Thema: Industrie 4.0

Technologien der Industrie 4.0

Technologien der Industrie 4.0

Status quo, wirtschaftliche Bedeutung und Trends für Unternehmen der produzierenden Industrie
Jan Christoph Munck, Christoph Schneider, Fabian Futterer, Ronald Gleich
Die zunehmende Digitalisierung zwingt Unternehmen, sich mit deren Chancen und Herausforderungen auseinanderzusetzen. Die diesem Beitrag zugrunde liegende Studie identifiziert die wirtschaftlichen Potenziale technologischer Trends und liefert eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation in der Industrie 4.0. Hierzu haben insgesamt 106 Industrieunternehmen eine Selbsteinschätzung der aktuellen Reifegrade von verschiedenen Technologien in ihrem Unternehmen und deren aktueller und zukünftiger wirtschaftlicher Bedeutung abgegeben. Daraus resultieren wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen der produzierenden Industrie, damit sich diese im Spektrum der unterschiedlichen Ansätze und Konzepte zur Industrie 4.0 besser zurechtfinden können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 6 | Seite 48-52
Industrie 4.0 – Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Industrie 4.0 - Disruptive Geschäftsmodellinnovation oder „nur“ Geschäftsprozessoptimierung?

Christian Leyh, Doreen Gäbel
Eine Untersuchung von Industrie 4.0-Anwendungsbeispielen ausgewählter Unternehmen mit Blick auf mögliche, resultierende Geschäftsmodellinnovationen zeigt, dass diese durch Industrie 4.0-Projekte durchaus herbeigeführt werden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stellen jedoch auch dar, dass der Anteil der Geschäftsmodellinnovationen mit 22 % der 158 untersuchten Unternehmenseinträge in einem eher niedrigen Bereich liegt. Disruptive, d. h. branchenlogikdurchbrechende Geschäftsmodellinnovationen finden sich vor allem bei den Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Hier steht nicht mehr allein die Herstellung bzw. Verarbeitung von Produkten im Vordergrund, sondern auch ein deutlicher Mehrwert für den Kunden. In diesem Beitrag werden die genannten Aspekte weiter ausgeführt und weitere ausgewählte Untersuchungsergebnisse dargelegt.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 33-38
Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Industrie 4.0 Geschäftsmodelle

Ein Analyse-Raster zum Erkennen von Industrie 4.0 Potenzialen und notwendigen Veränderungen
Patricia Deflorin, Maike Scherrer, Janick Amgarten
Industrie 4.0 umfasst viel mehr als Sensoren, Aktoren und Vernetzungskomponenten. Die Technologien ermöglichen einerseits das Anbieten neuer Produkte und Dienstleistungen für den Kunden, andererseits führen sie zu internen Effizienzsteigerungen. Anhand des Industrie 4.0 Geschäftsmodells wird visualisiert, welche Ziele eine Industrie 4.0 Initiative verfolgt, welcher Wert für den Kunden entsteht, welche Leistungen intern zu erbringen sind, welche Technologien und Fähigkeiten benötigt werden und welche Informationssysteme die Vernetzung zwischen Kunden, Lieferanten und innerhalb des Unternehmens ermöglichen. Wichtig ist dabei, dass die Dimensionen der Industrie 4.0 Geschäftsmodelle aufeinander abgestimmt sind.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 21-24
Industrie 4.0 in Unternehmens-strukturen der deutschen Wirtschaft

Industrie 4.0 in Unternehmens-strukturen der deutschen Wirtschaft

Einflussfaktoren und Herausforderungen
Maike Schlote, Sophia Gross-Fengels, Stefan Lier, Wiebke Baille, Sulamith Frerich
Trotz der hohen Anzahl kürzlich veröffentlichter Publikationen wächst das Ausmaß der Unklarheit über Bedeutung und Inhalt von Industrie 4.0. Dies begründet die Notwendigkeit einer Verständnisanalyse. Viele Untersuchungen betrachten zwar Chancen und Risiken einer Implementierung von Industrie 4.0 in die Geschäftsprozesse von Unternehmen, doch gilt es, die Wahrnehmung von Experten mit bestehenden Auffassungen abzugleichen. Um die potenzielle Implementierung der verschiedenen Elemente von Industrie 4.0 in Unternehmen umfassend zu beurteilen, sind Faktoren herauszuarbeiten, die entweder hemmende oder fördernde Effekte auf die Nutzung dieser neuen Technologien haben. Im Rahmen dieses Beitrags erfolgt hierzu sowohl eine quantitative als auch eine qualitative Betrachtung, basierend auf Experteninterviews. Die Ergebnisse werden detailliert dargestellt und mit einem Fazit zu möglichen Zukunftsaussichten verbunden.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 44-48
Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Ist produktives Arbeiten im digitalen Zeitalter nur eine Illusion?

