Open-Access-Beiträge

Digital Twins for Circular Economy

Digital Twins for Circular Economy

Enabling Decision Support for R-Strategies
Janine Mügge, Inka Rebekka Hahn, Theresa Riedelsheimer ORCID Icon, Johannes Chatzis
Als Teil des digitalen Datenökosystems bieten Digitale Zwillinge (DT) für die Kreislaufwirtschaft (CE) einen vielversprechenden Ansatz für eine nachhaltigere Wertschöpfung. Durch die Analyse und Aufbereitung von produkt-, bauteil- und materialspezifischen Daten entlang des Lebenszyklus ist es möglich, aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit zu adressieren. Im deutschen Forschungsprojekt Catena-X werden auf Basis dieser unternehmensübergreifend ausgetauschten Daten und Informationen konkrete Lösungen entwickelt. In diesem Rahmen wird der„R-Strategie Assistent" vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Anwendung, die auf Basis von DT-Daten die beste CE-Strategie am Ende des Lebenszyklus eines Fahrzeugs ermittelt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 42-46 | DOI 10.30844/IM_22-6_42-46
Gestaltung kreislauffähiger Geschäftsmodelle

Gestaltung kreislauffähiger Geschäftsmodelle

Jonas Brinker ORCID Icon, Jan Heinrich Beinke, Oliver Thomas, Ingo Westphal, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon, Barbara Gleede
Für Verbraucher, Unternehmen und politische Entscheidungsträger gewinnt das Thema Ressourceneffizienz zunehmend an Bedeutung. Dies hat unter- schiedliche Gründe: Die unklare Versorgungssicherheit mit Rohstoffen führt zu höheren Materialpreisen. Neue Vorgaben für die Produktion, bspw. im Kontext der UN-Nachhaltigkeitsziele, sowie Erwartungsdruck seitens der Verbraucher erfordern die nachhaltigere Produktion von Gütern. Damit wird Nachhaltigkeit nicht nur zu einer notwendigen Voraussetzung für Unterneh- men, sondern zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Die damit verbundenen Konzepte und Ansätze wirken langfristig nur, wenn sie sich am Markt durch- setzen können, und werden erst damit zu „echten“ Innovationen [1]. Dafür bedarf es geeigneter Geschäftsmodelle, die für die Beteiligten vorteilhaft sind und sie zur Umsetzung und Nutzung motivieren.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 9-13 | DOI 10.30844/IM_22-6_9-13
How to Gaia-X?

How to Gaia-X?

Ein Vorgehensmodell für dezentrale Datenökosysteme am Beispiel von Gaia-X
Erik Konietzko, Cansu Tanrikulu, Florian Schwarz, Kai Lindow ORCID Icon, Christoph Heinbach, Henning Gösling, Oliver Thomas
Wie können Organisationen erfolgreich an interoperablen und dezentralen Datenökosystemen teilnehmen? In diesem Beitrag wird ein Vorgehensmodell am Beispiel der Transportlogistikbranche vorgestellt, welches methodisch die gemeinsame und interdisziplinäre Entwicklung von Services im dezentralen föderierten Datenökosystem Gaia-X [6] beschreibt.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 54-58 | DOI 10.30844/IM_22-6_54-58
Informationsaustausch in der maritimen Lieferkette

Informationsaustausch in der maritimen Lieferkette

Untersuchung von Potenzialen und Anforderungen für den Einsatz der Blockchain in der maritimen Kühlkette
Johannes Schnelle ORCID Icon, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Der Blockchain werden große Potenziale zugesprochen um den Informationsaustausch in den Lieferketten effizienter, transparenter und sicherer zu gestalten. Ein wichtiges Anwendungsgebiet stellt dabei die maritime Logistik dar, da durch die Blockchain Dokumente digitalisiert und Prozesse effizienter gestaltet werden können. Im Rahmen dieses Beitrags stellen wir am Beispiel temperaturgeführter Containertransporte einerseits die Potenziale für den Einsatz der Blockchain und andererseits die zu berücksichtigenden Anforderungen aus dem technologischen und organisatorischen Umfeld vor.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/IM_22-6_29-32
Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kunststoffspritzguss

Benedict Bender, Stefanie Lewandowski
Die Potenziale plattformbasierter Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0 sind bisher nicht vollständig erschlossen. Ansatzpunkte für Plattformen und ökosystem-basierte Wertschöpfung variieren zwischen Industrien. Die Kunststoffindustrie ist dahingehend bisher weitestgehend unberücksichtigt. Aufgrund der Industriestruktur, insb. der einheitlichen Wertschöpfungsstrukturen eignet sich die Kunststoffindustrie für den Einsatz digitaler Plattformen. Neben Ansätzen für Plattformen in der Spritzgussindustrie bietet der Beitrag ein Vorgehensmodell für die Erweiterung etablierte Geschäftsmodelle. Somit kann der Einstieg in plattformbasierte Geschäftsmodelle für KMUs erleichtert werden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 14-18 | DOI 10.30844/IM_22-6_14-18
Zukunfts- und Wertschöpfungslabor DataLab WestSax

