Nachhaltigkeit

Transparenz in intralogistischen Prozessen

Transparenz in intralogistischen Prozessen

Transparenzsteigerung in der Logistik durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
Franziska Baumgärtel, Luise Weißflog, Ralph Riedel ORCID Icon
Steigende Komplexität, Variantenvielfalt, erhöhte Kundenanforderungen, kurze Durchlauf- und Lieferzeiten - mithilfe von Industrie 4.0 sollen die in den letzten Jahren stetig wachsenden neuen Anforderungen an die Produktionsunternehmen beherrschbar gemacht werden. Die häufigste Thematik stellt dabei die fehlende Transparenz und die effiziente Gestaltung der intralogistischen Prozesse dar. Im Rahmen des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz konnte in verschiedenen Projekten der Einsatz von Auto-ID zur transparenten und effizienten Gestaltung der Intralogistik aufgezeigt werden, so beispielsweise in einem Umsetzungsprojekt mit einem KMU der Region, bei dem die Reduzierung des Suchaufwands erreicht werden sollte. Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien schafft Transparenz und hat einen positiven Einfluss, auf die Produktion, die Arbeitsabläufe sowie auf die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 5 | Seite 20-24
Digitale Verzahnung in variantenreicher Fertigung

Digitale Verzahnung in variantenreicher Fertigung

Komplexe Produktions- und Logistikprozesse mittels mobiler Apps harmonisieren
Sven Winkelhaus, Eric Grosse ORCID Icon, Michael Bauer
Industrie 4.0 und Logistik 4.0 sind Phänomene, die in vielen Branchen sowohl die strategische Ausrichtung von Unternehmen als auch die operativen Prozesse prägen. Neben paradigmatischen Veränderungen sind insbesondere technische Lösungen im Fokus dieser Entwicklung. Mittels neuer Technologien kann die Komplexität individualisierter Produkte und komplexer Prozesse handhabbar werden. Auf Shopfloorebene können unbekannte Technologien jedoch auf Widerstand bei der Implementierung stoßen. Hier bieten Apps für mobile Endgeräte eine geeignete Möglichkeit, Produktions- und Logistikprozesse im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie mitarbeiterfreundlich zu unterstützen. In diesem Beitrag wird die Verzahnung von Produktion und Logistik in der Industrie 4.0 näher beleuchtet und ein Fokus auf die Mitarbeitenden in dieser Entwicklung gelegt. An einem Beispiel wird verdeutlicht, wie Apps zu einer erfolgreichen digitalen Transformation beitragen können.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 4 | Seite 55-58 | DOI 10.30844/I40M_20-4_S55-58
Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement 4.0

Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement 4.0

Informationsdurchgängigkeit mittels Methoden der Wissensrepräsentation
Grischa Beier, Malte Reißig, Silke Niehoff, André Ullrich ORCID Icon
Der Einfluss der Digitalisierung auf Wirtschaft und Gesellschaft ist omnipräsent und kann nicht losgelöst von der Debatte zur nachhaltigen Entwicklung betrachtet werden. Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 bietet das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement (BNM) besonderes Potenzial, sich den Themen nachhaltiges Wirtschaften und Digitalisierung aus Perspektive der Unternehmen zu nähern. Ein digitalisiertes Nachhaltigkeitsmanagement in industriellen Unternehmen mit Informationen zu unterstützen, bedarf jedoch einer Durchgängigkeit von Informationen. Um diese zu erreichen und zugleich Informationen aus verschiedenen Disziplinen zu integrieren, sind Methoden der Wissensrepräsentation geeignet. Aktuelle Herausforderungen und Ansätze für die Entwicklung eines offenen und konzeptionellen BNM-Modells werden in diesem Beitrag vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 57-60 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S57-60
Konsens-Algorithmen von Blockchain

Konsens-Algorithmen von Blockchain

Eine Betrachtung der Nachhaltigkeit der Konsensfindung
Felix Eigelshoven, André Ullrich ORCID Icon, Norbert Gronau ORCID Icon
Neben dem enormen Kursanstieg des Bitcoins in den Jahren 2017/2018, stieg im gleichen Maß auch die benötigte Rechenleistung und der damit verbundene Elektrizitätsbedarf, um Blöcke innerhalb der Bitcoin-Blockchain zu verifizieren. Aus diesem Problem ableitend beschäftigt sich dieser Beitrag mit der Fragestellung, welchen Beitrag unterschiedliche Konsens-Algorithmen innerhalb einer Blockchain zur Nachhaltigkeit liefern. Im Ergebnis liegt ein Überblick über die meist genutzten Konsens-Algorithmen und deren Beitrag zur Nachhaltigkeit vor.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M_20-1_S29-32
Nachhaltigkeit von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien

Nachhaltigkeit von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien

Volker Skwarek
Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien (BC/DLT) haben spätestens seit dem Erfolg von Bitcoin und Ethereum als sogenannte Cryptocurrencies gesellschaftliche und wissenschaftliche Aufmerksamkeit erreicht. Diese Aufmerksamkeit führt zu einer multidisziplinären Dynamik, mit einer Euphorie unter der die wissenschaftliche Gründlichkeit vielfach vernachlässigt wird. Eine Facette der BC/DLT stellt beispielsweise die Unveränderlichkeit (immutability) dar, die als eine der Kerneigenschaften systemprägend ist. Es lässt sich jedoch kaum eine Analyse der Gegenseite, nämlich der Nachhaltigkeit dieser Technologie ausmachen. Dieser Beitrag befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit von BC/DLT und setzt sie in Relation zu den technologischen Basiseigenschaften von BC/DLT.
Industrie 4.0 Management | 36. Jahrgang | 2020 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
CO2-Berechnungen komplexer Liefernetzwerke

