Auftretende Störungen in der Betriebsphase senken die Verfügbarkeit einer Werkzeugmaschine. Durch die zunehmende Komplexität aktueller Maschinen und Funktionsintegration nimmt jedoch auch die Störanfälligkeit zu. Obwohl Verfügbarkeitszahlen wichtige Kennzahlen für Hersteller und Kunden darstellen, erfolgt die Erstellung eines Modells zur Störungsbehandlung meist unsystematisch und zu einem späten Zeitpunkt im Entwicklungsprozess, was hohe Kosten und ein unvollständiges Störungsbehandlungsmodell zur Folge hat. In diesem Beitrag wird ein Konzept zur entwicklungsbegleitenden Erstellung eines Störungsmodells erläutert, das sowohl für die Implementierung von Fehlerbehandlungsmaßnahmen in der Entwicklung verwendet werden kann als auch als Hilfe für den Bediener im Systembetrieb Anwendung findet.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 1 | Seite 35-39