Qualitätsmanagement

Bewertung von Qualitätsstrategien unter Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit

Bewertung von Qualitätsstrategien unter Berücksichtigung der Kundenzufriedenheit

Sebastian, Nils Gamm, Carsten Schwab, Stefan Zeibig
Aufgrund der sich angleichenden Produktqualität im internationalen Wettbewerb ist es künftig notwendig eine wettbewerbsfähige Qualitätsstrategie zu verfolgen, welche den Trade-Off zwischen Kundenzufriedenheit und Qualitätskosten optimal ausgleicht. Die Auswahl einer Qualitätsstrategie muss demnach auf der Grundlage einer mehrdimensionalen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erfolgen. In den vorhandenen Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen finden kundenorientierte Aspekte jedoch kaum Berücksichtigung. Dieser Beitrag stellt einen Bewertungsansatz für Qualitätsstrategien vor, in dem die Risiken aus dem Nicht-Erreichen der Kundenerwartungen quantifiziert werden und in welchem die Kundenzufriedenheit die zentrale Nutzenkomponente darstellt. Darüber hinaus wird ein Vorgehen entwickelt, welches Unternehmen die praktische Anwendung des Bewertungsansatzes ermöglicht.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 45-49
Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Einsatz von Quality Gates zur Steigerung der Prozessqualität

Ein integrativer Ansatz des Qualitätscontrollings
Horst Wildemann
Vor dem Hintergrund komplexer und volatiler Wertschöpfungsketten gewinnt der Erfolgsfaktor Qualität zunehmend an Bedeutung. Die Qualität von Produkten und Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung bilden heute eine der essentiellen Grundlagen des Unternehmenserfolgs. Dadurch erhält das Qualitätscontrolling eine zentrale Funktion bei der Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Gefragt sind neue Instrumente zur Erfüllung der Qualitätsansprüche über die Unternehmensgrenzen hinweg sowie eine durchgängige und integrative Verknüpfung des Qualitätsmanagement-Systems mit dem Qualitätscontrolling. Durch einen bereichs- und unternehmensübergreifenden Einsatz von Quality Gates kann dieser Forderung entsprochen werden.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 33-35
Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Logistische Qualitätslenkung in der Mikrokaltumformung

Einsatz von Fuzzy-Regelung zur Optimierung von Stichprobenintervallen
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Dennis Lappe, Hendrik Thamer, Nele Brenner
roduktminiaturisierung eröffnen sich für die mechanische Mikrofertigung eine Reihe neuer Einsatzbereiche und Marktchancen. Mit Bauteildimensionen unter einem Millimeter und Fertigungstoleranzen im Mikrometerbereich treten im Herstellungsprozess sogenannte „Größeneffekte“ auf, die eine einfache Prozessskalierung bekannter Verfahren aus dem Makrobereich verhindern und zu einem erhöhten Auftreten an Qualitätsabweichungen führen. Im Ergebnis wird die Prozessfähigkeit nach DIN ISO 21747 beeinträchtigt und somit auch die Anwendbarkeit der statistische Prozesslenkung (SPC) erschwert. In diesem Beitrag werden am Beispiel der Mikrokaltumformung die Wechselwirkungen zwischen technischen und logistischen Qualitätszielen im Sinne der logistischen Qualitätslenkung untersucht, wobei Methoden der statistischen Prozesslenkung und Fuzzy-Regelung zum Einsatz kommen.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 13-16
Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion
Robert Schmitt ORCID Icon, Michael Vorspel-Rüter, Henrik Wienholdt
Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, müssen sich Unternehmen in Hochlohnländern durch kundenindividuelle Produkte kombiniert mit kundenspezifischen Dienstleistungen von Anbietern aus Niedriglohnländern differenzieren. Einhergehend mit der zunehmenden Komplexität dieser Produkte wird auch die Steuerung der zugehörigen Produktionssysteme aufwendiger. Ein Ansatz zur Handhabung derartiger Systeme wird aktuell im Exzellencluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ an der RWTH Aachen erarbeitet, mit dessen Hilfe es ermöglicht wird, Produktionssysteme dahingehend zu gestalten, dass kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion hergestellt werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Herausforderungen mittelständischer Zulieferbetriebe in der Luftfahrtindustrie

