Wirtschaftlichkeit

Standardisierung für Industrie 4.0 in KMU

Standardisierung für Industrie 4.0 in KMU

Wie stellen sich KMU der Industrie 4.0? Ein Branchenvergleich
Julian M. Müller, Kai-Ingo Voigt
Industrie 4.0 erfordert hinsichtlich der Standardisierung zahlreiche Anstrengungen für alle in einer Wertschöpfungskette beteiligten Unternehmen. Der Begriff Standardisierung wird dabei in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet. So lassen sich notwendige Maßnahmen zur Standardisierung beispielsweise hinsichtlich Daten und deren Austausch, technischen Standards, rechtlichen oder auch organisatorischen Standards finden. Auch stellt sich die Frage, in welchen Hierarchieebenen Standardisierung erforderlich ist. Hierzu gehören die Standardisierung im eigenen Unternehmen, die Standardisierung der Schnittstellen zu anderen Unternehmen oder die Schaffung einheitlicher Standards im gesamten Unternehmensumfeld. Die Anzahl erforderlicher Maßnahmen der drei Hierarchieebenen ist dabei sehr umfangreich. Dieser Beitrag befasst sich mit der grundsätzlichen Frage, in welchen Hierarchieebenen die größten Anstrengungen zur Standardisierung im Branchenvergleich erforderlich sind und gibt ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 29-32
Versorgungskonzepte unter Total Cost of Ownership-Aspekten

Versorgungskonzepte unter Total Cost of Ownership-Aspekten

Teil 3: Auswahl eines optimalen Versorgungskonzepts
Holm Fischäder, Philipp Halbig, Herfried M. Schneider
Im ersten Beitrag dieser Reihe (Industrie 4.0 Management Ausgabe 5/2016, S. 37 ff.) wurde die Versorgungsplanung als Teilaufgabe der Logistikplanung vorgestellt, die Merkmale und Ausprägungen von Versorgungskonzepten sowie die Grundzüge des Total Cost of Ownership-Konzepts erläutert. Der zweite Beitrag (Industrie 4.0 Management Ausgabe 6/2016, S. 42 ff.) beschäftigte sich auf dieser Grundlage mit der Bewertung der Logistikprozesse unter Total Cost of Ownership-Aspekten sowie mit der Spezifik des TCO-Konzepts für die Prozesse der Materialversorgung produzierender Bereiche im Unternehmen. Im Folgenden werden das notwendige und zweckmäßige Instrumentarium zur Bewertung als Grundlage der Auswahl eines optimalen Versorgungskonzepts und ein praktisches Anwendungsbeispiel vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 61-65
Wenn Maschinen sprechen lernen

Wenn Maschinen sprechen lernen

Die Plattform Industrie 4.0 arbeitet an neuen Kommunikationsstandards für die digitalisierte Industrie
Martin Hankel, Christian Diedrich
Die Digitalisierung verändert die industrielle Produktion in Deutschland nachhaltig: In der Industrie 4.0 entstehen aus Produktionsanlagen sowie Informations- und Kommunikationstechnik intelligente Wertschöpfungsnetzwerke. Mit dem Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 legt die Plattform Industrie 4.0 erstmals ein Koordinatensystem vor, das alle wesentlichen Aspekte von Industrie 4.0 in drei Dimensionen sortiert. Das RAMI-Raster bringt Orientierung, zeigt aber auch weiteren Handlungsbedarf auf dem Weg in die digital-vernetzte Produktion. Ein wesentlicher Bedarf besteht in einem einheitlichen Interaktionsmodell. Sollen Maschinen, Anlagen, Sensoren und Produkte miteinander interagieren, müssen sie die gleiche Sprache sprechen. In der Arbeitsgruppe „Referenzarchitekturen, Standards und Normung“ der Plattform Industrie 4.0 arbeiten Experten aus verschiedenen Bereichen daran, diesen Kommunikationsstandards näher zu kommen und legten im November 2016 neue Ergebnisse vor.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 2 | Seite 42-46
Versorgungskonzepte unter Total Cost of Ownership-Aspekten

