Autor: Peter Nyhuis

Integrative Fabrik-, Technologie- und Produktplanung

Integrative Fabrik-, Technologie- und Produktplanung

Systematisierung des Informationstransfers in der operativen Umsetzung
Serjosha Wulf, Tim Klemke, Benjamin Hirsch, Peter Nyhuis ORCID Icon
Produzierende Unternehmen können Wettbewerbsvorteile heutzutage nicht mehr durch die losgelöste Gestaltung von Einzelprozessen, sondern vielmehr nur noch durch eine prozessübergreifende Gestaltung des Gesamtsystems Fabrik generieren. So haben die eingesetzten Technologien und die zu fertigenden Produkte einen hohen Einfluss auf die Gestaltung einer Fabrik. Zur besseren inhaltlichen und zeitlichen Abstimmung der Technologie- und Produktplanung mit dem Prozess der Fabrikplanung wurde am Produktionstechnischen Zentrum Hannover daher ein Ansatz zur ganzheitlichen Fabrikgestaltung entwickelt. Dieser basiert auf dem Grundgedanken des Roadmapping und ermöglicht die inhaltliche und zeitliche Systematisierung des Informationstransfers zwischen der Fabrik-, Technologie- und Produktplanung.
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 33-36
Integrative Werksentwicklung

Integrative Werksentwicklung

Fabrikplanung im Spannungsfeld von Market Pull und Technology Push
Serjosha Wulf, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen sind heutzutage sowohl einem zunehmend schneller werdenden produkt- als auch technologiespezifischen Veränderungsdruck ausgesetzt, auf den sie schnell und flexibel reagieren müssen. Als problematisch erweist sich dabei die Fabrik, in der die Marktleistungen erstellt werden. Diese ist aufgrund struktureller sowie räumlicher Restriktionen auf die häufigen Veränderungen meist nicht eingerichtet. Unternehmen reagieren mit der Gestaltung wandlungsfähiger Fabriken, vernachlässigen dabei aber, dass zusätzlich eine intensive Abstimmung der betroffenen Planungsabteilungen als Grundvoraussetzung gegeben sein sollte. Ein am Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) entwickelter Ansatz zur strategischen Werksentwicklung unterstützt diesen Prozess durch eine umfassende Beurteilung zukünftiger Planungsalternativen.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 4 | Seite 45-48
Planungsprozess der Wandlungsfähigkeit

Planungsprozess der Wandlungsfähigkeit

Integration von Mitarbeiterkompetenzen
Tobias Heinen, Peter Nyhuis ORCID Icon
Unternehmen sind einer Vielzahl äußerer Einflüsse ausgesetzt, die zu einem turbulenten Umfeld führen. Beispiele dieser Faktoren umfassen verkürzte Produktlebenszyklen, zunehmenden Kostendruck durch Globalisierung oder steigende Variantenanzahl. Um ihre Fabriken zukunftsrobust aufzustellen, verfolgen Unternehmen häufig das Ziel einer wandlungsfähigen Produktion. Um ein Wandlungspotenzial im Bedarfsfall vollständig abrufen zu können, ist eine Betrachtung der Potenziale ausführender Mitarbeiter erforderlich. In diesem Beitrag wird eine Methodik vorgestellt, mit der die Mitarbeiterkompetenzen auf die Anforderungen der Wandlungsfähigkeit abgestimmt werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 57-60
Bauteilgetriebene Montagesteuerung und Fabrikstrukturierung

Bauteilgetriebene Montagesteuerung und Fabrikstrukturierung

Gentelligente Technologien richtig nutzen
Peter Nyhuis ORCID Icon, Candy Patrick Schulze, Wiebke Hartmann, Matthias Schmidt ORCID Icon, Felix Herde
„Gentelligenz“ ist ein Neologismus und beschreibt im folgenden Zusammenhang die Eigenschaft von Bauteilen, Informationen zu übermitteln und zu verarbeiten (Intelligenz) sowie an nachfolgende Bauteil-Generationen zu vererben (Genetik). Im Gegensatz zu vorhandenen Technologien ermöglicht das Konzept der gentelligenten Technologie (GI-Technologie) die Speicherung von Informationen ohne eine physische Trennung von Bauteil und Information. Durch die Verwendung dieser Technologie können Informationen in Echtzeit gespeichert, verarbeitet und ausgelesen werden. Der vorliegende Beitrag zeigt die Potenziale auf, die im Rahmen der Montagesteuerung und Fabrikstrukturierung durch den Einsatz gentelligenter Bauteile erschlossen werden können.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 2 | Seite 13-16
Identifikation von Potenzialen in der unternehmensinternen Lieferkette

Identifikation von Potenzialen in der unternehmensinternen Lieferkette

Peter Nyhuis ORCID Icon, Felix S. Wriggers, Tim D. Busse, Gottfried Wilhelm
Global agierende Unternehmen müssen einer Vielzahl von Anforderungen genügen, um sich im Wettbewerb zu behaupten. Dabei sind bei der Gestaltung der unternehmensinternen Lieferkette potenziell konfliktäre Zielgrößen miteinander zu vereinen. Das sich ergebende Entscheidungsfeld ist von hoher Komplexität. In diesem Artikel wird am Beispiel des Source-Prozesses dargestellt, wie Potenziale identifiziert, Maßnahmen zu deren Erschließung abgeleitet und deren Wirkung abgeschätzt werden können.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 2 | Seite 47-49
Hochlauf globaler Produktionsstufen

