Innovation

Managementprinzipien für nachhaltigen Erfolg in Industrie 4.0

Managementprinzipien für nachhaltigen Erfolg in Industrie 4.0

Theoretische Ansätze und deren Umsetzung bei sechs ausgewählten Unternehmen
Boris Zimmermann, Lisa Gutermuth, Louis Spigarski, Noah Philipp Dörmer, Philipp Knauf
Auf Basis von 36 aktuellen Literaturquellen wurden zehn Erfolgskriterien für Innovationen ermittelt. Die am häufigsten genannten Erfolgsfaktoren sind dabei zum einen das Verständnis gelebter Innovation als fester Bestandteil der Unternehmenskultur und deren feste Verankerung auf der strategischen, taktischen und operativen Ebene, sowie die gezielte Förderung von Kundenorientierung in allen Abteilungen.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 22-26 | DOI 10.30844/IM_23-6_22-26
Innovative Beschaffung 2030 – Delphi-Studie zur Zukunft des Einkaufs

Innovative Beschaffung 2030 - Delphi-Studie zur Zukunft des Einkaufs

Florian C. Kleemann, Ramona Niederschweiberer
Die Beschaffung hat im industriellen Management in den letzten drei Jahrzehnten kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Aktuelle Krisen wie die globale Corona-Pandemie und der Russland-Ukraine-Krieg haben diesen Effekt noch verstärkt. Dies macht eine stärkere strategische Ausrichtung notwendig, um der gestiegenen Relevanz der Beschaffung für den Unternehmenserfolg gerecht zu werden. Zukunftsorientierung ist dabei zentral, um verstärkt Innovationen aus den Beschaffungsmärkten beizusteuern. Dafür müssen Zukunftsthemen identifiziert, Herausforderungen auf dem Weg dorthin antizipiert und Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Auf Basis einer umfassenden Delphi-Studie mit Einkaufsverantwortlichen hat dieser Beitrag zum Ziel, hierfür das Zukunftsbild einer „Innovativen Beschaffung 2030“ zu entwickeln und entsprechende Gestaltungsimpulse zu geben.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 32-36
Open Innovation für KMU

Open Innovation für KMU

Wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Innovationskraft steigern können
Annette Henn ORCID Icon, Dirk Sackmann
Obwohl die Innovation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) für den wirtschaftlichen Erfolg eines Landes von entscheidender Bedeutung ist, geben diese verglichen mit großen Unternehmen weniger als die Hälfte ihrer finanziellen Mittel für Forschung und Entwicklung aus. Die „offene Innovation“ soll vor allem KMU helfen, ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Für Regionen, die von KMU dominiert werden, ist es wichtig, ein Ökosystem zu entwickeln, das offene Innovationsprozesse unterstützt. Universitäten können innerhalb dieses Ökosystems eine Schlüsselrolle spielen. Sie unterstützen KMU mit ihrem Fachwissen in den Bereichen Wissenschaft und Technik sowie im Innovations- und Projektmanagement. Wir stellen eine Fallstudie vor, um die Rolle einer Fachhochschule in einem offenen Innovationsökosystem zu demonstrieren.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 6 | Seite 17-21
Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Messung und Steigerung der Resilienz mittels numerischer Indizes

Ansätze zur Analyse der Resilienz in Lieferketten
Saskia Sardesai ORCID Icon, Lucas Schreiber
Unternehmen streben aufgrund einer erhöhten Wahrnehmung von Risikoauswirkungen und steigenden Zwischenfällen eine resilientere Gestaltung ihrer Lieferketten an. Für die Steigerung der Resilienz können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden. Deren expliziter Beitrag zur Resilienz kann zwar über eine parallele Berechnung mehrerer Kennzahlen erfolgen. Um ein Benchmarking oder einen Vergleich von Lieferketten zu ermöglichen, werden numerische Indizes vorgestellt, welche die Kennzahlen zu einem Wert verdichten. Dies ermöglicht es, Potenziale zur Steigerung der Resilienz zu identifizieren oder unterschiedliche Maßnahmen in einer Lieferkette zu vergleichen. Dabei besitzen die Indizes unterschiedliche Zielsetzungen, da verschiedene Bewertungsverfahren und Quellen zur Quantifizierung verwendet werden. Um einen geeigneten Index zu finden, wird der jeweilige Anwendungskontext der Indizes diskutiert.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 4 | Seite 45-49 | DOI 10.30844/IM_23-4_45-49
Circular Economy – Chance für Innovation

Circular Economy – Chance für Innovation

Eine Methode zur kreativen Entwicklung von Circular-Economy-Geschäftsmodellen
Tobias Berndt, Claus Lang-Koetz, Silvia Rummel
Die Circular Economy gilt als eines der vielversprechendsten Konzepte auf dem Weg hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise - welche die Gesellschaft zunehmend von Unternehmen einfordert. Die Erwartungshaltungen an eine verantwortungsvolle Unternehmensausrichtung steigen: Dies zeigt ein aktuelles Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das verlangt, dass Deutschland die Klimaschutzziele ambitionierter gestalten muss [1]. Der European Green Deal sieht Klimaneutralität für die EU bis 2050 vor und der „Aktionsplan Kreislaufwirtschaft“ fordert einen effektiveren Umgang mit Ressourcen und Reserven [2]. In diesem Beitrag wird eine Methode beschrieben, mithilfe derer Unternehmen Ideen für zirkuläre und damit nachhaltigere und ressourcenschonendere Geschäftsmodelle entwickeln können.
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 33-36 | DOI 10.30844/I40M_22-1_33-36
Sustainable Innovation – Handlungsfelder für ein nachhaltiges Innovationsmanagement

