Maschinen- und Anlagenbauer versuchen vermehrt, sich durch produktbegleitende Dienstleistungen (DL) von der Konkurrenz abzuheben. Allerdings vollzieht sich diese Entwicklung in Deutschland nur sehr schleppend. Dabei mangelt es oft nicht an DL-Ideen oder technischen Ansätzen, sondern es fehlen methodische Hilfsmittel zur systematischen Adaption bestehender und der Entwicklung neuer Dienstleistungen. Hierfür bedarf es einer schrittweisen Erweiterung der vorhandenen Dienstleistungsinfrastruktur und der Bereitstellung erforderlicher Werkzeuge. Dies gilt insbesondere für Betreibermodelle und deren kooperativen Umsetzung in Kunden-Lieferanten-Netzwerken. In dem Verbundvorhaben INVEST-S werden zu dieser Problemstellung entsprechende Konzepte, Methoden und informationstechnische Hilfsmittel erarbeitet und prototypisch in Kooperationsnetzwerken der Investitionsgüterindustrie umgesetzt.