Wandlungsfähigkeit

Selbstheilende Systeme in der Smart Factory

Selbstheilende Systeme in der Smart Factory

Ein Konzept zur Steigerung der Resilienz und Autonomie
Michael Hillebrand, Sebastian von Enzberg, Otthein Herzog
Anwendungen wie fahrerlose Transportsysteme oder integrierte Robotik weisen in der modernen Fertigung zunehmend autonome Eigenschaften auf. Autonome technische Systeme können sich dynamisch an Benutzer anpassen, die Umgebung wahrnehmen und komplexe Aufgaben eigenständig lösen. Im Betrieb können dabei unsichere Systemzustände in unbekannten Szenarien auftreten, die zu einer Beeinträchtigung oder zu einem Sicherheitsrisiko führen können. Die Selbstheilung ist dabei eine inhärente und notwendige Eigenschaft, um die Resilienz dieser Systeme sicherzustellen. Im Rahmen des Beitrags stellen wir eine Systemarchitektur selbstheilender Systeme vor. Am Beispiel eines autonomen Transportsystems zeigen wir exemplarisch die Ergebnisse und den möglichen Einsatz in der vernetzten Fabrik.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 2 | Seite 12-16
Corona: Katalysator für Digitalisierung und Transparenz?

Corona: Katalysator für Digitalisierung und Transparenz?

Eine Studie über die Auswirkungen der Pandemie
Johannes Schnelle ORCID Icon, Henning Schöpper ORCID Icon, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Corona-Krise hatte einen unübersehbaren Einfluss auf die Beschaffungssituation in den globalen Lieferketten, an den sich die Unternehmen schnell anpassen mussten. Die Auswirkungen verdeutlichen, dass sich die Unternehmen zur Reduzierung der Risiken mit der Struktur und der Transparenz in den Lieferketten beschäftigen müssen. Im folgenden Beitrag wird untersucht, über welche Kenntnisse die Akteure verfügen und wie sie diese durch die Digitalisierung verbessern wollen. Die Ergebnisse belegen, dass die Unternehmen bisher nur über geringe Kenntnisse jenseits ihrer direkten Lieferanten verfügen, jedoch zunehmend in der Lage sind, an benötigte Daten aus der Lieferkette zu gelangen. Zugleich zeigen die Ergebnisse, dass noch Potenzial zur Steigerung der Transparenz und der Nutzung von Daten vorhanden ist.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 27-31 | DOI 10.30844/I40M_21-1_S27-31
Interaktives Lagebild

Interaktives Lagebild

Ein Werkzeug für das Krisenmanagement in prozessorientierten Unternehmen
Holger Kohl, Thomas Knothe ORCID Icon, Nicole Oertwig ORCID Icon, Patrick Gering, Julia-Anne Scholz
Viele Unternehmen bringt die Krise um den Coronavirus SARS-CoV-2 in existenzielle Nöte. Der plötzliche Ausfall von Zulieferern und Kunden oder eine kurzfristige Änderung von Regularien (z. B. Kurzarbeitsregeln) stellen Betriebe vor Herausforderungen. Hinzu kommen sich laufend ändernde Einflüsse und Informationsquellen. Ein gemeinsames Lagebild bietet Einsatzkräften im Sicherheitsbereich seit langem Orientierung und wird nun auch für Unternehmen relevant. Die Verknüpfung und Visualisierung von externen Informationen aus dem Unternehmensumfeld (z. B. Corona-Fallzahlen in der Region eines Hauptzulieferers) mit den internen Fähigkeiten eines Unternehmens (z. B. Verfügbarkeit der Mitarbeiter) bleibt jedoch ein ungelöstes Problem. Dieser Beitrag zeigt, wie ein Lagebild auch für Unternehmen zu einem zielgerichteten Handeln beitragen kann.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Zehn Gebote zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten

Leitlinien für die digitale Transformation
Mikko Börkircher, Veit Hartmann, Tim Jeske
Vielerorts herrscht noch Unklarheit über die „richtige“ Durchführung von Digitalisierungsprojekten. Deshalb werden im Beitrag Leitlinien zur erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsprojekten beschrieben. Sie sind aus den Erfahrungen verschiedener Praxisprojekte abgeleitet und umfassen Betrachtungen der Wirtschaftlichkeit ebenso wie der Belegschaft und der Ressourcen. Als „Zehn Gebote für Digitalisierungsprojekte“ strukturiert dienen sie dazu, Akteure in der betrieblichen Praxis zu unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 55-58
Crowdsourcing bei industriellen Innovationen

Crowdsourcing bei industriellen Innovationen

Lösungsansätze und Herausforderung für KMU
Christof Thim, André Ullrich ORCID Icon, Felix Eigelshoven, Norbert Gronau ORCID Icon, Ann-Carolin Ritter
Die Innovationstätigkeit im industriellen Umfeld verlagert sich durch die Digitalisierung hin zu Produkt-Service-Systemen. Kleine und mittlere Unternehmen haben sich in ihrer Entwicklungstätigkeit bisher stark auf die Produktentwicklung bezogen. Der Umstieg auf „smarte“ Produkte und die Kopplung an Dienstleistungen erfordert häufig personelle und finanzielle Ressourcen, welche KMU nicht aufbringen können. Crowdsourcing stellt eine Möglichkeit dar, den Innovationsprozess für externe Akteure zu öffnen und Kosten- sowie Geschwindigkeitsvorteile zu realisieren. Bei der Integration von Crowdsourcing-Elementen ist jedoch einigen Herausforderungen zu begegnen. Dieser Beitrag zeigt sowohl die Potenziale als auch die Barrieren einer Crowdsourcing-Nutzung im industriellen Umfeld auf.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 9-13 | DOI 10.30844/I40M_20-6_S9-13
Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Kompetenzen für die industrielle Arbeit 4.0

Anforderungen und Status quo der Kompetenzen von Young Professionals in NRW
Swetlana Franken ORCID Icon
Industrie 4.0 in Deutschland ist „work in progress“. Digitale Technologien wie IoT, KI, Cloud oder Big Data Analytics werden in Unternehmen vermehrt eingeführt. Allerdings stellen Mensch und Organisation, neben der Technologie, die zentralen Erfolgsfaktoren der Digitalen Transformation dar. Diese Erkenntnis trägt dazu bei, dass in vielen Industrieunternehmen Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens, agile Organisationsstrukturen und Unternehmenskultur an Bedeutung gewinnen. Studienergebnisse zu den Kompetenzanforderungen für die industrielle Arbeit 4.0 zeichnen ein Bild von erforderlichen Kompetenzen, die weit über die elementare Nutzung der Technik hinausgehen. Zusätzlich gefragt sind Eigenschaften wie Offenheit, Überblickswissen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Agilität. Bringen heutige Hochschulabsolventen als Fach- und Führungskräfte der Industrie 4.0 diese Kompetenzen mit? In diesem Beitrag werden Forschungsergebnisse zu Kompetenzanforderungen und dem ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 21-24
Daily.Scrum.Diverse

Daily.Scrum.Diverse

Vorgehensweise für agile Zusammenarbeit in einem diversen Team
Stephanie Bäuml, Uta Benner, Erdi Kan, Dawei Ni
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Themen Agilität, Awareness und Diversität im Projektmanagement. Im agilen Projektmanagement sowie der Arbeitswelt 4.0 wird die Bedeutung der Zusammenarbeit in diversen Teams hervorgehoben. Diversität beschränkt sich dabei nicht nur darauf, kulturelle, organisatorische und fachliche Grenzen zu überschreiten, sondern auch Menschen zu integrieren, die bisweilen aus der kommunikativen Arbeitswelt ausgeschlossen werden. Zu den in der Berufswelt benachteiligten Personengruppen zählen insbesondere gehörlose Menschen. Daily.Srum.Diverse bietet eine Möglichkeit, in diversen Teams agil zusammenzuarbeiten und so Agilität und Diversität zusammenzubringen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Digitalisierung, Agilität und Weiterbildung