CO2-Berechnungen komplexer Liefernetzwerke

Strukturierte Erfassung von Emissionsdaten auf Grundlage des SCOR-Models
Dieter Uckelmann ORCID Icon, Johannes Tonio Alt, Isabel Andujo
In der Folge des fortschreitenden Klimawandels rücken die ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit verstärkt in den Fokus interner und externer Shareholder [1]. In der Industrie entwickeln sich gleichzeitig immer komplexere Wertschöpfungsnetzwerke. Der Großteil der involvierten Prozesse in einer Wertschöpfungskette wird von global verteilten Partnern ausgeführt. Dieser Trend erschwert die Quantifizierung der Auswirkung einzelner Aktivitäten auf Unternehmensebene an der ökologischen Gesamtleistung der Supply Chain. Der folgende Beitrag untersucht auf Grundlage des SCOR-Models zur strukturierten Erfassung von Emissionsdaten globaler Supply Chains.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 16-20 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S12-16
Corporate Digital Responsibility

Corporate Digital Responsibility

Freiwillige Selbstverpflichtung als Chance und Notwendigkeit in einer digitalen Welt
Ellena Werning
Daten gelten als „neues Gold“ oder „Öl des 21. Jahrhunderts“. Big Data und darauf aufbauende künstliche Intelligenz (KI) ermöglichen uns Optimierungen bestehender Prozesse in Unternehmen sowie die Entwicklung neuer, disruptiver Geschäftsmodelle. Durch die technologischen Innovationen profitieren Verbraucher, Unternehmen, die Gesellschaft und auch die Umwelt. Doch den unbestrittenen Vorteilen und Chancen der Digitalisierung stehen Risiken des Missbrauchs von Daten, ethische Grundsatzfragen und die Gefahr von Rebound-Effekten gegenüber. Die zunehmenden, weltweiten Verflechtungen der Wirtschaft machen reine nationalstaatliche Regelungen unmöglich. Unternehmen sind daher gefragt, die Digitalisierung gleich von Beginn an auf Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung nachhaltig zu gestalten.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 59-61
Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit Auswirkungen auf Industrie 4.0

Digitalisierung, Globalisierung und Nachhaltigkeit Auswirkungen auf Industrie 4.0

Ortwin Renn
Angesichts der drei großen globalen Transformationswellen der Globalisierung, Digitalisierung und Sustainabilisierung steht die Industrie vor großen Herausforderungen im Modernisierungsprozess in Hinblick auf Industrie 4.0. Zum einen muss sie die neuen Signale einer protektionistischen Industriepolitik, die vor allem von den USA ausgehen, ins Kalkül ziehen, zum anderen die Forderungen nach nachhaltiger Produktion und Klimaschutz stärker beachten. Beide Voraussetzungen sind auf Lernprozesse angewiesen, die neben der notwendigen Effizienz auch die Sozialverträglichkeit der Transformationen und die Umwelt- und Klimaverträglichkeit gleichberechtigt ins das eigene Zielsystem integrieren.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 21-23
Kreislaufwirtschaft in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

Kreislaufwirtschaft in globalen Wertschöpfungsnetzwerken

Analyse aktueller Herausforderungen zur industriellen Umsetzung der Kreislaufwirtschaft
Felix Klenk, Benjamin Häfner, Gisela Lanza ORCID Icon, Markus Wagner
Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Produkte mehrfach wertschöpfend dem Produkt- und Produktionslebenszyklus zuzuführen, um den Ressourcenverbrauch zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Der vorliegende Beitrag präsentiert, basierend auf einer Definition der Kreislaufwirtschaft und ihrer Konzepte, die aktuelle industrielle Praxis zur erfolgreichen Umsetzung und die damit einhergehenden Potenziale. Anschließend werden bestehende technische Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft mit Fokus auf strategische Herausforderungen und „Closing-the-Loop“-Ansätze, analysiert. Der Beitrag soll Entscheidungsträger dabei unterstützen, die Vorteile der Kreislaufwirtschaft zu erkennen und Herausforderungen für eine erfolgreiche Einführung bereits früh anzugehen.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 29-32 | DOI 10.30844/I40M_19-6_S25-28
Nachhaltigkeitseffekte von Industrie 4.0

Nachhaltigkeitseffekte von Industrie 4.0

Ökonomische, ökologische und soziale Aspekte
Marion Steven
Gewinnerzielung ist zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den langfristigen Unternehmenserfolg. Globale Probleme wie Klimawandel, Raubbau an natürlichen Ressourcen und Überbevölkerung, aber auch lokale Umweltbelastungen sowie die Betonung von sozialen Aspekten führen dazu, dass das Nachhaltigkeitsziel in der Industrie an Bedeutung gewinnt. Die Nachhaltigkeit ist bereits im Leitbild aller DAX 30-Unternehmen und bei 90 % der Fortune 500-Unternehmen als Handlungsmaxime etabliert [1]. Im vorliegenden Beitrag werden - ausgehend von einer Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs - die Nachhaltigkeitseffekte von Industrie 4.0 in Bezug auf die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft diskutiert [2, 3]. Das Ziel des Beitrags ist aufzuzeigen, welche positiven und negativen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Nachhaltigkeit zu erwarten sind, um Unternehmen Ansatzpunkte für diesbezügliche Aktivitäten zu liefern.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 6 | Seite 11-15
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