Zukunfts- und Wertschöpfungslabor DataLab WestSax

Ein regionaler Katalysator für datenbasierte Wertschöpfungsprozesse
Christian Leyh, Wibke Kusturica ORCID Icon, Sarah Neuschl, Christoph Laroque ORCID Icon
Neue Wertschöpfungsprozesse und Geschäftsmodelle, die durch umfangrei- che Datennutzung und überbetriebliches Datenteilen geprägt sind, werden für Unternehmen immer wichtiger. Viele Barrieren und Hemmnisse verlang- samen jedoch vor allem für den Mittelstand den Weg zu einer datenbasierten Wertschöpfung. Den Unternehmen fehlt es an konkreten Datennutzungs- und Umsetzungsideen und/oder an Digitalisierungs- und Datenanalysekompe- tenzen. Dadurch bestehen ungenutzte Wertschöpfungspotenziale in Unter- nehmen - selbst wenn bereits Daten vorhanden sind. Mit diesem Beitrag werden durch die Beschreibung eines Reallabors mit Realexperimenten Un- terstützungsmöglichkeiten für Unternehmen aufgezeigt, um den eigenen „Datenschatz“ zu identifizieren und zu heben.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 6 | Seite 37-41 | DOI 10.30844/IM_22-6_37-41
Digitale Zwillinge in der Lebensmittelversorgung

Digitale Zwillinge in der Lebensmittelversorgung

Ein Überblick über das Potenzial und die Herausforderungen von Digitalen Zwillingen für die Lebensmittelversorgung
Christian Krupitzer, Elia Henrichs
Der Lebensmittelsektor steht vor zahlreichen Herausforderungen: die Auswirkungen des Klimawandels, die Notwendigkeit, eine wachsende Bevölkerung zu ernähren, Lebensmittelverluste und -verschwendung sowie ineffiziente Produktionssysteme. Ein vielversprechender Ansatz zur Bewältigung dieser Herausforderungen sind digitale Zwillinge, die durch die Integration von Echtzeit- und realen Daten ein digitales Abbild physischer Einheiten schaffen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Anwendungen des digitalen Zwillings in der Lebensmittelindustrie und analysiert deren Herausforderungen und Potenziale auf der Grundlage einer Literaturübersicht zur Untersuchung von Anwendungen des digitalen Zwillings in der Lebensmittel-Lieferkette.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 17-20 | DOI 10.30844/IM_22-5_17-20
Die Bearbeitungsgenauigkeit beim Fräsen optimieren

Die Bearbeitungsgenauigkeit beim Fräsen optimieren

Einfluss der Frässpindel-Orientierung bei Industrierobotern
Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon, Dennis Möllensiep, Lars N. Josler
Industrieroboter finden zunehmend Anwendung bei Bearbeitungsprozessen. Hier weisen die Roboter bedingt durch ihre vergleichsweise geringe Steifigkeit eine deutlich höhere Abdrängung des Endeffektors, als herkömmliche CNC-Maschinen, auf. Dieser Beitrag stellt einen Ansatz zur Minimierung solcher Abdrängungen des Werkzeugs durch die Ausnutzung der rotatorischen Freiheitsgrade an der Frässpindel vor. Hierzu wurde die Abdrängung des Endeffektors bei unterschiedlichsten Orientierungen der Frässpindel mittels eines Strukturmodells untersucht.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 53-56 | DOI 10.30844/IM_22-5_53-56
Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion (Teil 2)

Flexibles Referenzmodell zur Planung und Optimierung der Produktion (Teil 2)

Generierung digitaler Fabrikmodelle durch den digitalen Zwilling
Jürgen Köbler, David Wußler, Michael Schlecht, Sarah Kirchenbaur, Roland de Guio, Max Blöchle, Benedikt Schwaiger
In dem ersten Teil dieses Beitrags, welcher in der Industrie 4.0 Management Ausgabe 5/2021 erschienen ist, wurde das Referenzmodell bereits in seinen wesentlichen Grundzügen erläutert [1]. Im zweiten Teil soll die Weiterentwicklung zu einem flexiblen Referenzmodell aufgezeigt werden. Der Fokus liegt auf die Implementierung von weiteren Planungstools, und die Implementierung von KI-Tools zur Erreichung eines dynamischen Produktionsengineerings in Form einer ganzheitlichen und integrierten Fabrikplanung.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 45-48 | DOI 10.30844/IM_22-5_45-48
Automatisierte Montage großskaliger Wasser-Elektrolyseure

Automatisierte Montage großskaliger Wasser-Elektrolyseure

Digitale Montageplanung für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft auf Grundlage von Produkt, Prozess und Ressource
Patrick Adler, Daniel Syniawa ORCID Icon, Malte Jakschik, Lukas Christ, Alfred Hypki, Bernd Kuhlenkötter ORCID Icon
Ein zentrales Element der Energiewende in Deutschland liegt in grünem Wasserstoff. Wasser-Elektrolyseure wandeln durch die Erzeugung von Wasserstoff elektrische Energie in chemische Energie um. Die aktuelle Produktion von Elektrolyseuren erfolgt meist manufakturähnlich. Im H2Giga-Projekt HyPLANT100 werden die Standardisierung der Montageprozesse sowie die Automatisierbarkeit der Anlagenmontage betrachtet. Durch eine digitale Planung und Vorbereitung einer Montage mit automatisierten, manuellen und kollaborativen Elementen, lässt sich die Herstellung von Wasser-Elektrolyseuren wirtschaftlich skalieren. In diesem Beitrag wird ein Referenzprozess aus der Elektrolyseur-Montage ausgewählt und für die vollständige Abbildung einer Datenstruktur analysiert. Die ermittelte Datenstruktur kann als Basis für einen digitalen Zwilling verwendet werden.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 5 | Seite 12-16 | DOI 10.30844/IM_22-5_12-16
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