Herausforderungen mittelständischer Zulieferbetriebe in der Luftfahrtindustrie

Martin Hinsch
Die Global Player der Luftfahrtindustrie verlagern einen immer größeren Anteil der Wertschöpfung an ihre Lieferanten. Neue Zulieferer müssen dabei erhebliche Aufwendungen unternehmen, um den besonderen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen der Branche gerecht zu werden. Dabei können diese als ein von der zuständigen Luftfahrtbehörde zugelassener luftfahrttechnischer Betrieb tätig werden oder unter Aufsicht des Auftrag vergebenden Luftfahrtbetriebs agieren. Die Entscheidung zugunsten einer der Optionen orientiert sich wesentlich am spezifischen Aufgabenspektrum und dem Arbeitsumfang.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformter Bauteile

Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformter Bauteile

Nan Wang, Christoph von Kopylow, Karsten Lübke, Gert Goch, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Alice Kirchheim, Eugen Albertin
Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ an der Universität Bremen [1] beschäftigt sich mit der kompletten Fertigungskette von Mikro-Umformbauteilen, wie beispielweise Federn in Mobilfunkgeräten. Mikrobauteile zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Größe unterhalb eines Millimeters haben. Damit liegen diese Bauteile für die Qualitätsprüfung in einem Bereich unterhalb der taktilen Maß- und Form-Messtechnik und oberhalb der Oberflächenmesstechnik. Neben diesen sowohl fertigungstechnischen, als auch messtechnischen Schwierigkeiten ist eine umfassende Prüfung durch die hohe Stückzahl bisher nur eingeschränkt möglich. Daher besteht der Bedarf für eine schnelle Messtechnik, angepasste Auswertemethoden und eine Qualitätslenkung, um einen wirtschaftlichen Prozesses sicherzustellen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 65-67
Echtzeit-Produktqualitätsmonitoring auf Basis einer integrierten Anforderungs- und Qualitätsmodellierung

Echtzeit-Produktqualitätsmonitoring auf Basis einer integrierten Anforderungs- und Qualitätsmodellierung

Stefan Häusler, Axel Hahn
Die effektive Planung und Steuerung von Produktentwicklungsprojekten ist aufgrund von stark steigender Komplexität des Produkts, sowie steigenden Qualitäts-, Zeit- und Ressourcenzwängen herausfordernder denn je. Gerade die Bestimmung des aktuellen Stands der Entwicklung ist nur schwer durchzuführen. Aus dieser Motivation heraus präsentiert der Beitrag ein Konzept zur entwicklungsbegleitenden Bestimmung der Produktqualität und Entwicklungsergebnisse. Das Konzept wird innerhalb der Halbleiterindustrie umgesetzt und erprobt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Kontinuierlich besser – Klarheit in der Vielfalt

Kontinuierlich besser - Klarheit in der Vielfalt

Klaus Hense, Robert Schmitt ORCID Icon
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Leistungsvielfalt haben das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und Scheidt & Bachmann eine Methodik zur produktstrukturorientierten kontinuierlichen Verbesserung komplexer Produkte und Prozesse entwickelt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 56-58
KVP und Six Sigma Beschleunigung mit MES

KVP und Six Sigma Beschleunigung mit MES

Schnellere und umfassendere Erkennung von Verbesserungspotenzialen in der Produktion durch den Einsatz eines Manufacturing Execution Systems
Jochen Schumacher, Mosbach
Nach der Produktqualität haben Unternehmen die Prozessqualität als weiteres Potenzial für mehr Wirtschaftlichkeit in der Fertigung erkannt. Sowohl bei KVP-Aktivitäten zur Prozessverbesserung, als auch in Six Sigma-Projekten werden bei der Ermittlung von Verbesserungsmöglichkeiten prozessorientierte Messwerte benötigt. Ein Manufacturing Execution System (MES) bietet diese Informationen praktisch auf Knopfdruck. Damit werden KVP-Aktivitäten und Six Sigma-Projekte beschleunigt und zudem mehr Potenziale entdeckt als ohne eine systematische Erfassung der Prozesseinflüsse durch ein MES.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 63-65
Qualitätshandbuch und Prozeßpläne im INTRANET

Qualitätshandbuch und Prozeßpläne im INTRANET

Günther Schuh ORCID Icon, Petra Webersberger, Thomas Siepmann
ISO 9000-Zertifikate sollten nicht nur ein Qualitätsmerkmal für Kunden und Wettbewerber sein, sondern den Informationsstand über Prozesse, Regeln und Dokumente im Unternehmen für alle Mitarbeiter erhöhen.
Industrie Management | 13. Jahrgang | 1997 | Ausgabe 3 | Seite
1 3 4