird dann zur Innovation, wenn das angestrebte Produkt oder die Dienstleistung einen Mehrwert für den Kunden hat. Und hier ist schon lange nicht mehr nur der Preis der entscheidende Faktor. Spezielle Features, ein außergewöhnliches Design oder die Anpassung an individuelle Kundenwünsche können dabei Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerb mit der Konkurrenz sein. Es wird daher immer wichtiger, laufend neue oder bessere Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und gleichzeitig die Effizienz in der Herstellung zur steigern. Mithilfe eines durchdachten und vor allem strategischen Technologie- und Innovationsmanagements können Unternehmen die Entwicklungskosten für neue Produkte und Dienstleistungen senken, vorhandene Technologiepotenziale ausschöpfen und den Weg bis zur Marktfähigkeit verkürzen. In verschiedenen Weiterbildungsprogrammen vermittelt die RWTH Aachen in wissenschaftlicher Kooperation mit Fraunhofer praktische Methoden und Best Practices, wie ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 63-66
Open Innovation in der Logistik

Open Innovation in der Logistik

Wege zur erfolgreichen Einbindung von Kunden in die Entwicklung innovativer Dienstleistungen
Katharina Kalogerakis, Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon, Cornelius Herstatt
Die Innovationsleistung in der Logistik fällt im Vergleich zu anderen Branchen geringer aus. Zunehmender Wettbewerb zwingt Logistikdienstleister jedoch, ihren Kunden proaktiv innovative Dienstleistungskonzepte anzubieten. Gerade kleine und mittelständische Logistikdienstleister haben zwar die notwendige Dynamik, um flexibel auf sich wandelnde Anforderungen durch innovative Konzepte zu reagieren, sind jedoch in ihren Ressourcen begrenzt. Der Open Innovation Ansatz bietet die Möglichkeit, aktiv externe Ressourcen in den Innovationsprozess eines Unternehmens einzubeziehen. Dieser Beitrag analysiert Rahmenbedingungen in der Logistik sowie Anforderungen, die sowohl Logistikdienstleister als auch deren Kunden an eine potenzielle Anwendung von Open Innovation in der Logistik stellen, und zeigt Lösungswege auf.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 30-33
Open Innovation: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Open Innovation: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Wie Industriekonzerne mit Corporate Venture Capital ihr Innovationsmanagement dynamisieren können
Jonas Soluk
Ein effektives Innovationsmanagement ist für viele Unternehmen wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Geschäftsstrategie. Dass die Generierung von Produkt-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen vonnöten ist, um im dynamischen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts zu bestehen, steht außer Frage. Bei der Art und Weise der Umsetzung scheiden sich allerdings die Geister. Ein allgemeingültiges Modell zur Steigerung der Innovationsdynamik existiert nicht. Dennoch haben die konventionellen Ansätze der letzten Jahrzehnte eines gemeinsam: Sie stoßen im Hinblick auf Industrie 4.0 und andere radikale Marktveränderungen an ihre Grenzen. Eine Untersuchung inländischer Initiativen zeigt, dass der Einsatz von Corporate Venture Capital es Unternehmen ermöglichen kann, nicht mehr nur auf den Wandel zu reagieren, sondern ihn aktiv mitzugestalten.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 38-41
Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Mit Business-Simulationen Change-Prozesse unterstützen
Wolfgang Karrlein, Martin Steinleitner
Die digitale Transformation stellt den Mittelstand in Deutschland vor große Herausforderungen und bestehende Unternehmensprozesse gründlich auf den Kopf. So erwarten 82 Prozent der für eine Studie befragten Manager, dass sich die interne Kommunikation deutlich beschleunigen wird. Vier von fünf sind überzeugt, dass der Wissenstransfer eine Schlüsselrolle spielen wird. Drei Viertel halten außerdem ein Zusammenrücken der IT mit anderen Abteilungen für notwendig. Hier kommen Business-Simulationen ins Spiel, die den notwendigen Change-Prozess wirkungsvoll unterstützen. Wie sie auf dem Weg zu Industrie 4.0 sinnvoll eingesetzt werden können und den größten Nutzen bringen, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 48-51
Open Innovation Nutzung der Kreativität externer Partner

