Thema: Industrie 4.0

Anwendungszentrum Industrie 4.0 Potsdam

Anwendungszentrum Industrie 4.0 Potsdam

Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Prozesse und Systeme, Universität Potsdam
Sander Lass
Das Anwendungszentrum Industrie 4.0 stellt eine hybride Simulationsplattform aus cyber-physischen Systemen (CPS) und realer Automatisierungstechnik bereit. Durch die Kombination von Softwaresimulation und physischer Modellfabrik können alle Produktionselemente der Simulationsumgebung für unterschiedliche Grade an dezentraler Steuerung konfiguriert und reale Industriekomponenten problemlos eingebunden werden. Vorteil ist die plastische Demonstration der Interaktion von CPS in der Fabrik. Unterschiedliche Produktionsprozesse können individuell auf Potenziale untersucht und der Nutzen von Industrie 4.0-Technologien wirkungsvoll aufgezeigt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bestimmung des für den Prozess am besten geeigneten Grads an dezentraler Produktionssteuerung. Des Weiteren erfolgt die Nutzung der Simulationsumgebung als cyber-physische Forschungsplattform. Sie bietet ein Werkzeug für Forschungsthemen im Rahmen des Produktionsmanagements als auch der Automatisierung.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 66-67
Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW

Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW

Standort Aachen FIR an der RWTH Aachen, WZL der RWTH Aachen
Christina Reuter, Violett Zeller
In NRW existieren bereits vielfältige Kompetenzen und interessante Angebote zu Industrie 4.0. Bestehend aus den Standorten Ostwestfalen-Lippe, Metropole Ruhr und Aachen bündelt das Kompetenzzentrum für den Mittelstand in NRW Angebote im Kontext von Industrie 4.0 und macht diese Unternehmen zugänglich. Der Standort Aachen bietet über die Kollaboration verschiedener Demonstrationseinrichtungen ein einzigartiges Testfeld zur Validierung und Evaluierung innovativer Konzepte und Prototypen im Kontext von Industrie 4.0. In Bezug auf die Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung zielt die Kooperation dieser Demonstrationseinrichtungen auf die digitale Transformation des Mittelstands ab. Hierdurch werden bereits erfolgreich umgesetzte Digitalisierungskonzepte Unternehmen zugänglich gemacht und Umsetzungsmethoden präsentiert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 8-9
FAPS – Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik

FAPS - Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Eva Bogner
Im Kontext der vierten industriellen Revolution wird maßgeblich von einer zunehmenden Flexibilisierung und Individualisierung gesprochen. Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik kreiert und realisiert dafür Innovationen durch die Integration von Wissen aus unterschiedlichen Domänen und Fachbereichen der Produktion und gesamten Wertschöpfungskette. Das übergreifende Forschungsziel liegt in der Vernetzung aller Teilfunktionen einer Fabrik zu einem rechnerintegrierten Gesamtkonzept. Durch die Vielzahl der Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und industriellen Betrieben findet neben intensiver Forschung auch ein stetiger Technologieaustausch mit der Industrie statt. Sowohl langfristige Forschungsprojekte als auch kurzfristige Dienstleistungen werden in enger Zusammenarbeit mit den Partnern in den sechs Forschungsbereichen Elektronikproduktion, Elektromaschinenbau, Bordnetze, Biomechatronik, System Engineering und dem E|Home-Center ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 32-33
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Zentrum für digitales Engineering Stuttgart
Nikolas Zimmermann
Die Vision der Digitalen Fabrik rückt durch Technologien, die sich unter dem Begriff Industrie 4.0 finden, immer näher. Industrie 4.0 stellt den vierten grundlegenden Wandel in der Produktion dar. Dabei spielt intensive Vernetzung von intelligenten Produkten sowie Produktionstechniken die größte Rolle. Das Fraunhofer IAO erforscht, welche Rolle der Mensch in diesem Umfeld spielt und welche Auswirkungen auf indirekte Bereiche bestehen. Der Produktionswandel durch Industrie 4.0 bietet sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Bereiche über den gesamten Wertschöpfungsprozess. Das Potenzial der neuen Technologien kann nur durch angepasste Prozesse und adäquate IT-Unterstützung voll ausgeschöpft werden. Für indirekte Bereiche ergibt sich daher als komplementärer Begriff „Engineering 4.0“.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 72-73
Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

