Qualitätsmanagement

Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Qualität in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Ein neuer Ansatz für die Qualitätsmessung
Dennis Geers, Roland Jochem, Priscilla Heinze, Norbert Gronau ORCID Icon
Der klassische Qualitätsgedanke beinhaltet das kontinuierliche Bestreben nach Verbesserung sowie den ständigen Drang, Schwachstellen und Fehler zu suchen und zu eliminieren. Dieser Grundgedanke spiegelt sich auch im KVP-Ansatz wider. Bei der Umsetzung besteht jedoch häufig die Problematik, mit möglichst wenig Aufwand und dennoch auf eine sys-tematische Art und Weise Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Besonders schwierig gestaltet sich die Suche nach diesen Potenzialen beim Versuch, wissensintensive Geschäftsprozesse zu verbessern. Eine gezielte Kombination bisher isolierter Instrumente aus dem Qualitäts-, Geschäftsprozess- sowie Wissensmanagement ermöglicht jedoch über ein speziell entwickeltes Reifegradmodell die Schaffung eines für KMU geeigneten Rahmens, mithilfe dessen sich die Potenziale in der Wissensverarbeitung aufdecken und evolutionär im Sinne des KVP-Ansatzes aufbauen lässt. Die nachfolgenden Darstellungen zeigen die Entwicklung, die Anwendung sowie das ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 9-12
Qualitätsmanagement in der Fabrikplanung

Qualitätsmanagement in der Fabrikplanung

Entwicklung eines Vorgehens zur Planung qualitätsunterstützender Fabriken
Benjamin Hirsch, Tobias Heinen, Peter Nyhuis ORCID Icon
Aufgrund gestiegener Kundenanforderungen hat sich die Produktqualität zur Voraussetzung der Wettbewerbsfähigkeit von Produktionsunternehmen entwickelt. Elementar für die Produktion qualitativ hochwertiger Produkte sind stabile und fehlerfreie Prozesse. Die grundlegende Gestaltung der Prozesse erfolgt bereits im Rahmen der Fabrikplanung. Werden hier nicht umfangreiche qualitätsrelevante Anforderungen berücksichtigt, sind notwendige Änderungen im späteren Fabrikbetrieb nur noch mit einem erheblichen Zusatzaufwand zu realisieren. Daher wird am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) der Leibniz Universität Hannover ein methodisches Vorgehen zur Planung qualitätsunterstützender Fabriken entwickelt, das die relevanten Anforderungen frühzeitig in die Planungen integriert.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Handhabung von Komplexität in flexiblen Produktionssystemen

Kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion
Robert Schmitt ORCID Icon, Michael Vorspel-Rüter, Henrik Wienholdt
Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, müssen sich Unternehmen in Hochlohnländern durch kundenindividuelle Produkte kombiniert mit kundenspezifischen Dienstleistungen von Anbietern aus Niedriglohnländern differenzieren. Einhergehend mit der zunehmenden Komplexität dieser Produkte wird auch die Steuerung der zugehörigen Produktionssysteme aufwendiger. Ein Ansatz zur Handhabung derartiger Systeme wird aktuell im Exzellencluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ an der RWTH Aachen erarbeitet, mit dessen Hilfe es ermöglicht wird, Produktionssysteme dahingehend zu gestalten, dass kundenindividuelle Produkte zu Kosten der Massenproduktion hergestellt werden können.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 53-56
Herausforderungen mittelständischer Zulieferbetriebe in der Luftfahrtindustrie

Herausforderungen mittelständischer Zulieferbetriebe in der Luftfahrtindustrie

Martin Hinsch
Die Global Player der Luftfahrtindustrie verlagern einen immer größeren Anteil der Wertschöpfung an ihre Lieferanten. Neue Zulieferer müssen dabei erhebliche Aufwendungen unternehmen, um den besonderen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen der Branche gerecht zu werden. Dabei können diese als ein von der zuständigen Luftfahrtbehörde zugelassener luftfahrttechnischer Betrieb tätig werden oder unter Aufsicht des Auftrag vergebenden Luftfahrtbetriebs agieren. Die Entscheidung zugunsten einer der Optionen orientiert sich wesentlich am spezifischen Aufgabenspektrum und dem Arbeitsumfang.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 57-60
Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformter Bauteile

Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformter Bauteile

Nan Wang, Christoph von Kopylow, Karsten Lübke, Gert Goch, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Alice Kirchheim, Eugen Albertin
Der Sonderforschungsbereich 747 „Mikrokaltumformen“ an der Universität Bremen [1] beschäftigt sich mit der kompletten Fertigungskette von Mikro-Umformbauteilen, wie beispielweise Federn in Mobilfunkgeräten. Mikrobauteile zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Größe unterhalb eines Millimeters haben. Damit liegen diese Bauteile für die Qualitätsprüfung in einem Bereich unterhalb der taktilen Maß- und Form-Messtechnik und oberhalb der Oberflächenmesstechnik. Neben diesen sowohl fertigungstechnischen, als auch messtechnischen Schwierigkeiten ist eine umfassende Prüfung durch die hohe Stückzahl bisher nur eingeschränkt möglich. Daher besteht der Bedarf für eine schnelle Messtechnik, angepasste Auswertemethoden und eine Qualitätslenkung, um einen wirtschaftlichen Prozesses sicherzustellen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 65-67
Echtzeit-Produktqualitätsmonitoring auf Basis einer integrierten Anforderungs- und Qualitätsmodellierung

Echtzeit-Produktqualitätsmonitoring auf Basis einer integrierten Anforderungs- und Qualitätsmodellierung

Stefan Häusler, Axel Hahn
Die effektive Planung und Steuerung von Produktentwicklungsprojekten ist aufgrund von stark steigender Komplexität des Produkts, sowie steigenden Qualitäts-, Zeit- und Ressourcenzwängen herausfordernder denn je. Gerade die Bestimmung des aktuellen Stands der Entwicklung ist nur schwer durchzuführen. Aus dieser Motivation heraus präsentiert der Beitrag ein Konzept zur entwicklungsbegleitenden Bestimmung der Produktqualität und Entwicklungsergebnisse. Das Konzept wird innerhalb der Halbleiterindustrie umgesetzt und erprobt.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 49-52
Kontinuierlich besser – Klarheit in der Vielfalt

Kontinuierlich besser - Klarheit in der Vielfalt

Klaus Hense, Robert Schmitt ORCID Icon
Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Leistungsvielfalt haben das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und Scheidt & Bachmann eine Methodik zur produktstrukturorientierten kontinuierlichen Verbesserung komplexer Produkte und Prozesse entwickelt.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 56-58
KVP und Six Sigma Beschleunigung mit MES

KVP und Six Sigma Beschleunigung mit MES

Schnellere und umfassendere Erkennung von Verbesserungspotenzialen in der Produktion durch den Einsatz eines Manufacturing Execution Systems
Jochen Schumacher, Mosbach
Nach der Produktqualität haben Unternehmen die Prozessqualität als weiteres Potenzial für mehr Wirtschaftlichkeit in der Fertigung erkannt. Sowohl bei KVP-Aktivitäten zur Prozessverbesserung, als auch in Six Sigma-Projekten werden bei der Ermittlung von Verbesserungsmöglichkeiten prozessorientierte Messwerte benötigt. Ein Manufacturing Execution System (MES) bietet diese Informationen praktisch auf Knopfdruck. Damit werden KVP-Aktivitäten und Six Sigma-Projekte beschleunigt und zudem mehr Potenziale entdeckt als ohne eine systematische Erfassung der Prozesseinflüsse durch ein MES.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 63-65
Qualitätshandbuch und Prozeßpläne im INTRANET

Qualitätshandbuch und Prozeßpläne im INTRANET

Günther Schuh ORCID Icon, Petra Webersberger, Thomas Siepmann
ISO 9000-Zertifikate sollten nicht nur ein Qualitätsmerkmal für Kunden und Wettbewerber sein, sondern den Informationsstand über Prozesse, Regeln und Dokumente im Unternehmen für alle Mitarbeiter erhöhen.
Industrie Management | 13. Jahrgang | 1997 | Ausgabe 3 | Seite
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