Autor: Uwe Dombrowski

CKD auf Basis von Produktionsprinzipien

CKD auf Basis von Produktionsprinzipien

Integrierte Prozesse kontinuierlich verbessern
Uwe Dombrowski, Sebastian Weckenborg, Thomas Rennemann
Am Standort Salzgitter der MAN Nutzfahrzeuge AG werden Fahrzeugbausätze sowohl für LKW als auch für Buschassis in einen weltweiten Produktionsverbund versendet. Dabei werden die kundenbezogenen Aufträge in Form von Einzelteilen und vormontierten Baugruppen als sogenannte CKD-Bausätze (Completely Knocked Down) verpackt und den Kunden bereitgestellt. Im Empfängerland werden die Fahrzeugbausätze mit der Unterstützung von MAN Nutzfahrzeuge montiert und zum Einsatz oder weiteren Verkauf bereitgestellt. Die Chancen der CKD-Fertigung liegen insbesondere in der Erschließung neuer Absatzmärkte und der Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Das traditionell in der Logistik organisatorisch angehängte CKD-Geschäft ist seit 2009 integraler Bestandteil der Produktion der MAN Nutzfahrzeuge AG. Hierdurch können die „Lean-Prinzipien“, welche in den hiesigen Produktionslinien flächig umgesetzt wurden, leichter übertragen werden. U.a. kann hierdurch schnell auf die hohen ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 4 | Seite 36-40
Fremdvergabe der Fertigung bei KMU

Fremdvergabe der Fertigung bei KMU

Uwe Dombrowski, Isabel Crespo Otano, Sven Schulze
In steigendem Maße stehen kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) heute vor der Herausforderung, ebenfalls im Ausland zu fertigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben oder um globale Kunden vor Ort beliefern zu können. Da eine eigene Fertigung im Ausland jedoch oftmals aus Mangel an Know-how sowie personellen und finanziellen Ressourcen ausscheidet, müssen KMU ihre Fertigung fremdvergeben oder ein Jointventure mit ausländischen Partnern eingehen. Die Angst, Opfer von Produktpiraterie zu werden, hält momentan viele KMU von einer internationalen Expansion ab. In diesem Beitrag wird darauf eingegangen, wie KMU mit einer ganzheitlichen Betrachtung die Kernkompetenzen im Unternehmen bestimmen und darauf aufbauend eine nachhaltige Unternehmensstrategie zum Schutz dieser Kompetenzen bei einer Fremdvergabe der Fertigung entwickeln können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 1 | Seite 35-38
Flexible Fertigungsmodule für eine wandlungsfähige Produktion

Flexible Fertigungsmodule für eine wandlungsfähige Produktion

Uwe Dombrowski, Sven Schulze, Sebastian Quack
Der internationale Wettbewerbsdruck und die erhöhten Kundenanforderungen bezüglich Lieferzeit und individueller Ausprägung der Produkte geben die Rahmenbedingungen für die Investitionsgüterindustrie in Deutschland vor. Neben einer hohen Produktivität ist die Wandlungsfähigkeit innerhalb der Fertigung eine Grundvoraussetzung, um auch in lohnintensiven Branchen wettbewerbsfähig am Markt bestehen zu können. In diesem Beitrag wird anhand eines Praxisbeispiels der Einsatz von flexiblen Fertigungsmodulen in der Investitionsgüterindustrie beschrieben.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 75-78
Stückzahl- und produktbezogene Logistikkosten

Stückzahl- und produktbezogene Logistikkosten

Uwe Dombrowski, Dirk Lappe, Malte Medo
Vermehrt erhoffen sich Unternehmen, Kostendegressionseffekte durch die Abkehr von der In-House-Logistik erzielen zu können. Der freie Wettbewerb unter den Logistikdienstleitern soll dazu beitragen, bisher nicht zugängliche Optimierungs-potenziale zu erschließen. Gleichzeitig können leistungs-bezogene Abrechnungsmodelle dazu beitragen, die ehemals fixen in variable Logistikkosten umzuwandeln. Aufgrund der komplexen und jeweils kundenspezifischen Logistikabläufe entziehen sich Bewertungs- und Auswahlverfahren einer Standardlösung. Das Hauptproblem besteht vor allem darin, Informationen bereitzustellen, die den erwarteten Leistungs-umfang detailliert beschreiben und leistungsbezogene Vertragspositionen ermöglichen. Die Methode der „Stückzahl- und produktbezogenen Logistikkosten“ erlaubt für mehrstufige Produkte eine exakte Quantifizierung vor der Auftragsvergabe und leistet somit einen Beitrag zur Bewältigung der beschriebenen Herausforderungen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 25-27
Ersatzteilversorgung nach Ende der Serienfertigung

Ersatzteilversorgung nach Ende der Serienfertigung

Uwe Dombrowski, Tim Bothe
In vielen Produkten ist heute ein zunehmender Anteil an Elektronikkomponenten zu erkennen. Diese Komponenten unterliegen sehr kurzen Innovationszyklen, sind jedoch zum Teil in Primärprodukten verbaut, die im Vergleich sehr lange Lebenszyklen haben. Für den Hersteller des Primärprodukts besteht sowohl aus rechtlicher Sicht als auch hinsichtlich der anzustrebenden Kundenzufriedenheit die Notwendigkeit einer umfassenden Ersatzteilversorgung auch deutlich nach Ende der Serienfertigung. Die Planung der Ersatzteilversorgung für den Zeitraum nach Ende der Serienfertigung stellt ein bislang kaum zu handhabendes Problem dar.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 19-22
Just-In-Time-Informationskonzept befähigt die Kooperation in Produktionsnetzwerken

Just-In-Time-Informationskonzept befähigt die Kooperation in Produktionsnetzwerken

Uwe Dombrowski, Michael Zeisig
Heutzutage herrschen in den meis-ten Produktionsbetrieben noch immer durch Abteilungen gekennzeichnete arbeitsteilige Organisationsstrukturen vor, die ihren Ursprung in den tayloristischen Prinzipien aus den Anfängen der Industrialisierung verzeichnen. Inzwischen haben sich die Anforderungen an Industrieunternehmen erheblich gewandelt. Steigende Variantenvielfalt, kürzere Produktlebens- und -entwicklungszyklen, kürzere Lieferzeiten, höhere Logistikkomplexität, hohe Transparenz und absolute Flexibilität sind nur einige Stichwörter, unter denen die veränderten Rahmenbedingungen derzeit diskutiert werden. All dies führt dazu, bestehende Organisationsformen in den Unternehmen zu verändern. Dabei bleiben die Strukturen der Informationsversorgung jedoch häufig unbeachtet.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 3 | Seite 13-16
Lebenszyklusorientiertes Ersatzteilmanagement

Lebenszyklusorientiertes Ersatzteilmanagement

Uwe Dombrowski, Andreas Bauer, Tim Bothe
Hochwertige Investitionsgüter sind durch eine hohe Innovationsgeschwindigkeit gekennzeichnet. Die Ursache hierfür ist unter anderem der wachsende Anteil von elektronischen Komponenten und Software. Parallel zu den immer kürzer werdenden Innovationszyklen nimmt die Lebensdauer von Investitionsgütern zu. Hieraus ergeben sich neue Anforderungen für das Ersatzteilmanagement. Insbesondere die Versorgung nach Ende der Serienfertigung stellt eine zunehmend problematische Herausforderung dar. Mit dem „Lebenszyklusorientierten Ersatzteilmanagement” wird ein ganzheitlicher Lösungsansatz vorgestellt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 55-59
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