Autor: Birgit von See

Digitalisierung messbar machen

Digitalisierung messbar machen

Ein soziotechnisches KPI-Modell für die digitale Transformation
Felix Krol, Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Eine erfolgreiche digitale Transformation hin zum Zielbild der Industrie 4.0 ist heute bereits für viele Unternehmen ein entscheidendes Wettbewerbskriterium. Die anhaltende globale COVID-19-Pandemie hat die Notwendigkeit der Digitalisierung in den Unternehmen deutlich gemacht und diese zusätzlich beschleunigt. Insbesondere in dieser Zeit sind die Unternehmen jedoch mit einer ungewissen Auftrags- und Ertragslage konfrontiert und müssen ihre Investitionsbudgets zielgerichtet einsetzen. Als Entscheidungsgrundlage bietet sich die Bestimmung der digitalen Reife mithilfe eines fundierten Kennzahlensystems an. Dieser Beitrag entwickelt ein solches soziotechnisches Digitalisierungs-KPI-Modell entlang der Dimensionen „Strategie und Führung“, „Digitalkompetenzen/Humankapital“ und „Intelligente Prozesse“. Das Modell kann zukünftig als Grundlage für die Bestimmung des digitalen Reifegrads und darauf aufbauend der Allokation von Digitalisierungs-Investitionen genutzt werden.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 3 | Seite 30-34 | DOI 10.30844/I40M_21-3_S30-34
Arbeiten im Zeitalter des Internets der Dinge

Arbeiten im Zeitalter des Internets der Dinge

Wie Qualifikation, Organisation und Führung digital transformiert werden
Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon
Die Vision „Industrie 4.0“ ist nicht allein durch den Einsatz neuer Technologien und die Auswertung von Daten zu erreichen. Eine umfassende digitale Transformation bedarf einer Integration der Aktivitäten in die „soziotechnische Triangel“ eines Unternehmens, bestehend aus Mensch, Technik und Organisation. Diese Verankerung bewirkt gleichzeitig auch Veränderungen innerhalb des Arbeitssystems eines Unternehmens. Auf Basis von ausführlichen Experteninterviews identifiziert und charakterisiert der Beitrag drei zentrale Dimensionen: Qualifikation, Organisation und Führung. Die Erkenntnisse zeigen, dass die Ermittlung zukünftiger Kompetenzprofile, die Schulung von „Data Thinking“ sowie die organisatorische Vernetzung der Mitarbeiter über agile Arbeitsweisen und Strukturen entscheidende Maßnahmen sind. Hauptaufgabe der Führung ist die Antizipation und Orchestrierung der digitalen Transformation.
Industrie 4.0 Management | 34. Jahrgang | 2018 | Ausgabe 3 | Seite 8-12 | DOI 10.30844/I40M_18-3_S8-12
Open Innovation in der Logistik

Open Innovation in der Logistik

Wege zur erfolgreichen Einbindung von Kunden in die Entwicklung innovativer Dienstleistungen
Katharina Kalogerakis, Birgit von See, Wolfgang Kersten ORCID Icon, Cornelius Herstatt
Die Innovationsleistung in der Logistik fällt im Vergleich zu anderen Branchen geringer aus. Zunehmender Wettbewerb zwingt Logistikdienstleister jedoch, ihren Kunden proaktiv innovative Dienstleistungskonzepte anzubieten. Gerade kleine und mittelständische Logistikdienstleister haben zwar die notwendige Dynamik, um flexibel auf sich wandelnde Anforderungen durch innovative Konzepte zu reagieren, sind jedoch in ihren Ressourcen begrenzt. Der Open Innovation Ansatz bietet die Möglichkeit, aktiv externe Ressourcen in den Innovationsprozess eines Unternehmens einzubeziehen. Dieser Beitrag analysiert Rahmenbedingungen in der Logistik sowie Anforderungen, die sowohl Logistikdienstleister als auch deren Kunden an eine potenzielle Anwendung von Open Innovation in der Logistik stellen, und zeigt Lösungswege auf.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 30-33