Open Innovation Nutzung der Kreativität externer Partner

Martin Kaschny, Matthias Nolden
Open Innovation unterscheidet sich vom geschlossenen Innovationsprozess (Closed Innovation) dadurch, dass externe Partner sich an allen Wertschöpfungsstufen und nicht nur als Ideengeber beteiligen können. Kreative Individuen oder Gruppen können so innovative Produkte mit neuen Funktionen sowie Designelementen aktiv mitentwickeln, indem sie Lösungen für ihre eigenen Probleme und Bedürfnisse finden. Darüber hinaus bietet Open Innovation weiteren Nutzen in den Bereichen Imagebildung und Innovationsmarketing.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 34-37
Kybernetisches Innovationsmanagement für wissensintensive Organisationen

Kybernetisches Innovationsmanagement für wissensintensive Organisationen

Alan Hansen, Florian Welter, Anja Richert, Frank Hees, Sabina Jeschke
Das Management von Innovationsprozessen erfolgt in wissensintensiven Organisationen häufig anhand linearer Modelle wie Stage-Gate-Ansätzen, die hohe Anforderungen an Planbarkeit stellen. Eine sinnvolle Erweiterung derartiger Ansätze bieten kybernetische Prinzipien, die ein iteratives Management von Innovationsprozessen unter Betrachtung großer Systemrahmen unterstützen. Entscheidungsträger sind in dieser Hinsicht verstärkt gefordert, ihre lineare Perspektive auf Innovationsprozesse durch die Analyse und Gestaltung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen zu erweitern und damit die Ausschöpfung aller vorhandenen menschlichen, organisationalen und technischen Innovationspotenziale zu unterstützen. Ein praxiserprobtes Tool zur Diagnose und Gestaltung innovationsförderlicher Rahmenbedingungen bietet der Strategieplaner innoBOOST.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
Menschen entwickeln Potenzial für neue Technologien

Menschen entwickeln Potenzial für neue Technologien

30 Jahre Industriegeschichte
Klaus Henning, Ursula Bach
Der Glaube des Menschen, dass die Welt funktioniert wie ein riesiges Uhrwerk ist uralt (Descartes). Dieses „Maschinenmodell“ sitzt bis zum heutigen Tag tief in unserem Bewusstsein.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 1 | Seite 19-21
Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Nachhaltigkeit entlang der maritimen Transportkette

Analyse der Kooperation im Bereich von Eco-Innovations
Ralf Elbert ORCID Icon, Lowis Seikowsky, Torsten Franzke
Der Großteil des internationalen Transports wird mittels maritimer Transportketten (MTK) abgewickelt, die damit signifikant zu den weltweiten CO2-Emissionen beitragen. Auf die steigenden Umweltbelastungen reagieren Unternehmen der MTK mittels Prozessoptimierung und der Einführung von umweltschonenden Technologien. Jedoch werden Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Unternehmen zumeist unilateral implementiert, was in einer vernetzten Transportkette ineffektiv sein kann. Dieser Beitrag untersucht Möglichkeiten zur erfolgreichen Einführung von ökologieorientierten Innovationen sowie ihre tatsächliche Verbreitung entlang der MTK. Als größter Stellhebel für die erfolgreiche Implementierung wurden unternehmensübergreifende Kooperationen mit „landseitig“ operierenden Akteuren identifiziert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 53-56
Neue Produkt-Service-Kombinationen

Neue Produkt-Service-Kombinationen

Steigerung der Attraktivität von Elektroautomobilen
Ingo Westphal, Jasmin Nehls, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Erweiterung von Produktangeboten um ergänzende Services kann die Attraktivität dieser Angebote steigern und dazu beitragen, neue Kundengruppen zu erschließen. Die Herausforderung liegt insbesondere darin, Services zu entwickeln und anzubieten, die von den Kunden als Mehrwert wahrgenommen werden und so den Ausschlag für die Entscheidung zu Gunsten des Produkts liefern. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgeschlagen, mit der die Generierung geeigneter Ideen für neue Kombinationen von Produkten und Services unterstützt wird, indem systematisch nach möglichen Optionen für solche Ansätze gesucht wird. Ein vielversprechendes Anwendungsfeld hierfür sind im Rahmen der Elektromobilität insbesondere Elek-troautomobile, kurz E-Automobile, die mit den bisherigen Geschäftsmodellen noch nicht den Schritt aus dem Nischendasein geschafft haben. Anhand des Beispiels E-Auto wird das Grundkonzept der Methode beschrieben und deren Anwendung erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 19-24
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