Autor: Frederik König

Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

Hybrides Änderungsmanagement im Serienanlauf

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns, Alexander Kruse, Frederik König
Aus der Einordnung des Änderungsmanagements in die Phase des Serienanlaufs wird deutlich, dass es sich um eine Übergangsphase im Produktlebenszyklus handelt, die weder eindeutig der Produktentwicklung noch bereits eindeutig der Produktherstellung zugeordnet werden kann. Gerade in dieser kritischen Phase treten Fehler beziehungsweise unscharfe Informationssituationen (z.B. Wissensmängel und -defizite) und komplexe Verzahnungen von Abläufen (Defizite in der Definition von Prozessstrukturen und unsystematische Vorgehensweisen) [1] besonders deutlich hervor. Dabei zeigt sich beispielweise ein Trend in der Automobilindustrie zu einer veränderten Wertschöpfungsstruktur zwischen Hersteller und Lieferanten, die immer komplexere Serienanläufe in Entwicklungs- und Produktionsnetzwerken bewältigen müssen. Hier gilt es, zukünftig eine geeignete Mixtur aus Methoden- und Prozessbausteinen für das Anlaufmanagement zu entwi-ckeln und einzusetzen, die einen weitgehend IuK-gestützten und ...
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 4 | Seite 21-24
Kollaboratives Änderungsmanagement

Kollaboratives Änderungsmanagement

Bedeutung des technischen Änderungsmanagements im Rahmen des Collaborative Engineering
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Hartmut Höhns, Frederik König, Dieter H. Müller, Heiko Gsell
Die Bearbeitung technischer Änderungen stellt in der industriellen Praxis einen höchst kritischen Prozess in der verteilten Produktentwicklung dar. Dabei kommt es immer wieder zu Problemszenarien bei der Umsetzung von Änderungen, die in Hinblick auf Zeit-, Qualität- und Kostenzielgrößen einen abgestimmten Start oder Betrieb der Serienproduktion behindern bzw. erschweren. Ziel dieses Beitrags ist es, ein Bündel von Methoden vorzustellen, das Prozess- und Produktsichten der verschiedenen Entwick-lungspartner derart zusammenführt, dass eine erhöhte Transparenz und Effizienz im Änderungsprozess im gesamten Entwicklungsnetzwerk erreicht werden kann.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 5 | Seite 45-49