Für Hersteller von komplexen Maschinen und Anlagen besteht ein großes Umsatzpotenzial in der Vermarktung von industriellen Dienstleistungen. Diese beziehen sich auf die optimale Nutzung der Leistungsfähigkeit von Investitionsgütern bei den Kunden über den gesamten Lebenszyklus. Individuelle Problemlösungen im Produkt und Servicegeschäft erfordern eine Integration des Dienstleistungsanbieters in die Wertschöpfungsprozesse des Kunden. Dies führt zu einer Neuausrichtung der Service-Geschäftsbeziehung basierend auf einem nutzenorientierten Vergütungsmodell. Dieser Beitrag zeigt ein Vorgehensmodell, welches auf Basis von Prozessen, Kennzahlen und Risikoanalysen die Ausarbeitung von leis-tungsbasierten Servicekontrakten in einer integrativen Service-Geschäftsbeziehung systematisch unterstützt.