Consuela Utsch
Mit einem Ohr am Telefon, parallel E-Mails kontrollieren und gleichzeitig einen Text überarbeiten - so läuft es täglich in Büros weltweit ab. Der stetige digitale Wandel fordert viel von den Unternehmen und ihren Mitarbeitern. Ständige Erreichbarkeit, Multitasking, ein hoher Lärmpegel in Großraumbüros, permanente Störungen des Arbeitsprozesses und Arbeiten auf Zuruf zählen zu den Herausforderungen und Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Zusätzlich leiden sowohl die Kreativität als auch die Innovationskraft der Mitarbeiter. Dabei spielen gerade diese Aspekte in digitalen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Wie können Mitarbeiter trotz der veränderten Arbeitswelt noch effizient und produktiv arbeiten? Sind Unternehmen auf die Anforderungen des digitalisierten Zeitalters vorbereitet? Welche Weichen müssen Unternehmen stellen, um einerseits Mitarbeiter vor Überforderung zu schützen und andererseits die Effizienz, Produktivität und Innovationskraft zu steigern?
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Monetarisierung in Zeiten der Digitalen Transformation

Monetarisierung in Zeiten der Digitalen Transformation

Geld fließt, wo Daten fließen
Volker Gruhn
Die Digitale Transformation lässt nur wenige Aspekte der Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen unberührt. Das gilt auch und vor allem für die Zahlungsströme, die zwischen den Beteiligten hin und her fließen. Güter und Services, die sich unter dem Eindruck der neuen technischen Möglichkeiten fundamental verändern, werden auch grundlegend anders ver- und gekauft [1]. Für die systematische Suche nach neuen Möglichkeiten zur Monetarisierung der eigenen Angebote eignen sich die sogenannten Objects of Revenue. Das sind Objekte innerhalb des Unternehmens, die unmittelbar mit Zahlungsströmen verknüpft sind beziehungsweise verknüpft werden können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 25-28
Pay-per-Use für den Maschinenbau

Pay-per-Use für den Maschinenbau

In der Lizenzierung steckt das Monetarisierungspotenzial
Ansgar Dodt, Michael Gaudlitz
Losgröße 1 ist ein wichtiges Ziel der Industrie 4.0 Automatisierung. Warum sollten die Maschinen und Anlagen deshalb nicht als Losgröße 1 geordert und über Pay-per-Use abgerechnet werden können? Die Kombination aus einer zuverlässigen Anbindung an Cloud/Server-Systeme des Maschinenherstellers mit dem Einsatz eines professionellen Lizenzmanagementsystems eröffnet dieses Geschäftspotenzial.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 39-39
„Internet+“: Digitalisierungstrends in Chinas Industrien

„Internet+“: Digitalisierungstrends in Chinas Industrien

Christoph Mingtao Shi, Sigrun Abels
Erfolgsfaktoren, die Chinas Wirtschaftsboom lange beflügelt hatten, haben zunehmend ihre Antriebskraft verloren. In den letzten zwei Dekaden hat die Heranreifung wettbewerbsstarker indigener Technologieunternehmen in den IT-, Telekommunikation- und Softwarebranchen Chinas Plan industrieller Digitalisierung begünstigt, die das Land dringend benötigt, um ökonomisch zukünftig mehr auf Technologie und Innovation basierend und damit nachhaltiger weiter zu wachsen. Internet+ repräsentiert das derzeitig in der Wirtschaft, Politik und Medieninformation eifrig debattierte Konzept, das für die Digitalisierung in Chinas Industrien richtungsweisend sein soll. Dabei wird die Integration der Informationstechnologie mit anderen produzierenden Industriezweigen besonders hervorgehoben. Der Beitrag erläutert den Hintergrund, den Begriff und wirft einen Blick auf das Marktmodell sowie einige technische Aspekte von Internet+. Eine Fallstudie begleitet den „Ausflug“ nach China und gibt einen ...
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 5 | Seite 17-20
I4M 5/2017: Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

I4M 5/2017: Geschäftsmodelle im Kontext von Industrie 4.0

Grenzen überschreiten durch digitale Integration
Für ein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel müssen Produktentwicklung, Produktion und Service alle bereits verfügbaren Daten nutzen. Inkrementelle Prozessverbesserungen allein bringen aber noch keine neuen Geschäftsmodelle. Diese ergeben sich, wenn es gelingt, eine Win-Win-Win-Situation vom Hersteller über den Händler bis hin zum Endkunden zu schaffen, beispielsweise durch neue Leistungsbündel aus physischem Produkt und Dienstleistung.
Big Data Analytics in der Auftragsabwicklung

Big Data Analytics in der Auftragsabwicklung

Erschließung ungenutzter Potenziale in der variantenreichen Kleinserienfertigung
René Wöstmann, Fabian Nöhring, Jochen Deuse ORCID Icon, Ralf Klinkenberg, Thomas Lacker
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt führt zu neuen Möglichkeiten der Gestaltung und digitalen Unterstützung von Geschäftsprozessen. Insbesondere nicht F&E-intensive, zumeist kleine und mittlere Unternehmen stehen jedoch vor großen Herausforderungen, diese Potenziale zu realisieren. Im Rahmen dieses Beitrags wird aufgezeigt, welche Anwendungsfälle mithilfe des Einsatzes von Big Data Analytics in produzierenden Unternehmen realisiert werden können. Hierzu werden verschiedene Anwendungsszenarien skizziert. Anhand eines Praxisbeispiels der Auftragsabwicklung eines nicht F&E-intensiven Unternehmens wird aufgezeigt, wie die Beschaffung durch die Analyse und Prognose relevanter Daten, bspw. die Verfügbarkeit und Kosten von Bauteilen oder Prozessdaten, und die Angebotserstellung softwaretechnisch unterstützt werden können.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 4 | Seite 7-11
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