Durch die Möglichkeiten des weltweiten Handels und eine zunehmende Sättigung der Märkte stehen viele Unternehmen in einem starken Wettbewerb. Der Wunsch der Kunden nach individualisierten Produkten erfordert eine Produktion, die einen hohen Grad an Flexibilität aufweist und Variantenreichtum beherrscht. Mit einer steigenden Anzahl der Produktanläufe und einer Verkürzung der Produktlebenszyklen wächst auch die Zahl der Produktausläufe. Diese sollten unter Berücksichtigung der Kosten und möglicher Verbesserungspotenziale in der Produktion gesteuert werden. In diesem Beitrag wird ein Prozessmodell zur Unterstützung eines Serienauslaufs vorgestellt. Die Veränderung der Kundenbedürfnisse tritt nicht nur auf Konsumgütermärkten, sondern auch auf Märkten von Investitionsgütern auf. Betrachtungsgegenstand ist deswegen ein Produktauslauf in der Nutzfahrzeugindustrie.