Versorgungskonzepte unter Total Cost of Ownership-Aspekten

Teil 2: Bewertung der versorgungsrelevanten Logistikprozesse
Holm Fischäder, Philipp Halbig, Herfried M. Schneider
Im vorangegangenen Beitrag (Industrie 4.0 Management Ausgabe 5/2016) wurde die Versorgungsplanung als Teilaufgabe der Logistikplanung vorgestellt. Die Merkmale und Ausprägungen von Versorgungskonzepten sowie die Grundzüge des Total Cost of Ownership-Konzepts wurden erläutert. Auf dieser Grundlage kann sich der folgende Beitrag der Bewertung der Logistikprozesse unter Total Cost of Ownership-Aspekten zuwenden und die Spezifik des TCO-Konzepts für die Prozesse der Materialversorgung produzierender Bereiche im Unternehmen näher erörtern. In einem abschließenden dritten Beitrag wird schließlich das notwendige und zweckmäßige Instrumentarium zur Bewertung als Grundlage der Auswahl eines optimalen Versorgungskonzepts vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 42-46
Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie Teil 1: Grundlegung

Versorgungskonzepte in der Zulieferindustrie Teil 1: Grundlegung

Holm Fischäder, Philipp Halbig, Herfried M. Schneider
Die Bedeutung einer funktionierenden und effizienten Logistik als ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen ist hinreichend bekannt. Effiziente Logistikprozesse können Unternehmen dabei unterstützen, Wettbewerbsvorteile zu erlangen und Marktpositionen zu sichern. Auch durch die fortschreitende informationelle Integration aller Produkte, Prozesse und Leistungen als Cyber-Physical Systems (CPS) - Stichwort Industrie 4.0 - wird sich das Gewicht der Logistik über die gesamte Wertschöpfungskette weiter erhöhen. Die Zulieferindustrie ist von dieser Entwicklung nicht ausgenommen. Zulieferer übernehmen mittlerweile vielfältige Tätigkeiten für Original Equipment Manufacturers (OEM) und versorgen diese auftragsspezifisch mit einbaufertigen Modulen und Systemen. Allerdings verursachen komplexe Supply Chains auch hohe Logistikkosten, die zu beherrschen und auf ein notwendiges Maß zu beschränken sind, ohne die Leistungsfähigkeit der Supply Chain zu gefährden. Für die auf ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 5 | Seite 37-42
Lehrstuhl für Produktionssysteme Ruhr-Universität Bochum

Lehrstuhl für Produktionssysteme Ruhr-Universität Bochum

Dieter Kreimeier
Der Lehrstuhl für Produktionssysteme (LPS) an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt sich mit den Themengebieten Produktionsmanagement, Produktionsautomatisierung, Produktionsdienstleistung und industrielle Robotik in der Grundlagen- und Anwendungsforschung. Der Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Bernd Kuhlenkötter weist hierbei langjährige Erfahrung und Expertise in den Bereichen der Anwendungsoptimierung der Mensch-Roboter-Kollaboration, der Planung und Entwicklung von automatisierten Produktionsanlagen einschließlich der virtuellen Inbetriebnahme, der industriellen Montage sowie Cyber-Physischen Systemen (CPS) auf. Aufgrund zahlreicher Projekte wie ADAPTION, SOPHIE, Cyber System Connector, APPsist, DigiLernPro etc. verfügt der LPS über ein tiefgreifendes Verständnis im Bereich Industrie 4.0. Darüber hinaus ist der LPS an Standardisierungs-Initiativen wie AutomationML oder RRS (Realistic Robot Simulation) aktiv beteiligt.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 10-11
Systematik zur effizienten Methodenauswahl

