Nachhaltigkeit

Ganzheitlich-zirkuläres Product Lifecycle Management

Ganzheitlich-zirkuläres Product Lifecycle Management

Zirkuläre Strategieentwicklung zur Unterstützung einer klimafreundlichen Produktion
Laura Montag, Marion Steven
Die Produktion im 21. Jahrhundert ist mit komplexen Herausforderungen konfrontiert; ihre Rahmenbedingungen ändern sich aufgrund des anthropogenen Klimawandels grundlegend. Im Umgang mit diesen Herausforderungen wird dem Konzept der Circular Economy (CE) von Seiten der Wissenschaft und auch von Politik und Praxis großes Potenzial zugesprochen. Der Beitrag entwickelt Strategien zur Implementierung und Umsetzung der CE. Dazu erfolgt die Konzeption eines ganzheitlich-zirkulären Produktlebenszyklus, entlang dessen systematisch zirkuläre Strategien aufgezeigt werden. Deren Umsetzung wird durch ein Praxisbeispiel eines Smartphone-Herstellers verdeutlicht.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 12-16
Normen zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks

Normen zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks

Stefanie Lewandowski, André Ullrich ORCID Icon, Norbert Gronau ORCID Icon
CO₂-Fußabdrücke sind ein aktuell viel diskutiertes Thema mit weitreichenden Implikationen für Individuen als auch Unternehmen. Firmen können einen proaktiven Beitrag zur Transparenz leisten, indem der unternehmens- oder produktbezogene CO₂-Fußabdruck ausgewiesen wird. Ist der Entschluss gefasst einen CO₂-Fußabdruck auszuweisen und die entstehenden Treibhausgase zu erfassen, existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Normen und Zertifikate, wie die publicly available specification 2050, das Greenhouse Gas Protokoll oder die ISO 14067. Das Ziel dieses Beitrags ist es, diese drei Normen zur Berechnung des produktbezogenen CO₂-Fußabdrucks zu vergleichen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Vor- und Nachteile in der Anwendung aufzuzeigen. Die Übersicht soll Unternehmen bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich der Eignung eines CO₂-Fußabdrucks für ihr Unternehmen unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 4 | Seite 17-20 | DOI 10.30844/I40M_21-4_S17-20
Innovationsprojekte in der Logistik

Innovationsprojekte in der Logistik

Handlungsempfehlung für die Implementierung von Innovationen bei Logistikdienstleistern
Dennis Abel, Hendrik Meyer, Torsten Rudolph
Logistikdienstleister stehen immer mehr unter dem Druck, Prozesse zu verbessern, um diese effizienter und damit für (potenzielle) Kunden wirtschaftlicher abwickeln zu können. Die voranschreitende Automatisierung und Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen bringen in diesem Zusammenhang eine Vielzahl an innovativen Lösungsansätzen mit sich, die genau dieses Potenzial versprechen [1]. Die hierbei kreierten soziotechnischen Systeme werden in ihrer Gesamtheit meist nur am Rande betrachtet, da der Fokus auf der neuen Technologie liegt. Eine proaktive Beurteilung der Auswirkungen inkl. verbundener Vor- und Nachteile sind somit eher die Ausnahme. Im Rahmen dieses Beitrags wird ein Projektansatz vorgestellt, der als Handlungsempfehlung für die Einführung von Innovationen − in diesem Fall konkret für fahrerlose Transportsysteme (FTS) − dient und dabei inhaltlich insbesondere auf die Aspekte soziotechnischer Systeme eingeht.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Digitalisierung nachhaltig gestalten

Digitalisierung nachhaltig gestalten

Handlungsempfehlungen für Unternehmen auf Grundlage der Umweltpolitischen Digitalagenda
Florian Hammes, Carla Rebecca Lüps
Die Megatrends Digitalisierung und Nachhaltigkeit dominieren in den letzten Jahren die Medien, allerdings werden sie selten zusammengedacht. Da die Digitalisierung durch ihren hohen Energie- und Ressourcenverbrauch erhebliche Risiken für die Klimaziele birgt, ist es notwendig, sie in Zukunft nachhaltig zu gestalten und ihre Potenziale, wie z. B. Effizienzsteigerungen, sinnvoll zu nutzen. Aus diesem Grund hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze die Umweltpolitische Digitalagenda vorgestellt, die 72 Maßnahmen für eine nachhaltige Digitalisierung enthält. In diesem Beitrag werden vier zentrale Maßnahmen beleuchtet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, die eine nachhaltige Umsetzung der Digitalisierung unterstützen.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 6 | Seite 48-50
Transparenz in intralogistischen Prozessen

Transparenz in intralogistischen Prozessen

Transparenzsteigerung in der Logistik durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
Franziska Baumgärtel, Luise Weißflog, Ralph Riedel ORCID Icon
Steigende Komplexität, Variantenvielfalt, erhöhte Kundenanforderungen, kurze Durchlauf- und Lieferzeiten - mithilfe von Industrie 4.0 sollen die in den letzten Jahren stetig wachsenden neuen Anforderungen an die Produktionsunternehmen beherrschbar gemacht werden. Die häufigste Thematik stellt dabei die fehlende Transparenz und die effiziente Gestaltung der intralogistischen Prozesse dar. Im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnte in verschiedenen Projekten der Einsatz von Auto-ID zur transparenten und effizienten Gestaltung der Intralogistik aufgezeigt werden, so beispielsweise in einem Umsetzungsprojekt mit einem KMU der Region, bei dem die Reduzierung des Suchaufwands erreicht werden sollte. Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien schafft Transparenz und hat einen positiven Einfluss, auf die Produktion, die Arbeitsabläufe sowie auf die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 20-24
Digitale Verzahnung in variantenreicher Fertigung