Zentrum für Kognitive Autonome Arbeitssysteme für den Anlagen- und Sondermaschinenbau, Magdeburg
Dirk Berndt
Die gesellschaftliche Entwicklung und die industrielle Arbeitswelt sind aktuell weitreichenden Veränderungen unterworfen. Der demografische Wandel und die schrumpfende Gesamtbevölkerung beeinflussen das verfügbare Arbeitskräftepotenzial. Gleichzeitig steht die industrielle Produktion vor wachsenden Herausforderungen durch eine zunehmende Individualisierung und Vielfalt der herzustellenden Produkte. Eine Anpassung und Neugestaltung bestehender Arbeitsplätze und Fertigungstechnologien wird zu einem zentralen Hebel für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Mensch steht im Fokus der Arbeitswelt von morgen. Intelligente Arbeitssysteme werden ihn physisch und psychisch entlasten, ihm längere und flexiblere Erwerbstätigkeit ermöglichen und ihm gesundheitsschonend gestaltete Arbeitsplätze bieten, die sich auch für Qualifizierung und Training eignen. Im Forschungsfeld „Intelligente Arbeitssysteme“ des Fraunhofer IFF werden die ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 62-63
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Applikationszentrum Industrie 4.0
Martin Landherr
Industrie 4.0 steht für Lösungen zur Steuerung und Organisation der gesamten Wertschöpfungskette durch eine intensive, informationstechnische Vernetzung von Menschen und Maschinen im Lebenszyklus personalisierter Produkte. Das „Applikationszentrum Industrie 4.0“ des Fraunhofer IPA stellt eine Umgebung dar, um gemeinsam mit der Industrie Cyber-Physische Systeme im Produktionsumfeld zu erforschen, weiterzuentwickeln und Demonstratoren auszuarbeiten. Gleichfalls treibt das Leuchtturmprojekt additive Produktions- und echtzeitnahe Simulationstechnologien voran und integriert sie in ein industrielles Produktionsumfeld.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 70-71
Fraunhofer-Institut für Werkzeug-maschinen und Umformtechnik IWU

Fraunhofer-Institut für Werkzeug-maschinen und Umformtechnik IWU

Chemnitz, Dresden, Augsburg, Zittau
Michael Kuhl
Effizient, vernetzt, flexibel - das sind die Wertschöpfungsketten der Zukunft. Durch die Symbiose aus Informationstechnik, Betriebsorganisation und Produktionstechnik entwickelt das Fraunhofer IWU gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft seriennahe und mehrwertsteigende Lösungen für die Fertigung von morgen. Orientiert am Nutzen für den Kunden bringen die Wissenschaftler des Instituts ihre Kompetenzen und Erfahrungen aus regionalen, nationalen und internationalen Projekten ein und unterstützen von der Idee bis zur Realisierung. Das Fraunhofer IWU adressiert das Thema Industrie 4.0 dabei als Systemanbieter. Von der Analyse und Auswahl des Werkstoffs über geeignete Fertigungstechnologien und die Optimierung und Vernetzung der Maschinen bis hin zur IT-Umgebung bietet das Institut ganzheitliche Lösungen aus einer Hand.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 16-17
Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme

Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme

Technische Universität Chemnitz
Egon Müller
Das Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme (IBF) der Technischen Universität Chemnitz mit seinen Professuren „Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement“ und „Fabrikplanung und Fabrikbetrieb“ bildet Ingenieure für das Planen, Gestalten, Betreiben und Steuern von Industrie- und Fabrikanlagen, Produktionssystemen und -netzen sowie für die ergonomischen Gestaltung von Arbeitsprozessen, Arbeitsmitteln und Produkten, der Arbeitsorganisation, der Arbeitsumwelt sowie des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aus. Die Lehre und Forschung des IBF ist durch eine professurenübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit auf diesen Gebieten gekennzeichnet. Unterstützt werden die Ausbildung und die wissenschaftliche Tätigkeit durch die praktische Arbeit in den Laboren des Instituts.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 18-19
Institut für Fabrikanlagen und Logistik 

Institut für Fabrikanlagen und Logistik 

Produktionstechnisches Zentrum Hannover, Leibniz Universität Hannover
Matthias Schmidt ORCID Icon
Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) ist Teil des Produktionstechnischen Zentrums (PZH) der Leibniz Universität Hannover. In den hier ansässigen sieben Instituten forschen, lehren und kooperieren rund 260 wissenschaftliche Mitarbeiter in vielfältiger Form mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Auf diese Weise sorgen sie für einen schnellen Transfer neuer Erkenntnisse in die Unternehmen und für eine Forschung und Lehre, die sich an den aktuellen Herausforderungen in der Produktion orientiert.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 38-39
Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen

Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen

Karlsruher Institut für Technologie
Jana Dücker
Die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland ist eng mit den Erwartungen, die sich hinter dem Schlagwort Industrie 4.0 verbergen, verbunden. Bei der damit einhergehenden Entwicklung neuer Methoden und Werkzeuge bilden Forschungseinrichtungen eine treibende Kraft. „Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag“ (Konfuzius). Das Institut für Informationsmanagement im Ingenieurwesen (IMI) am Karlsruher Institut für Technologie verbindet dies durch die Forschungsgebiete Lifecycle Engineering, Knowledge Engineering und Smart Immersive Environments. Die Forschung ist auf die informationstechnische Sicht von Industrie 4.0 ausgelegt. Dies bildet die Basis der vierten industriellen Revolution. Mit der Gründung des „Industrie 4.0 Collaboration Lab“ ist mit Industriepartnern zudem ein wichtiger Grundstein gelegt worden, um auch konkrete Probleme aus der Industrie aufzugreifen und handfeste Lösungen zu entwickeln.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 46-47
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