Hochlauf globaler Produktionsstufen

Michael Heins, Patrick Großhennig, Peter Nyhuis ORCID Icon
Globalisierung ist heutzutage längst zur Normalität geworden. Kostenaspekte spielen hierbei immer noch eine große Rolle. Um jedoch auch langfristig erfolgreich agieren zu können, müssen Unternehmen neben Kostenaspekten auch ihre Kernkompetenzen im Fokus ihrer Strategie betrachten und optimieren. Neben der Globalisierung stellt die zunehmende Anzahl von Produktionsanläufen aufgrund stetig sinkender Produktlebenszyklen eine große Herausforderung für Unternehmen dar. Im Artikel soll daher dargestellt werden, wie der Zielkonflikt zwischen Kostenreduktion und Kernkompetenzentwicklung unter Berücksichtigung der Schlüsselkompetenz Anlaufbeherrschung von Produktionssystemen gelöst werden kann.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 3 | Seite 55-58
Erfolgreiches Change- und Innovationsmanagement

Erfolgreiches Change- und Innovationsmanagement

Detlef Gerst, Michael Kolakowski, Peter Nyhuis ORCID Icon
Change Management und Wandlungsfähigkeit von Fabriken werden heute meist nicht in einen direkten Zusammenhang gebracht. Während das Change Management nur die Umsetzungsprozesse betrachtet, werden gerade diese bei der Planung wandlungsfähiger Fabriken vernachlässigt. Die Synthese der beiden Ansätze erlaubt eine ganzheitliche Unterstützung von Veränderungsprozessen u.a. zur Förderung von Innovationen, zum Ausbau von Mitarbeiterkompetenzen und zur vollständigen Nutzung der eingeplanten technischen, räumlichen und organisatorischen Wandlungsfähigkeit.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 23-26
Prozessänderungen – Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Prozessänderungen - Engpassorientierte Realisierung von Anlaufzielgrößen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Farian Krohne, Peter Nyhuis ORCID Icon, Michael Heins
Im Spannungsfeld gestiegener Kundenanforderungen, der daraus resultierenden Verbreiterung und Vertiefung der Produktpalette und der Notwendigkeit der Unternehmenssicherung werden Industrieunternehmen gezwungen, Anlaufzeiten von Neuprodukten drastisch zu reduzieren. Der Trend zur kontinuierlichen Reduzierung der Time-to-Market setzt sich unter hohem Druck fort und adressiert die Einhaltung des gesetzten Markteintrittszeitpunkts. Aus diesem Trend resultiert oftmals ein ineffizienter Produktionshochlauf. Begründet ist dies in der Entwicklungszeitverkürzung, da durch Einsparungen in Entwicklung und Konstruktion spätere Produkt-änderungen oftmals unvermeidbar sind. Unter dem Aspekt kürzer werdender Produktlebenszyklen wird mittels der Verkürzung erhofft, den Absatz- und Produktionszeitraum zu verlängern. Kostenintensive Produkt-änderungen schmälern jedoch oft die erwarteten Gewinne, weswegen das technische Änderungsmanagement in jüngster Zeit in Industrie und Wissenschaft stark ...
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 15-18
Bauteile als Informationsträger verändern zukünftige Fabriken

Bauteile als Informationsträger verändern zukünftige Fabriken

Peter Nyhuis ORCID Icon, Frank Fisser, Matthias Schmidt ORCID Icon
Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Informationstechnologien wie Barcodes und Transpondern erschließen produzierende Unternehmen bereits heute enorme logistische Potenziale. Allerdings ist mit diesen Technologien die Bereitstellung der Bauteil- und Prozessinformationen entlang der Wertschöpfungskette weder lückenlos noch in Echtzeit möglich. Zukünftig soll ein Bauteil selbst Informationen speichern können, ohne dass zusätzliche Informationsträger benötigt werden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Produktionsplanung und –steuerung, aber auch die Strukturierung und die Ausplanung von Fabriken können davon profitieren.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 19-22
Beherrschung der Wirkzusammenhänge in der industriellen Unternehmenslogistik

Beherrschung der Wirkzusammenhänge in der industriellen Unternehmenslogistik

Gregor von Cieminski, Peter Nyhuis ORCID Icon
Aufgrund der Komplexität der Wirkzusammenhänge in der Unternehmenslogistik haben Produktionsunternehmen oft Schwierigkeiten, ihre logistischen Ziele zu erfüllen. Es fällt ihnen schwer, Maßnahmen zu ergreifen, die die logistische Leistung wirksam beeinflussen. Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) entwickelt anschauliche Modelle, die die logistischen Wirkzusammenhänge beschreiben und quantifizieren. Diese dienen als Grundlage für Strategien und Verfahren, mit denen Produktionsunternehmen die Wirkzusammenhänge beherrschen können.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 41-44
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