Autor: Janina Durchholz

Präventiver Produktpiraterieschutz

Präventiver Produktpiraterieschutz

Einsatz von passiven, signierten RFID-Transpondern im Maschinen- und Anlagenbau
Janina Durchholz, Dominik Stockenberger, Willibald A. Günthner
Produktpiraterie entwickelt sich zu einer großen Bedrohung der deutschen Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau. In diesem Beitrag wird eine technische Möglichkeit der Erkennung gefälschter beziehungsweise nachgeahmter Bauteile durch Kennzeichnung und Authentifizierung der Originalbauteile vorgestellt. Durch den Einsatz passiver RFID-Transponder in Kombination mit kryptografischen Verfahren können alle Beteiligten der Supply Chain wie auch Maschinen und Anlagen selbst automatisch Verschleißteile oder zusätzliche Komponenten erkennen und auf ihre Echtheit überprüfen. Ein dichtes Netz von Identifikationspunkten im Wertschöpfungsnetzwerk schützt dieses zusätzlich vor dem Eindringen von Kopien oder Fälschungen. Durch die Datenspeicherung der Prüfdaten in der Cloud werden Unregelmäßigkeiten in der logistischen Kette sofort erkannt – ein aktiver präventiver Produktpiraterieschutz entsteht.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 11-14
Potenziale des Produktpiraterieschutzes durch kognitive Authentifizierung

Potenziale des Produktpiraterieschutzes durch kognitive Authentifizierung

Willibald A. Günthner, Janina Durchholz, Sebastian Meißner, Dominik Stockenberger
Die Produktpiraterie entwickelt sich zu einer großen Bedrohung der deutschen Hersteller im Maschinen- und Anlagenbau. In diesem Beitrag werden technische Möglichkeiten der Abwehr gefälschter beziehungsweise nachgeahmter Bauteile durch Kennzeichnung und Authentifizierung vorgestellt. Durch kognitive Identifizierung sollen Maschinen und Anlagen beim Austausch von Verschleißteilen oder Hinzufügen zusätzlicher Komponenten diese selbstständig erkennen und auf ihre Echtheit überprüfen. Die RFID-Technologie bietet die hierzu notwendigen Eigenschaften und eröffnet die Verbindung von Produktpiraterieschutz und Zusatznutzen für die Hersteller und ihre Kunden.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 6 | Seite 23-27