Risikomanagement in der Planung automatisierter Lager

Entwicklung und Einsatz einer wissensbasierten, generischen Lager-FMEA

ZeitschriftIndustry 4.0 Science
Ausgabe40. Jahrgang, 2024, Ausgabe 3, Seite 41-46
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Abstract

Die Planung und Umsetzung automatisierter Lager zeichnet sich durch hohe Investitionen und Risiken aus. Die zur Risikoreduzierung eingesetzte FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) ist sehr aufwendig in der Durchführung, da sie bezüglich Gestaltung und Durchführungsunterstützung Defizite aufweist: Überwiegend Fokus auf die Prozesssicht ohne Verknüpfung zur Konstruktions-FMEA der Automatisierungsobjekte, unzureichend strukturierte Nutzung ähnlicher sich wiederholender Prozesse und Technologien, keine automatisierte, parametrisierte Generierung von Aktivitäten, Fehlern und Ursachen sowie keine integrative Testszenarienableitung. Diese Defizite führen zu nicht erkannten Fehlern und erhöhen den Aufwand der FMEA-Durchführung und Testszenarienentwicklung. Es wird ein generisches FMEA-Modell vorgestellt, das u. a. auf umfangreiche Praxisdaten in Form von Wissensbasen zugreift, und die zuvor genannten Defizite auflöst.

Keywords

Artikel

Obwohl viele Aufgaben und Aktivitäten im Lagerbereich repetitiv sind, werden Risikofaktoren und Fehlerarten in FMEAs oft getrennt voneinander betrachtet. Eine universal anwendbare FMEA zur Risikoanalyse könnte daher eine wichtige Lücke schließen.

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