Autor: Horst Wildemann

Unternehmensstandort Deutschland

Unternehmensstandort Deutschland

Auch in Deutschland lässt sich Geld verdienen!
Horst Wildemann
Während in den vergangenen fünf Jahren der Trend zur Verlagerung leicht abgenommen hat, planen heute wieder mehr Unternehmen Verlagerungsmaßnahmen. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen planen die Verlagerung von Wertschöpfungsstufen. Erst durch eine Kombination von Kostenoptimierung und einer Steigerung der Leistungsfähigkeit sind Standortnachteile Deutschlands wettzumachen. Eine systematische Vorgehensweise und Anwendung der entwickelten Bewertungssystematik unterstützt den Entscheidungsprozess im Unternehmen. Anhand von Unternehmenstypen lassen sich Leitlinien für eine wettbewerbsfähige Wertschöpfungsgestaltung entwickeln.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Präventive Handlungsstrategien für den Produktionsanlauf

Horst Wildemann
Ansätze eines risikoorientierten Anlaufmanagements können dazu dienen, die methodische Lücke zwischen Projekt- und Produktionsmanagement zu schließen. Um Handhabungsstrategien für ein risikoorientiertes Anlaufmanagement zu entwi-ckeln, werden zunächst die zentralen Anlaufrisiken identifiziert. Eine risikobezogene Szenarienbildung dient dazu, die möglichen Auswirkungen der identifizierten Risiken zu quantifizieren. Um das Ziel eines anlaufrobusten Produktionssystems zu erreichen, werden im Sinne einer präventiven Risikohandhabung Handlungsstrategien abgeleitet, die sowohl eine Minimierung als auch eine Transformation von technischen und organisatorischen Risiken zum Ziel haben.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 17-20
Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Entwicklung und Betrieb wandlungsfähiger Auftragsabwicklungssysteme

Norbert Gronau ORCID Icon, Horst Wildemann, Michael F. Zäh
Mittelständische Industrieunternehmen setzen für ihre betrieblichen Abläufe Planungs- und Ausführungssysteme ein. Aufgrund der Turbulenzen auf Absatz- und Beschaffungsmärkten kann die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen nur durch permanente Anpassungen der Organisationsstrukturen und -abläufe erfolgen. In der Praxis zeigt sich eine unzureichende technologische Anpassungsfähigkeit der heute eingesetzten Standardsoftwaresysteme. Diese lassen zwar während der Einführungsphase vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten zu, Veränderungen im laufenden Betrieb sind aber meist nur mit großem Aufwand möglich. Hier sind die Softwarehersteller in Zukunft zunehmend gefordert, wandlungsfähige Auftragsabwicklungssysteme zu entwickeln. Über die Entwicklungsphase (Build-Time) hinaus muss auch parallel zur Betriebsphase (Run-Time) der technische Fortschritt aufgrund von geänderten Anforderungen durch entsprechende Softwarereleases synchronisiert werden.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 25-30
Steuerung von F&E-Projekten

Steuerung von F&E-Projekten

Realisierung einer planmäßigen Produktentwicklung
Horst Wildemann
Methodische Untersuchungen im Rahmen eines Forschungsprojekts mit den Unternehmen Alcatel SEL, Conti Temic, Knorr-Bremse, Rohde & Schwarz und Webasto haben gezeigt, dass in einer Vielzahl von F&E-Projekten zum Teil gravierende Abweichungen vom geplanten Verlauf auftreten, die sich negativ auf alle Erfolgsparameter, insbesondere auf die Zeitplanung und die Wirtschaftlichkeit der F&E-Projekte, auswirken.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 37-40
Vorhersage von Entwicklungszeiten

Vorhersage von Entwicklungszeiten

Horst Wildemann
Zusammen mit den Unternehmen Alcatel SEL, Knorr-Bremse, Rohde& Schwarz, Temic und Webasto wurde unter Leitung des Autors ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt zur Prognose und Reduzierung von Entwicklungszeiten in der Elektronikindustrie durchgeführt. Die verlässliche Prognose von Aufwand und Dauer eines Entwicklungsprojekts ist die Zielsetzung, der sich die Projektpartner verschrieben haben. Derzeit fehlt eine systematische Vorgehensweise, mit deren Hilfe auch bei dynamischer Veränderung der Randbedingungen eine zuverlässige Vorhersage und Planung von Entwicklungszeiten erstellt werden kann. Im Folgenden wird das im Rahmen des Forschungsprojekts entwickelte Vorhersagemodell für Entwicklungszeiten vorgestellt und die Wirkung am Beispiel zweier Fallstudien veranschaulicht.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 1 | Seite 68-71
Produktivitätssteigerung mit der GENESIS-Methodik

Produktivitätssteigerung mit der GENESIS-Methodik

Horst Wildemann
Die workshopbasierte GENESIS-Methodik ist geeignet, Produktivitätssteigerungen bei abgegrenzten Problemen in allen betrieblichen Bereichen herbeizuführen. Quantitative Ergebnisse zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit werden dabei durch eine Steigerung der Methodenkenntnisse und der Motivation der involvierten Mitarbeiter flankiert. In diesem Beitrag wird das praxiserprobte GENESIS-Konzept, der Aufbau und Ablauf der Workshops sowie Wirkungen und Erfolge dargestellt.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 51-54
Wandlungsfähige Netzwerkstrukturen als moderne Organisationsform

Wandlungsfähige Netzwerkstrukturen als moderne Organisationsform

Anpassungsfähige Systemarchitekturen auf Basis flexibler und wandlungsfähiger inner- und überbetrieblicher Auftragsabwicklungsprozesse
Horst Wildemann
Flexible, wandlungsfähige Netzwerke sind eine adäquate Reaktion der Unternehmen auf die zunehmende Instabilität der Unternehmensumwelt. Die Realisierung und die damit verbundene Erschließung unternehmensübergreifender Rationalisierungspotenziale erfordert jedoch flexible, an die organisationalen Veränderungen anpassungsfähige IT-Systeme. Das Forschungsprojekt CHANGESYS behandelt in Zusammenarbeit mit der ADICOM GmbH, LIPRO AG und Rohde & Schwarz GmbH diese Themenstellung. Erkenntnisse aus diesem Projekt werden im Aufsatz vorgestellt.
Industrie Management | 17. Jahrgang | 2001 | Ausgabe 5 | Seite 53-57
E-Technologien als Enabler der Globalisierung

E-Technologien als Enabler der Globalisierung

Horst Wildemann
Japanische Unternehmen haben sich ihre Weltmarktstellung durch additive Verknüpfung von Leistungen in Verbindung mit der Leitidee der Kostenminimierung erkämpft. Aktuelle Studien zeigen jedoch, daß sie ihre Spitzenposition aufgrund der mangelnden Fähigkeit, Produktinnovationen zu entwickeln sowie neue revolutionäre Geschäftsideen zu entfalten und diese schnell mit neuen Technologien umzusetzen, einbüßen. Damit stellt sich die Frage nach den Erfolgsmustern neu.
Industrie Management | 16. Jahrgang | 2000 | Ausgabe 6 | Seite
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