Der Anteil an ressourcenbedingten Kosten innerhalb klassischer Fertigungsstrukturen überwiegt mit über 46 % alle übrigen Aufwände [1]. Energie- oder Lohnkosten als Quelle zur Erhöhung des Unternehmensergebnisses zu fokussieren, erscheint daher nicht länger sinnvoll. Bereits heute liegen die jährlich anfallenden Materialkosten des deutschen verarbeitenden Gewerbes bei ca. 500 Mrd. Euro, verbunden mit einem Einsparpotenzial von ca. 100 Mrd. Euro. Ebenso wird das Verlangen nach nachhaltig produzierten Gütern stetig anwachsen und zum dauerhaften Abnahmegarant für Unternehmen werden [2]. Ein KMU-tauglicher Ansatz, der in der Lage ist, sowohl die unternehmensinterne Prozesstransparenz zu erhöhen als auch eine ressourcengetriebene ökologische und ökonomische Bewertung zu ermöglichen, ist Gegenstand dieses Beitrags.