Digitale Verzahnung in variantenreicher Fertigung

Komplexe Produktions- und Logistikprozesse mittels mobiler Apps harmonisieren
Sven Winkelhaus, Eric Grosse ORCID Icon, Michael Bauer
Industrie 4.0 und Logistik 4.0 sind Phänomene, die in vielen Branchen sowohl die strategische Ausrichtung von Unternehmen als auch die operativen Prozesse prägen. Neben paradigmatischen Veränderungen sind insbesondere technische Lösungen im Fokus dieser Entwicklung. Mittels neuer Technologien kann die Komplexität individualisierter Produkte und komplexer Prozesse handhabbar werden. Auf Shopfloorebene können unbekannte Technologien jedoch auf Widerstand bei der Implementierung stoßen. Hier bieten Apps für mobile Endgeräte eine geeignete Möglichkeit, Produktions- und Logistikprozesse im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie mitarbeiterfreundlich zu unterstützen. In diesem Beitrag wird die Verzahnung von Produktion und Logistik in der Industrie 4.0 näher beleuchtet und ein Fokus auf die Mitarbeitenden in dieser Entwicklung gelegt. An einem Beispiel wird verdeutlicht, wie Apps zu einer erfolgreichen digitalen Transformation beitragen können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S55-58
Konsens-Algorithmen von Blockchain

Konsens-Algorithmen von Blockchain

Eine Betrachtung der Nachhaltigkeit der Konsensfindung
Felix Eigelshoven, André Ullrich ORCID Icon, Norbert Gronau ORCID Icon
Neben dem enormen Kursanstieg des Bitcoins in den Jahren 2017/2018, stieg im gleichen Maß auch die benötigte Rechenleistung und der damit verbundene Elektrizitätsbedarf, um Blöcke innerhalb der Bitcoin-Blockchain zu verifizieren. Aus diesem Problem ableitend beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Fragestellung, welchen Beitrag unterschiedliche Konsens-Algorithmen innerhalb einer Blockchain zur Nachhaltigkeit liefern. Im Ergebnis liegt ein Überblick über die meist genutzten Konsens-Algorithmen und deren Beitrag zur Nachhaltigkeit vor.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S29-32
Nachhaltigkeit von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien

Nachhaltigkeit von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien

Volker Skwarek
Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien (BC/DLT) haben spätestens seit dem Erfolg von Bitcoin und Ethereum als sogenannte Cryptocurrencies gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufmerksamkeit erreicht. Diese Aufmerksamkeit führt zu einer multidisziplinären Dynamik, mit einer Euphorie unter der die wissenschaftliche Gründlichkeit vielfach vernachlässigt wird. Eine Facette der BC/DLT stellt beispielsweise die Unveränderlichkeit (immutability) dar, die als eine der Kerneigenschaften systemprägend ist. Es lässt sich jedoch kaum eine Analyse der Gegenseite, nämlich der Nachhaltigkeit dieser Technologie ausmachen. Dieser Beitrag befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit von BC/DLT und setzt sie in Relation zu den technologischen Basiseigenschaften von BC/DLT.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement 4.0

Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement 4.0

Informationsdurchgängigkeit mittels Methoden der Wissensrepräsentation
Grischa Beier, Malte Reißig, Silke Niehoff, André Ullrich ORCID Icon
Der Einfluss der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft ist omnipräsent und kann nicht losgelöst von der Debatte zur nachhaltigen Entwicklung betrachtet werden. Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 bietet das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement (BNM) besonderes Potenzial, sich den Themen nachhaltiges Wirtschaften und Digitalisierung aus Perspektive der Unternehmen zu nähern. Ein digitalisiertes Nachhaltigkeitsmanagement in industriellen Unternehmen mit Informationen zu unterstützen, bedarf jedoch einer Durchgängigkeit von Informationen. Um diese zu erreichen und zugleich Informationen aus verschiedenen Disziplinen zu integrieren, sind Methoden der Wissensrepräsentation geeignet. Aktuelle Herausforderungen und Ansätze für die Entwicklung eines offenen und konzeptionellen BNM-Modells werden in diesem Beitrag vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S57-60
CO2-Berechnungen komplexer Liefernetzwerke

CO2-Berechnungen komplexer Liefernetzwerke

Strukturierte Erfassung von Emissionsdaten auf Grundlage des SCOR-Models
Dieter Uckelmann ORCID Icon, Johannes Tonio Alt, Isabel Andujo
In der Folge des fortschreitenden Klimawandels rücken die ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit verstärkt in den Fokus interner und externer Shareholder [1]. In der Industrie entwickeln sich gleichzeitig immer komplexere Wertschöpfungsnetzwerke. Der Großteil der involvierten Prozesse in einer Wertschöpfungskette wird von global verteilten Partnern ausgeführt. Dieser Trend erschwert die Quantifizierung der Auswirkung einzelner Aktivitäten auf Unternehmensebene an der ökologischen Gesamtleistung der Supply Chain. Der folgende Beitrag untersucht auf Grundlage des SCOR-Models zur strukturierten Erfassung von Emissionsdaten globaler Supply Chains.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S12-16
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