Sustainable Innovation - Handlungsfelder für ein nachhaltiges Innovationsmanagement

Günther Schuh ORCID Icon, Christian Dölle, Christina Ruschitzka
Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit ist es für produzierende Unternehmen essenziell, kontinuierlich innovative Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Unternehmen begegnen dabei jedoch den Herausforderungen eines dynamischen und komplexen Unternehmensumfelds. Darüber hinaus steigt die Relevanz der Nachhaltigkeit für die produzierende Industrie kontinuierlich an. Im Rahmen des vorliegenden Beitrags „Sustainable Innovation“ werden Handlungsfelder und Prinzipien des Innovationsmanagements beschrieben, die Unternehmen dazu befähigen, nachhaltig Werte zu schaffen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 25-28
Geschäftsmodelle im Kontext der Blockchain-Technologie

Geschäftsmodelle im Kontext der Blockchain-Technologie

Teil 2
David Holtkemper, Jan Breidenbach
Die digitale Transformation schreitet immer weiter voran. Sie wird als „vierte industrielle Revolution“ betitelt und hat eine umfassende Vernetzung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche zur Folge. Sie ist der Haupttreiber des sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandels. Im Zuge dieses Wandels werden immer wieder neue Technologien entwickelt und Themen wie Künstliche Intelligenz, Big Data Analytics oder Blockchain rücken in den Fokus von Unternehmen und der breiten Öffentlichkeit. Ein Beispiel dieser schnellen Entwicklung stellt die Blockchain-Technologie und ihr erster Anwendungsfall Bitcoin dar. Dies ist die Fortsetzung eines zweiteiligen Beitrages, dessen erster Teil in der Ausgabe 6/2019 von Industrie 4.0 Management erschienen ist.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
Geschäftsmodelle im Kontext der Blockchain-Technologie

Geschäftsmodelle im Kontext der Blockchain-Technologie

Teil 1
David Holtkemper, Jan Breidenbach
Die digitale Transformation schreitet immer weiter voran. Sie wird als „vierte industrielle Revolution“ betitelt und hat eine umfassende Vernetzung aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche zur Folge [1] . Sie ist der Haupttreiber des sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Wandels [2]. Im Zuge dieses Wandels werden immer wieder neue Technologien entwickelt und Themen wie Künstliche Intelligenz, Big Data Analytics oder Blockchain rücken in den Fokus von Unternehmen und der breiten Öffentlichkeit. Ein Beispiel dieser schnellen Entwicklung stellt die Blockchain-Technologie und ihr erster Anwendungsfall Bitcoin dar [3]. Die Fortsetzung dieses zweiteiligen Beitrages folgt in der Ausgabe 1/2020 von Industrie 4.0 Management.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 42-46
Technologietransfer durch Business Ecosystems

Technologietransfer durch Business Ecosystems

Strategien für eine erfolgreiche digitale Transformation industrieller Wertschöpfungsketten im IIoT-Kontext
Jonas Soluk
Das Industrial Internet of Things (IIoT) verändert die Wertschöpfungsprozesse des produzierenden Gewerbes radikal. Während die ersten Best Practices von sich hören lassen, ist ein Großteil der Unternehmen weiterhin damit beschäftigt, die strategischen Grundlagen der IIoT-Implementierung zu klären. Dynamische Umweltfaktoren, technische Komplexität und limitierte Ressourcen lassen viele Unternehmen verzweifelt zurück. Als ein aus der strategischen Planung entlehntes Prinzip bieten Business Ecosystems die Möglichkeit, einen Weg aufzuzeigen, wie Risiko und Nutzen im Kontext der Implementierung von IIoT-Technologien abgewogen werden können. Sie ermöglichen eine Form der unternehmerischen Zusammenarbeit, die interne Know-how-Defizite ausgleichen und Transformationsbemühungen dynamisieren kann.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 63-66
Die branchenspezifische Diffusion von Industrie 4.0

Die branchenspezifische Diffusion von Industrie 4.0

Wann kommt die Revolution?
Timo Klünder, Marion Steven
Durch die vierte industrielle Revolution erfahren die Unternehmen aller Branchen einen tiefgreifenden Wandel. Für eine erfolgreiche Transformation ist die Kenntnis des branchenspezifischen Eintrittszeitpunkts von Industrie 4.0 zwingend notwendig. Hierzu erfolgt eine zweiteilige Analyse: Zunächst wird ein geeigneter Innovationszyklus für das neue Produktionsparadigma erarbeitet. Anschließend werden Determinanten der Adoption von Industrie 4.0 abgeleitet. Die Zusammenführung dieser Analyseteile ermöglicht die Einordnung der Branchen in den Industrie 4.0-Innovationszyklus.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 2 | Seite 33-37
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