Autor: Angelika C. Bullinger-Hoffmann

KI-gestützte Personaleinsatzplanung in der Instandhaltung

KI-gestützte Personaleinsatzplanung in der Instandhaltung

Nutzerzentrierte Entwicklung und Einführung in einem Pilotprojekt
Philipp Hein ORCID Icon, Katharina Simon ORCID Icon, Alexander Kögel, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon, Thomas Löffler ORCID Icon
Die Personaleinsatzplanung in der industriellen Instandhaltung stellt eine komplexe Herausforderung dar, da Disponenten oft unvollständige Kundenaufträge mit den passenden Mitarbeiterkompetenzen verknüpfen müssen. Ein KI-basiertes Assistenzsystem kann hierbei unterstützen, indem es relevante Daten automatisch analysiert und fundierte Vorschläge zur Mitarbeiterauswahl liefert. Dieser Beitrag beschreibt die nutzerzentrierte Entwicklung und Einführung eines solchen Systems im Rahmen eines Pilotprojekts bei einem mittelständischen Dienstleister. Die nutzerzentrierte Gestaltung stellt sicher, dass die Handlungsautonomie der Disponenten gewahrt bleibt. Durch die Einbeziehung der Mitarbeiter von Beginn an wird Akzeptanz geschaffen und ein vertieftes Verständnis für die Vorteile des Systems gefördert.
Industry 4.0 Science | 41. Jahrgang | 2025 | Ausgabe 5 | Seite 14-20 | DOI 10.30844/I4SD.25.5.14
Instandhaltung in der Industrie 4.0

Instandhaltung in der Industrie 4.0

„Ressourcen-Cockpit für Sozio-Cyber-Physische Systeme“ vernetzt den mobilen Mitarbeiter in der Instandhaltung
Ullrich Trommler, Sebastian Horbach, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon, Thomas Löffler ORCID Icon, Egon Müller, Hendrik Hopf
Instandhaltung und Service spielen eine herausragende Rolle, wenn es darum geht, die Zuverlässigkeit von Produktionsprozessen und die Wirtschaftlichkeit von investitionsintensiven Produktionsanlagen zu sichern. Mit zunehmender Automation und intelligenter Vernetzung der Produktion wird die Bedeutung der Anlagenverfügbarkeit und damit der Instandhaltung weiter wachsen. Aktuell benötigen Instandhalter und Service-Techniker noch einen erheblichen Anteil ihrer Tätigkeitszeit für die Informationsbeschaffung und -aufbereitung. In vielen Fällen sind relevante Daten der betrieblichen Informationssysteme und der Maschinen für den Instandhalter nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Ressourcen-Cockpits sollen es künftig in Verbindung mit mobilen Endgeräten ermöglichen, dass Instandhalter und Service-Techniker alle relevanten Informationen am Ort ihrer Tätigkeit aufwandsarm, kontextsensitiv und interagierend erreichen können.
Industrie Management | 30. Jahrgang | 2014 | Ausgabe 6 | Seite 51-54
Demografie in innovativen Arbeitswelten

Demografie in innovativen Arbeitswelten

Generationenheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme
Jens Mühlstedt, Christian Scherf, Claudia Roscher, Birgit Spanner-Ulmer, Angelika C. Bullinger-Hoffmann ORCID Icon
In Deutschland und anderen Ländern Europas ist im Zuge der demografischen Entwicklung ein fundamentaler Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft zu erkennen. Die demografische Entwicklung verläuft dabei parallel zu der Anforderung an die Unternehmen, verstärkt Flexibilität und Innovationsfähigkeit zu zeigen. Die Forschung zu Demografie in innovativen Arbeitswelten zielt angesichts dieser Entwicklungen darauf, den Veränderungen aktiv zu begegnen und sie positiv zu gestalten. Im vorliegenden Beitrag werden exemplarisch zwei Werkzeuge dieser Gestaltung betrachtet: der modulare Alterssimulationsanzug MAX, der für junge Menschen den demografischen Wandel erlebbar macht, sowie flexible, generationenheterogene Organisationen, die Potenzial zur Innovation und Wertschöpfung bieten. Die beiden Werkzeuge ermöglichen generationsheterogene Kommunikations- und Arbeitssysteme für die Wissensarbeiter in allen Unternehmensbereichen.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 34-38