Autor: Ingo Beyer

Ständige Planungsbereitschaft in Supply Networks

Ständige Planungsbereitschaft in Supply Networks

Ein innovativer Ansatz für die taktische Planung im dynamischen Umfeld
Frank Straube ORCID Icon, Ingo Beyer
Die Fähigkeit, komplexe Produktions- und Logistiksysteme zuverlässig zu steuern und zu optimieren, wird als eine zentrale Kompetenz für die Zukunftsfähigkeit insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen eingestuft. Dabei spielt die Integrationsfähigkeit in globale Unternehmensnetzwerke eine entscheidende Rolle. Die zunehmende Dynamisierung der Nachfrage wirkt jedoch komplexitätstreibend und stellt Produktionssysteme in mehrstufigen Wertschöpfungsnetzwerken vor zwei wesentliche Herausforderungen. Einerseits ist bei der Informationsweitergabe vom Endhersteller über die Stufen eine doppelte Beschneidung der Planungshorizonte festzustellen, da Bedarfszeitreihen sowohl verkürzt als auch verzögert an den jeweils nächsten Partner weitergeleitet werden. Andererseits entspricht die in vielen hierarchischen Planungsansätzen unterstellte isolierte Supply Chain meist nicht den Anforderungen, da sich verschiedene Supply Chains überlappen und ein komplexes ...
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 37-40
Vom Prozesskettenmanagement zum Management von Wertschöpfungsnetzen

Vom Prozesskettenmanagement zum Management von Wertschöpfungsnetzen

Helmut Baumgarten, Ingo Beyer, Markus Richter
Die Logistik hat sich in den vergangenen 30 Jahren aus einer technologieorientierten Unternehmensfunktion zu einem strategischen Managementinstrument weiterentwickelt. Die konsequente Umsetzung von Logistikstrategien ermöglicht es, Wettbewerbsvorteile aufzubauen und nachhaltig zu sichern. Mit der Entstehung von Netzwerkorganisationen und der damit verbundenen Reduzierung der Wertschöpfungstiefe wird die funktionale Integration von Wertschöpfungsleistungen zunehmend durch eine virtuelle Form ersetzt. Dies ermöglicht den Unternehmen eine Strategie der Konzentration auf Kernkompetenzen und der Begrenzung des unternehmerischen Risikos auf das eigene Kerngeschäft. Auf diese Weise verteilt sich die Unsicherheit des Einflusses potenzieller Umfeldveränderungen auf viele Parteien. Durch die enge leistungswirtschaftliche Kopplung der kooperierenden Unternehmen entsteht jedoch eine zu minimierende Partnerunsicherheit. Besonders Logistikrelevant sind hierfür Konzepte des ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 5 | Seite 9-12