Autor: Christian Mieke

Strategische Planung von Prozessvarianten mittels Prozess-Roadmapping

Strategische Planung von Prozessvarianten mittels Prozess-Roadmapping

Christian Mieke
In Unternehmen setzt sich die Erkenntnis durch, dass eine originäre Fokussierung auf Produktinnovationen nicht hinreichend für langfristigen ökonomischen Erfolg sein wird. Prozesse und die dazugehörigen Prozesstechnologien versprechen oftmals nachhaltigere Wettbewerbsvorteile [1]. Deshalb fordern betriebliche Planer vermehrt handhabbare Instrumente für ein methodisch geleitetes Prozessinnovationsmanagement. Sie sollen die systematische, weit vorausschauende Planung von Prozessen und auch die methodische Ableitung und Bewertung von Prozessvarianten unterstützen. Das im Folgenden vorgestellte Instrument des Prozess-Roadmapping bildet ein Werkzeug für die strategische Planung von Prozessen in Unternehmen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 4 | Seite 47-50
Integrierte Innovationsimplementierungs- und Instandhaltungsplanung

Integrierte Innovationsimplementierungs- und Instandhaltungsplanung

Christian Mieke, Dieter Specht
Unternehmen suchen nicht nur nach Produktinnovationen, um sich wettbewerblich zu differenzieren, sie verbessern auch ihre Betriebsmittel in der Produktion, um wirtschaftliche Vorteile realisieren zu können. Dabei wird zunehmend darauf hingewiesen, alle verfügbaren Innovationsquellen auszuschöpfen. So können beispielsweise auch dem Instandhaltungspersonal, welches über tiefgreifendes anlagenbezogenes technisches Wissen verfügt, Innovationsaufgaben im Bereich der Produktionsanlagen übertragen werden. Instandhalter können abschätzen, durch welche technischen Veränderungen etwa Produktivitätssteigerungen möglich sind und anschließend technische Lösungen ausarbeiten und anwendungsreif aufbereiten. Allerdings entfalten die neuen Lösungen nur positive Effekte, wenn sie zeitnah in die Anlagen eingebracht werden. Hier bestehen Zielkonflikte. Wer bestimmt darüber, wann Innovationen implementiert werden? Haben Produktionsaufträge oder Implementierungsvorhaben Vorrang? Der im ...
Industrie Management | 26. Jahrgang | 2010 | Ausgabe 1 | Seite 37-40
Risiko-Controlling in Supply Chains

Risiko-Controlling in Supply Chains

Dieter Specht, Christian Mieke
Unternehmen agieren zunehmend im Verbund, etwa in industriellen Lieferketten. Verstärkt werden Planungs- und Steuerungsaufgaben für die gesamte Lieferkette realisiert, um etwa Optimierungspotenziale im Bereich der Materialbestände zu verwirklichen. Neben der Erhöhung der Leistungsfähigkeit bergen Supply Chains auch Risiken in sich. Für Unternehmen in Supply Chains ergibt sich daraus die Notwendigkeit derartige Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen. Die Kontrolle, Justage und Anpassung dieses Prozesses ist vielfach nicht definiert und etabliert.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
Innovationen bei Strukturen und Prozessen

Innovationen bei Strukturen und Prozessen

Schwachstellenanalytik zu ihrer Unterstützung
Dieter Specht, Christian Mieke, Markus Lutz
Im turbulenten Umfeld müssen Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren beziehungsweise selbst Veränderungen gestalten können. Die Innovationsfähigkeit von Unternehmen bestimmt entscheidend ihren Erfolg sowie ihre Überlebenswahrscheinlichkeit. Vielfach wird der Innovationsbegriff auf das Hervorbringen neuer Produkte und auf die Gestaltung und Optimierung von Fertigungstechnologien bezogen. Diese Bereiche werden durch Methoden des Innovationsmanagements unterstützt. Andere Innovationsfelder, wie organisationale Abläufe, Strukturen, Kultur und soziales Gefüge [1] werden zunehmend ebenfalls systematisch bewertet und verbessert.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 3 | Seite 33-35
Strategische Flexiblität durch Technologiecontrolling

Strategische Flexiblität durch Technologiecontrolling

Dieter Specht, Stefan Behrens, Christian Mieke
Zur Sicherung des Erfolges müssen Unternehmen in einem dynamischen Umfeld Flexibilitätspotenziale aufbauen, um zeitnah auf Entwicklungen reagieren zu können. Eine auf das Umfeld der Unternehmen abgestimmte Technologiebasis bietet erhebliche Flexibilitätspotenziale. Viele Unternehmen erarbeiten unter hohen Kosten solche Potenziale, können diese jedoch nicht dauerhaft erhalten. Ein organisational verankertes und methodisch gestütztes Technologiecontrolling unterstützt die langfristige Sicherung der technologischen Flexibilitätspotenziale.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 2 | Seite 51-54
Methoden der Technologiefrühaufklärung

Methoden der Technologiefrühaufklärung

Szenariotechnik und Roadmapping im Vergleich
Dieter Specht, Christian Mieke, Stefan Behrens
Technologien beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im globalen, sich verschärfenden Wettbewerb. Insbesondere Unternehmen so genannter High-Tech-Branchen sind von kürzeren Produktlebenszyklen, aber tendenziell längeren Entwicklungszeiten betroffen. Unternehmen reiferer Branchen werden durch auftretende Substitutionstechnologien bedroht. In diesem Umfeld stärken ein effektives Wissensmanagement und eine systematische Technologiefrühaufklärung mit methodischer Unterstützung die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Szenariotechnik und das Technologie-Roadmapping sind Methoden, die technologische Trends erfassen und das Wissen über Technologieentwicklungen abbilden. In diesem Beitrag werden die Methoden bezüglich ihrer Eignung bewertet und integriert. Eine Kombination von Szenariotechnik und Technologie-Roadmapping kann die Vorteile beider Methoden nutzen.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 3 | Seite 71-74