Lösung: Montage

Kranlose Rotorblattmontage an Windenergieanlagen

Kranlose Rotorblattmontage an Windenergieanlagen

Prinzipien zur Unterstützung der Montage von XXL-Produkten
Lars Dohrmann, Georg Ullmann, Ludger Overmeyer
Beständig wachsende XXL-Produkte erreichen Dimensionen, die vom Menschen ohne innovative technologische Unterstützung nicht mehr beherrschbar sind. Daher richten sich Fortschritte in der Transport- und Hebetechnik auf die Herstellung (teil-) automatisierter Montagehilfen für die Endmontage von Großbauteilen. Dabei ähnelt die Montage der XXL-Produkte dem Bau von Prototypen. Ziel ist es, eine sich wiederholende Neuentwicklung und Auslegung von Montagehilfen zu vermeiden, indem diese prozessübergreifend nutzbar gemacht werden. Neben der Vorstellung einer Methode zur Systematisierung und erleichterten Auswahl von Montagehilfen wird in diesem Beitrag auch der Produktentwicklungsprozess einer prozessübergreifend nutzbaren Montagehilfe zur kranlosen und somit witterungsunabhängigen Montage von Rotorblättern an Offshore-Windenergieanlagen dargestellt.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 2 | Seite 7-10
Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bei Montagelinien

Flexibilität und Wandlungsfähigkeit bei Montagelinien

Optimale Nutzung von Personalressourcen bei Montagelinien in der variantenreichen Serienfertigung
Stefan Auer, Wilfried Sihn
Die Produkte der europäischen Automobilindustrie zeichnen sich durch eine hohe Variantenvielfalt und Komplexität aus. Die Planung hat dadurch die Aufgabe eine Produktionsreihenfolge zu finden, bei der die Mitarbeiter trotz schwankender Arbeitsinhalte gleichmäßig ausgelastet werden können. Herkömmliche Werkzeuge berücksichtigen dabei das Personal nur bedingt. An Montagebändern in der Automobilindustrie ist das Personal aber eine der wichtigsten Ressourcen. Darum wird zum Abdecken von Spitzen oft ein zu hoher Personalstand vorgehalten. Der vorliegende Beitrag zeigt einen Ansatz zur Integration von Personaleinsatz- und Produktionsprogrammplanung in der variantenreichen Fließfertigung, um einen flexiblen und wandlungsfähigen Personaleinsatz zu ermöglichen.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 35-38
Mensch-Maschine-Interaktion in selbstoptimierenden Produktionssystemen

Mensch-Maschine-Interaktion in selbstoptimierenden Produktionssystemen

Barbara Odenthal, Marcel Ph. Mayer, Wolfgang Kabuß, Jan A. Neuhöfer, Bernhard Kausch, Christopher M. Schlick
Der DFG-geförderte Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ der RWTH Aachen entwickelt Lösungen, um die Produktion in Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen. Beispielsweise sollen sich Produktionssysteme durch die Entwicklung kognitiver Steuerungen selbstständig an neue Bedingungen anpassen können. Die Aufgaben des Menschen werden dabei vorrangig in der Zielvorgabe und Systemüberwachung liegen. Aufgrund neuer Anforderungen an den Benutzer durch ein kognitives System liegt ein Schwerpunkt in der ergonomischen Gestaltung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 21-24
Personalkonzepte für dienstleistungsbasierte Geschäftsmodelle in der Montage

Personalkonzepte für dienstleistungsbasierte Geschäftsmodelle in der Montage

Sabine Biege, Marcus Schröter, Axel Vinke
Sabine Biege, Marcus Schröter, Fraunhofer ISI, Karlsruhe und Axel Vinke, randstad Deutschland, Stuttgart
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 5 | Seite 33-36
Wandlungsfähigkeit für eine wirtschaftliche Montage in Deutschland