Wie sie sich gegenseitig bedingen und eine Anleitung zum Erreichen von dauerhafter Agilität
Tobias Brückmann
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Digitalisierung nicht nur eine Modeerscheinung des Millenniums ist, sondern vielmehr die nächste unausweichliche Stufe der technologischen Evolution bildet. Sie war und ist eine Entwicklung, die alles und jeden sowohl gesellschaftlich als auch industriell betrifft. Sie folgt einer eigenen Dynamik, die keine Rücksicht auf unreflektierte Best Practices, etablierte Geschäftsprozesse, starre Hierarchien oder lange Entscheidungswege nimmt. Die Digitalisierung - das Wort scheint selbsterklärend eine überschaubare Angelegenheit zu beschreiben, aber ganz so einfach ist es nicht: Die digitale Transformation erfordert mehr als lediglich die Umstellung einzelner Prozesse im Betrieb. Auch mit der Einführung neuer Technologien ist es nicht getan. Denn sie verlangt vor allen Dingen eine dauerhafte Agilität in Entwicklung und Produktion sowie eine ständige Weiterbildung der Mitarbeiter, um dieser Forderung nach Agilität als Unternehmen nachkommen zu ...
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 21-24
Mit Resilienz dem Wandel der Arbeitswelt begegnen

Mit Resilienz dem Wandel der Arbeitswelt begegnen

Betriebliche Maßnahmen zur Organisationsentwicklung
Anika Peschl, Sascha Stowasser
Gerade in Zeiten von digitalen Transformationsprozessen ist es wichtig, den damit einhergehenden Herausforderungen in der Arbeitswelt erfolgreich zu begegnen und handlungsfähig zu bleiben. Um das zu ermöglichen, ist eine gewisse Widerstandfähigkeit seitens der Beschäftigten und Unternehmen erforderlich. Die Fähigkeit, mit Turbulenzen gut umgehen zu können, wird als Resilienz bezeichnet. Diese wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Individuen aus, sondern auch auf die Krisenfestigkeit und Langlebigkeit ganzer Organisationen. Es gilt die Belegschaft auf Veränderungsprozesse durch bspw. den Einsatz neuer Technologien vorzubereiten, indem Betriebe ihre Beschäftigten dabei unterstützen, eine positive Einstellung gegenüber Unbekanntem und zunehmender Komplexität zu entwickeln. Zwei beispielhafte betriebliche Maßnahmen zur Resilienzstärkung werden in diesem Beitrag erläutert.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 3 | Seite 33-36
„Keine Angst vor Industrie 4.0!“

„Keine Angst vor Industrie 4.0!“

Vier Maßnahmen zur Vorbereitung von Unternehmen auf die neuen Anforderungen menschlicher Arbeit in der Industrie 4.0
Holger Kohl, Thomas Knothe ORCID Icon, Burkhard Schallock, Julia-Anne Scholz
Aus den Trends zu kundenindividuelleren Produkten und kürzeren Produktlebenszyklen entstehen Herausforderungen, denen Unternehmen mit dem Einsatz von Industrie 4.0-Technologien zu begegnen versuchen. Die damit verbundene Digitalisierung und Automatisierung ruft bei Arbeitnehmern in der verarbeitenden Industrie insbesondere Ängste vor Veränderungen in den Arbeitsabläufen und -anforderungen hervor. In diesem Beitrag werden vier zentrale soziotechnische Gestaltungsmaßnahmen vorgeschlagen, mit denen sich Unternehmen in die Lage versetzen können, die neuen Anforderungen menschlicher Arbeit in der Industrie 4.0 bewältigen zu können - und somit den Ängsten entgegenwirken zu können. Im Mittelpunkt stehen die Steigerung der unternehmerischen Agilität sowie der Ausbau der Mitarbeiterkompetenzen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 37-41
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