Systematik zur effizienten Methodenauswahl

Berücksichtigung von Mitarbeiterkompetenzen und Unternehmens-charakteristika bei der zielgerichteten Methodenauswahl
Vivian K. Bellmann
Für die Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen Unternehmen möglichst schnell und situationsgerecht auf die ständig wechselnden Anforderungen reagieren, die sich aus Trends wie der Globalisierung, dem demografischen Wandel oder der Digitalisierung ableiten. Durch die Verbesserung bestehender Prozesse sowie den Ausbau von Mitarbeiterkompetenzen können Unternehmen ihre Flexibilität und damit ihre Reaktionsfähigkeit erhöhen. Dies kann mithilfe prozessverbessernder und kompetenzsteigernder Methoden realisiert werden. Um Unternehmen bei der erfolgreichen Auswahl dieser zu unterstützen, wird im Rahmen eines Forschungsvorhabens eine Systematik entwickelt, die unter Berücksichtigung verschiedenster Rahmenbedingungen und Anforderungen geeignete Methoden auswählt.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 3 | Seite 43-46
Standardisierung von Kennzahlen

Standardisierung von Kennzahlen

Ein Konzept zur Verbesserung der Standardisierung von Kennzahlen
Falk Schröder, Willibald A. Günthner
Für eine effiziente Steuerung von Logistikprozessen wird Kennzahlen eine zunehmende Bedeutung zugemessen. Eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen ist deren Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit. Auf Basis eines Workshops zu den Problemen im Umgang mit Kennzahlen werden in diesem Beitrag neun Handlungsfelder abgeleitet, die die Standardisierung von Kennzahlen unterstützen. Diese beinhalten Elemente, die die Datenerhebung, die Datenverarbeitung sowie die Datenaufbereitung standardisieren und sie werden ergänzt durch Investitionen in Mitarbeiter und IT, ein zahlenorientiertes Management sowie eine Unternehmenskultur, die das Teilen von Informationen befürwortet.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 2 | Seite 54-58
Process Mining – Neuartige Prozessanalyse-Technologie sorgt für effizientere Unternehmensprozesse Ursachen für Abweichungen in der Supply Chain schnell ermitteln

Process Mining - Neuartige Prozessanalyse-Technologie sorgt für effizientere Unternehmensprozesse Ursachen für Abweichungen in der Supply Chain schnell ermitteln

Alexander Rinke
Die Automobilhersteller und ihre Zulieferer benötigen ein hohes Maß an Prozessflexibilität, um schnell und effizient auf die Nachfrage am Markt reagieren zu können. Greifen jedoch Produktions-, Bestell- und Lieferprozesse nicht optimal ineinander, entstehen Verzögerungen, die unweigerlich die Kosten in die Höhe treiben. Die Suche nach Schwachstellen in der Supply Chain ist eine große Herausforderung, denn gängige Analysetools können die ohnehin schon komplexen Prozesse nicht ganzheitlich erfassen. Die neue Process Mining Technologie ermöglicht hingegen die Analyse und Visualisierung der gesamten Prozesskette, bei der klassische Analysetools kapitulieren.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 6 | Seite 60-62
Effizienz in der Produktion

Effizienz in der Produktion

Potenziale zur Optimierung der Produktion durch die richtigen Kennzahlen erkennen und nutzen
Bernd Kleindienst, Kristin Samac, Hubert Biedermann
In zahlreichen Unternehmen haben sich Kennzahlensysteme in der Produktion ständig erweitert und zu einem unübersichtlichen Komplex entwickelt. Dies verhindert eine effiziente Produktionssteuerung, da Probleme und Potenziale nicht erkannt werden. Das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen ist aus dem Gleichgewicht. Diese Problematik wird durch ein schlankes, balanciertes und maßgeschneidertes Kennzahlensystem gelöst. Ausgehend von den Erfolgsfaktoren des betrachteten Produktionssystems werden die wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) entwickelt. Damit ist es möglich, vergleichsweise komplexe Sachverhalte transparent darzustellen. Das Resultat ist ein Instrument, welches die Planung, Steuerung und Kontrolle sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produktion erleichtert. Dazu ist es essentiell, Zielwerte festzulegen. Dies gestaltet sich bei gegenseitiger Beeinflussung von KPIs als schwierig. Logistische Kennlinien beschäftigen sich mit dem Trade-off zwischen hoher ...
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 5 | Seite 13-16
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