Hersteller komplexer Investitionsgüter konzentrieren sich immer mehr auf ihre Kerngeschäfte und beziehen zusätzliche Dienstleistungen von externen Zulieferern. Ein Produkt wird demzufolge von global verteilten Firmen gemeinsam entwickelt und produziert. Für die Koordination dieser Entwicklungskooperationen sind viele Design Reviews notwendig, die mit hohen Personal- und Reisekosten verbunden sind. In dem Forschungsprojekt “Digitale Produktentstehung durch virtuell kooperierende Teams in optischen Netzen” (ProViT) wird ein neues Konferenzsystem realisiert, das Technologien der Virtuellen Realität (VR) nutzt. Der Beitrag beschreibt, welche Anforderungen an das Konferenzsystem gestellt werden, wie in der Zukunft Design Reviews verteilt ablaufen können und wie der im ProViT-Projekt prototypisch realisierte Lösungsansatz aufgebaut ist.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 25-28