Autor: Stefan Wiesner

Nachhaltigkeit durch Digitalisierung im Mittelstand

Nachhaltigkeit durch Digitalisierung im Mittelstand

Chancen der Digitalisierung zur Erhöhung der Nachhaltigkeit in KMU-Anwendungsfällen – Ein Praxisbeitrag
Henry Ekwaro-Osire, Stefan Wiesner, Dennis Bode, Alexandra Pehlken
Die Auswirkungen des rasanten technologischen Wandels in einem wettbewerbsintensiven globalen Markt beeinflussen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in einem zunehmenden Ausmaß. Die digitale Transformation erhöht die Vernetzung zwischen der Fertigung, Produkt und dem Kunden und erfordert gleichzeitig die Erweiterung des Wertangebots über den gesamten Lebenszyklus. Als weitere Herausforderung kommt die Notwendigkeit hinzu, trotz verkürzter Produktzyklen nachhaltiger zu agieren. Angesichts dieser Trends müssen die KMU sowohl ihre Geschäftsprozesse, als auch ihre technologische Ausstattung verbessern, um interne und externe Nachhaltigkeitsziele, z.B. basierend auf den UN Sustainable Development Goals, erreichen zu können, effizienter und effektiver auf dem Markt zu sein und die Bedürfnisse ihrer Kunden befriedigen zu können. In diesem Artikel werden die Chancen der Digitalisierung zur Erreichung dieser Ziele anhand zweier Anwendungsfälle aus KMU vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 39. Jahrgang | 2023 | Ausgabe 2 | Seite 36-40
Entwicklung eines Frameworks für den Entwurf dynamischer Produktionsplattformen

Entwicklung eines Frameworks für den Entwurf dynamischer Produktionsplattformen

Anwendung einer strukturierten Vorgehensweise beim Aufbau einer dynamischen Produktionsplattform
Larissa Eger, Stefan Wiesner
In den letzten Jahren hat sich das Potenzial von Produktionsplattformen im B2B-Bereich durch die zunehmende Nutzung neuer Technologien stark weiterentwickelt. Die Beteiligung als Anbieter oder Nachfrager an Plattformmärkten stellt produzierende Unternehmen vor neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Für die digitale Transformation dieser Unternehmen ist die strukturierte Analyse von entsprechenden Plattformkonzepten daher von essenzieller Bedeutung. Dabei kann im ersten Schritt ein Framework unterstützen, welches grundlegende Erkenntnisse und Rahmenbedingungen für den Aufbau von dynamischen Produktionsplattformen für den Produktionssektor analysiert. Ein entsprechendes Framework wird in diesem Beitrag entwickelt und vorgestellt.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 39-43
Empirische Studie zu dynamischen Produktionsplattformen

Empirische Studie zu dynamischen Produktionsplattformen

Potenziale für den Einsatz von dynamischen Plattformen während der COVID-19 Pandemie
Larissa Behrens, Stefan Wiesner
Die Bedeutung von B2B Cloud Manufacturing hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Durch den Einsatz von digitalen Plattformen können Unternehmen ihre Geschäftsmodelle erweitern und neue Geschäftsfelder erschließen, was gerade in Krisenzeiten von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung ist. Die Potenziale solcher Produktionsplattformen wurden durch eine Unternehmensstudie untersucht, um Handlungsempfehlungen abzuleiten. Das zentrale Untersuchungsergebnis zeigt, dass das Interesse an einer Plattform teilzunehmen auf Anbieterseite größer als auf der Nachfragerseite ist.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 7-11
Smart Service Lifecycle Management

Smart Service Lifecycle Management

Rahmenkonzept und Anwendungsfall
Mike Freitag, Stefan Wiesner
Die wachsende Menge verfügbarer Daten aufgrund der Digitalisierung der Wertschöpfung beschleunigt den Wandel produzierender Industrien zu Anbietern kundenorientierter Dienstleistungen. Smart Services als digitale Dienstleistungsangebote stehen exemplarisch dafür. Die Analyse von Experteninterviews als auch von Anwendungsfällen aus der Unternehmenspraxis zeigt jedoch, dass das Wissen, wie solche Smart Services entwickelt werden können, immer noch rudimentär ist. In diesem Beitrag wird ein Rahmenkonzept für ein Smart Service Lifecycle Management vorgestellt, das die systematische Entwicklung von Smart Services unter Berücksichtigung von Geschäftsmodellen und des Wertschöpfungsnetzwerks unterstützt. Das Rahmenkonzept wird anhand eines Anwendungsbeispiels aus der Textilindustrie exemplarisch implementiert und validiert.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 35-39 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S35-39
Product-Service Systems im Kontext von Industrie 4.0

