Autor: Tobias Teich

Prozessvarianten für eine automatisierte Produktionsplanung

Prozessvarianten für eine automatisierte Produktionsplanung

Verwendung naturanaloger Verfahren
Christiane Soika, Tobias Teich, Jörg Militzer, Tim Neumann, Daniel Kretz
Kleine und mittelständische Unternehmen sind in ihrer Rolle als Zulieferer oft von Großunternehmen abhängig. Durch internationale Konkurrenz erhöht sich der Druck zusätzlich. Deshalb ist es gerade für diese Unternehmen immer wichtiger, flexibel und schnell auf Kundenwünsche reagieren zu können, dabei hohe Qualitätsstandards zu gewährleisten und gleichzeitig Kosten zu sparen. Insbesondere in der Einzel- und Kleinserienfertigung stellt die Produktionsplanung eine große Herausforderung dar. Der Beitrag stellt eine Lösung dieses Problems in Form einer automatisierten und integrierten Produktionsplanung vor und möchte im Detail auf die Generierung von Prozessalternativen innerhalb dieser Lösung eingehen. Dabei finden naturanaloge Verfahren, wie die Ant Colony Optimization (ACO), Anwendung.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 5 | Seite 67-71
Optimierung des Beschaffungsprozesses von Individualteilen

Optimierung des Beschaffungsprozesses von Individualteilen

Erik Oestreich, Tobias Teich
Die Prozesse zur Beschaffung individueller Komponenten weisen eine hohe Komplexität auf. Die Ursache dafür liegt oft darin, dass eine individuelle Komponente nicht direkt über eine Artikelnummer identifizierbar ist. Vielmehr wird eine zusätzliche detaillierte Beschreibung der herzustellenden Komponenten benötigt. Da diese in der Regel nicht direkt in einem ERP System erzeugt bzw. hinterlegt werden kann, entsteht ein zusätzlicher Aufwand zur Verteilung der Individualisierungsinformationen an alle am Herstellungsprozess beteiligten Lieferanten. Der vorliegende Beitrag zeigt, wie die Verteilung dieser Informationen innerhalb eines Lieferantennetzwerks effektiv und transparent gestaltet werden kann.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 61-64
Produktkonfigurationen

Produktkonfigurationen

Dynamische Dokumentstrukturen in Variantenstücklisten
Erik Oestreich, Tobias Teich
Individualisierte, genau dem Kundenwunsch entsprechende Produkte sind gefragter denn je. Eine Aussage, die auch auf den Automobilmarkt und vor allem auf Fahrzeuge der Oberklasse zutrifft. Durch ein großes Angebot individueller Pakete der Hersteller kann fast jeder Wunsch erfüllt werden. Betrachtet man diese Entwicklung aus Sicht der Disposition eines Unternehmens, stellt man fest, dass das größte Problem die Handhabung der teilweise nahezu ins Unendliche gehenden Variantenvielfalt darstellt. Ein Ansatz zur Verringerung bzw. zur vollständigen Vermeidung dieser Komplexität durch den Einsatz eines speziellen, vom eigentlichen Produktmodell weitestgehend entkoppelten Produktkonfigurators soll in diesem Beitrag aufgezeigt werden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 39-42
Das Phasenmodell innerhalb des EVCM-Betreiberkonzepts

Das Phasenmodell innerhalb des EVCM-Betreiberkonzepts

Hierarchielose Produktionsnetze
Marco Fischer, Lars Zschorn, Tobias Teich
Die Anforderungen an Unternehmen sind in den letzten Jahren aufgrund von veränderten Marktanforderungen - hauptsächlich der Wechsel zur Kundenorientierung - und den damit erforderlichen Veränderungen zunehmend komplexer und anspruchsvoller geworden. Aus diesen Gründen gewinnt die Forschung auf dem Gebiet der Wertschöpfung in Netzwerkverbünden zunehmend an Bedeutung. Dieser Beitrag stellt ein an der TU Chemnitz entwickeltes Betreibermodell für hierarchielose Produktionsnetzwerke für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bzw. Unternehmenseinheiten vor. Die zentrale Aufgabe besteht in der optimalen Auswahl aller für die Herstellung eines Produkts erforderlichen Netzwerkteilnehmer.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 4 | Seite 60-63
Nur Wirtschaftlichkeitsrechnung in Unternehmensnetzwerken?

Nur Wirtschaftlichkeitsrechnung in Unternehmensnetzwerken?

Tobias Teich, Marco Fischer, Jörg Sommerer
Der ökonomische Erfolg eines Produktionsnetzwerkes oder anderer Kooperationen beginnt beim Aussuchen der richtigen Netzwerkpartner. Bestehende Systeme und theoretische Konzepte bieten bisher keinen Raum für die Operationalisierung von Soft-facts bei der Netzwerkgenese. Der beschriebene Ansatz der Polyedralen Analyse innerhalb des Phasenmodells des Kompetenzzellennetzwerkes liefert eine Möglichkeit, eine derartige Integration zu leisten.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 4 | Seite 14-17
ATP und CTP in Produktionsnetzwerken

ATP und CTP in Produktionsnetzwerken

Ein neuer Ansatz unter Verwendung von Lieferwahrscheinlichkeiten
Tobias Teich, Joachim Käschel, Lars Zschorn
Der vorliegende Beitrag beschreibt eine Möglichkeit zur Reduzierung des Bullwhip-Effekts durch automatische Aggregation von Antworten auf Kundenanfragen. Entsprechend einer im System eintref-fenden Anfrage des Kunden wird über eine Bruttobedarfsauflösung und anschließende ATP- und CTP-Läufe ermittelt, ob die Notwendigkeit von Unteranfragen an Lieferanten besteht und diese bei Bedarf ausgelöst. Beim Eintreffen der Antworten werden diese für gleiche Stücklistenpositionen einer ODER-Verknüpfung und für unterschiedliche Stücklistenpositionen einer UND-Verknüpfung unterzogen sowie beide durch eine Fuzzy-Regelbasis zu einer gesamten Antwort aggregiert. Diese Art der Vorgehensweise reduziert Wartezeiten, Medienbrüche sowie interaktive fehlerhafte Eingaben. Außerdem wird eine Lieferwahrscheinlichkeit (PD) ermittelt, die zur Transparenz der Wertschöpfungskette einen entscheidenden Beitrag leistet.
Industrie Management | 18. Jahrgang | 2002 | Ausgabe 2 | Seite 21-24