Wandlungsfähigkeit für eine wirtschaftliche Montage in Deutschland

Aktuelle Erkenntnisse und anstehende Forschungsfragen
Dieter Spath, Oliver Scholtz
Produktionsbetriebe werden seit Jahren von Deutschland ins kostengünstigere Ausland verlagert. Der Trend zur Verlagerung insbesondere der personalintensiven Montage hält weiter an. Mit welchen Methoden und welchen Montagesystemen lässt sich weiterhin wirtschaftlich in Deutschland produzieren? Diese Fragestellung wird für typische handliche Produkte betrachtet, die auf einem Tisch produziert werden. Die dabei anzutreffenden unterschiedlichen Montagesysteme unterscheiden sich stark im Investitionsbedarf und in ihrer Stückzahlleistung. Ausgewählt werden die Montagesysteme vor allem auf Basis der prognostizierten Stückzahlen. Da die Verkaufszahlen kaum mehr prognostiziert werden können, ist es erforderlich die Systeme so flexibel auszulegen, dass während der laufenden Produktion, wenn die Verkaufszahlen in der nahen Zukunft gut abschätzbar sind, die Produkte von einem Montagesystem auf ein wirtschaftlicheres wechseln können. Die Montagesysteme sind dazu nicht nur flexibel, ...
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 2 | Seite 61-64
Wissensmanagement in der Planungsphase

Wissensmanagement in der Planungsphase

Ulrich Berger, Sven Thiebus
Industrielle Montageprozesse sind durch eine ständig steigende Komplexität gekennzeichnet. Die hohen Investitionskosten machen eine schnelle und störungsfreie Inbetriebnahme von Montageanlagen zu einer Überlebensfrage für Unternehmen. Ein Schlüsselfaktor stellt hier die konsequente Nutzung von Erfahrungswissen zu vergleichbaren Anlagen und Prozessen dar. Viele wichtige Erfahrungen von Mitarbeitern in der Produktion und den produktionsnahen Bereichen, die Verbesserungspotenziale bergen, bleiben in neuen Projekten unberücksichtigt. Ein Haupthindernis stellt die schnelle und zielgerichtete Identifikation und Dokumentation von Erfahrungen in diesen Bereichen dar. Basierend auf der DELPHI-Methode wurde ein Konzept entwickelt und erfolgreich eingesetzt, mit dem Erfahrungswissen von Mitarbeitern wirksam und effizient erschlossen werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 39-41
Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Multimediale Informationssysteme an manuellen Arbeitsplätzen

Prozesssicherheit und Effizienzsteigerung durch Bereitstellung und Rückmeldung richtiger sowie aktueller Informationen
Klaus Feldmann, Stefan Lang
In zunehmendem Maße gewinnt, geprägt durch die Forderung nach Losgröße-1 und der damit einhergehenden Pflicht der Flexibilität, die Prozesssicherheit und Dokumentation auch an manuellen Arbeitsplätzen an Bedeutung. Um hier eine Effizienzsteigerung unter Berücksichtigung immer strengerer Qualitätsvorgaben gewährleisten zu können, muss der Informationsfluss zum Mitarbeiter und von diesem zurück optimiert sowie fehler- und verlustresistent umgesetzt werden. Eine mögliche Lösung bieten an dieser Stelle multimediale, IT-basierte Mitarbeiterinformationssysteme, die mit aktuellen Methoden in angepasster Weise den Mitarbeiter bei seinen Tätigkeiten unterstützen und den Rückfluss relevanter Daten, wie zum Beispiel Qualitätsdaten oder Ausschussmengen, gewährleisten können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 25-28
Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Ontologiebasiertes Wissensmanagement in der Montage

Wissen in turbulenten Zeiten strukturiert einsetzen
Stefan Berger, Christoph Mangold, Sebastian Meyer
Produzierende Unternehmen sind in turbulenten Aufgabenumfeldern mit permanenten, nicht vorhersehbaren Veränderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung ihnen nur wenig Zeit zur Verfügung steht. Bereits heute prägen Umrüst- und Einstellvorgänge den Arbeitsalltag in der Montage. In diesem Umfeld kommt dem Menschen als Problemlöser und damit der Ressource Wissen und deren Management eine immer bedeutendere Funktion zu. Der folgende Beitrag zeigt Ansatzpunkte für ein Wissensmanagementsystem für die Montage.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 1 | Seite 49-52
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