Product-Service Systems im Kontext von Industrie 4.0

Auf dem Weg zu CPSS
Christian Gorldt, Stefan Wiesner, Ingo Westphal
Die Entwicklung von neuen Konzepten in der Produktion und Logistik auf Basis von Industrie 4.0 ist die letzten Jahre schnell vorangeschritten. Treiber sind dabei rasante technologische Veränderungen wie die Einführung von Cyber-Physischen Systemen (CPS). Die Realisierung von CPS erfordert eine disziplinübergreifende Zusammenarbeit von Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik. Das volle Potenzial von Industrie 4.0 kann sich aber nur entfalten, wenn neben technischen Herausforderungen auch betriebswirtschaftliche Perspektiven in die Entwicklung einbezogen werden. Dies bedeutet unter anderem, bereits bei der Entwicklung eines CPS die Dienstleistungsperspektive mit einzubeziehen, integrierte Services zu definieren und als Product-Service System (PSS) Lösung dem Kunden anzubieten. Ziel dieses Beitrages ist es, Anforderungen aus der Dienstleistungsperspektive für die Entwicklung von CPS Systemen darzustellen sowie daraus Ansätze für die Konzeption von Cyber-Physischen ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 15-18
Neue Produkt-Service-Kombinationen

Neue Produkt-Service-Kombinationen

Steigerung der Attraktivität von Elektroautomobilen
Ingo Westphal, Jasmin Nehls, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Erweiterung von Produktangeboten um ergänzende Services kann die Attraktivität dieser Angebote steigern und dazu beitragen, neue Kundengruppen zu erschließen. Die Herausforderung liegt insbesondere darin, Services zu entwickeln und anzubieten, die von den Kunden als Mehrwert wahrgenommen werden und so den Ausschlag für die Entscheidung zu Gunsten des Produkts liefern. Im vorliegenden Beitrag wird eine Methode vorgeschlagen, mit der die Generierung geeigneter Ideen für neue Kombinationen von Produkten und Services unterstützt wird, indem systematisch nach möglichen Optionen für solche Ansätze gesucht wird. Ein vielversprechendes Anwendungsfeld hierfür sind im Rahmen der Elektromobilität insbesondere Elek-troautomobile, kurz E-Automobile, die mit den bisherigen Geschäftsmodellen noch nicht den Schritt aus dem Nischendasein geschafft haben. Anhand des Beispiels E-Auto wird das Grundkonzept der Methode beschrieben und deren Anwendung erläutert.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 5 | Seite 19-24
Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Herausforderungen und Ansätze der Elektromobilität

Ergebnisse aus dem Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC)
Jens Eschenbächer, Stefan Wiesner, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Elektromobilität ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema. Immer neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskonzepte werden von der Forschung entwickelt und in der Praxis erprobt. In diesem Zusammenhang wurde in der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg das Projekt „Personal Mobility Center“ (PMC) durchgeführt, auf dessen Ergebnissen das derzeitige Nachfolgeprojekt „Neue Mobilität im ländlichen Raum“ aufbaut. Auf Grundlage einer Lebenszyklusbetrachtung wurden im Rahmen von PMC erste Ansätze für produktbegleitende Dienstleistungen in den verschiedenen Phasen der Elektromobilität erarbeitet. Die Analyse dieser „Extended Products“ hat gezeigt, dass für einen Paradigmenwechsel durch neue Mobilitätsangebote im Bereich batterieelektrischer Fahrzeuge noch einige Herausforderungen bewältigt werden müssen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Qualifizierungskonzept

Qualifizierungskonzept

Begleitung der Einführung von IuK-Technologien in der Logistik
Jannicke Baalsrud Hauge, Marcus Seifert, Stefan Wiesner
Es wird erwartet, dass sich die Zahl der Beschäftigten im Logistiksektor in den nächsten fünf Jahren erhöhen wird. Gleichzeitig gehen mehrere Studien von einem steigenden Qualifizierungsbedarf des Logistikpersonals, z.B. zur Einführung von „Intelligent Cargo“, aus. Als „Intelligent Cargo“ werden Lösungskonzepte bezeichnet, bei denen IuK-Technologien genutzt werden, um die Prozessqualität durch Echtzeit-informationen über den Status einer Fracht bei Planung und Steuerung zu verbessern. Eine wichtige Rolle kommt demnach berufsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahmen auf allen Ebenen betrieblichen Handelns zu. Dieser Beitrag beschreibt Herausforderungen und Lösungsansätze in der betrieblichen Weiterbildung im Kontext „Intelligent Cargo“.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 77-81
Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Wissensmanagement für kleine und mittlere Unternehmen

Ein geschäftsprozessorientierter Ansatz
Stefan Wiesner, Marcus Seifert, Klaus-Dieter Thoben ORCID Icon
Die Verarbeitung kundenindividueller Auftragsspezifikationen, das Handling variantenreicher Produktpaletten sowie die Bedienung eines weltweiten Markts erfordern die Optimierung wissensintensiver betrieblicher Abläufe. Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig über exzellente individuelle Fachkompetenzen. Ein systematisches Management des hiermit verbundenen Wissens findet hingegen kaum statt. Bestehende Lösungen zum Wissensmanagement für KMU sind funktional zu eingeschränkt, um im großen Maße zum Einsatz zu kommen. Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz zur Unterstützung wissensintensiver betrieblicher Abläufe, welcher sich an den Geschäftsprozessen von KMU orientiert. Durch Implementierung dieses Ansatzes kann gezielt zu einer Prozessoptimierung beigetragen werden.
Industrie Management | 27. Jahrgang | 2011 | Ausgabe 4 | Seite 31-34