Transport

Maßnahmen und Anreize zur Senkung von CO2-Emissionen

Maßnahmen und Anreize zur Senkung von CO2-Emissionen

Wie kleine Transportdienstleister und ihre Auftraggeber nachhaltiger werdena
Moritz Petersen, Ramón van Almsick
Der IPCC-Report aus dem August 2021 ist die jüngste einer Reihe von deutlichen Warnungen vor den Folgen des voranschreitenden Klimawandels. Alle Wirtschaftsbereiche stehen mehr denn je in der Verantwortung, ihre Treibhausgasemissionen schnell und umfassend zu senken. Die Logistik macht etwa 10 % des globalen CO2-Ausstoßes aus [1]. Der größte Anteil entfällt auf den Straßengüterverkehr. Aufgrund hoher Wachstumsraten, der anhaltenden Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und der hohen Fragmentierung des Markts ist die Senkung der CO2-Emissionen bzw. die sogenannte Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs besonders herausfordernd [2]. Auf Basis der Ergebnisse einer großen Umfrage wird in diesem Beitrag herausgearbeitet, wie kleine Transportdienstleister und ihre Auftraggeber einen Beitrag zur Erreichung globaler Klimaziele leisten können. Im ersten Schritt kann eine genauere Messung der CO2-Emissionen dabei helfen, die Vorteilhaftigkeit lange bekannter aber nicht immer ...
Industrie 4.0 Management | 38. Jahrgang | 2022 | Ausgabe 1 | Seite 41-44 | DOI 10.30844/I40M_22-1_41-44
Lösung des integrierten Planungsproblems von Produktion und Transport

Lösung des integrierten Planungsproblems von Produktion und Transport

Eine Klassifikation von Verfahren
Christian Meinecke, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Die integrierte Betrachtung von Produktion und Logistik ist eine Möglichkeit, den Anforderungen globalisierter Märkte zu begegnen und die Konkurrenzfähigkeit von Lieferketten zu erhalten oder zu steigern. So vielfältig wie die unterschiedlichen Betrachtungsschwerpunkte und die daraus resultierenden Planungsmodelle sind auch die Verfahren zur Lösung des integrierten Planungsproblems. In diesem Beitrag wird nach einer Einleitung zunächst das Problem der integrierten Planung beschrieben. Anschließend wird eine Klassifizierung von Verfahren zur Lösung des integrierten Planungsproblems entwickelt.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 6 | Seite 57-60
IM 4/2012: Technische Dokumentation 

IM 4/2012: Technische Dokumentation 

Vom Hindernis der Effektivität zur Quelle des Geschäftserfolgs
Globale Produktionsnetzwerke, technische Dokumentation, Investitionsbewertung und Nachhaltigkeit im Transportsektor sind zentrale Themen dieser Ausgabe. Weitere Schwerpunkte sind der Einsatz mobiler Systeme im Product-Lifecycle-Management, Schutz vor Produktpiraterie und die Beschleunigung von Montagesystemen durch Digitalisierung. Analysen zu Prozessinnovationen und Produktionssystemen ergänzen das Themenspektrum.
Russland – Herausforderung für deutsche Logistik

Russland - Herausforderung für deutsche Logistik

Katja Früh
Der Rückgang der Transport- und Kommunikationskosten und einige andere, oft global bedeutende Faktoren haben dazu geführt, dass der internationale Handel heute umfangreicher ist als jemals zuvor. Industrieprodukte sind die wichtigste Ware der heutigen Zeit und auch der Handel mit Dienstleistungen gewinnt zunehmend an Bedeutung [1]. Unternehmen, die in den Handel mit oder durch Russland einsteigen oder ihn ausbauen möchten, brauchen zuverlässige Logistik-Partner für diese Märkte, die noch stark im Aufbau begriffen sind und ganz spezielle Anforderungen an jeden stellen, der dort Erfolg haben will. Welche Herausforderungen das sind, wie einige deutsche Unternehmen sie meistern und was interessierte Unternehmer beachten sollten, dazu bietet der folgende Beitrag einige Informationen.
Industrie Management | 28. Jahrgang | 2012 | Ausgabe 2 | Seite 19-22
Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Entscheidungen selbststeuernder logistischer Objekte

Henning Rekersbrink, Bjørn Ludwig, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
Innerhalb der Selbststeuerung von Transportprozessen ist es notwendig, dass logistische Objekte Entscheidungen über Routenalternativen treffen. Die verschiedenen möglichen Alternativen erhalten sie durch Selbststeuerungsprotokolle. Um aus diesen Alternativen eine Entscheidung treffen zu können, wird ein am Bremer Sonderforschungsbereich 637 weiterentwickeltes Entscheidungssystem vorgestellt, welches auf der Methode der unscharfen hierarchischen Aggregation mithilfe der Unscharfen Logik (Fuzzy Logic) basiert. Es wurde als anwenderfreundliches Bewertungs- und Entscheidungssystem erstellt und ist nicht nur für selbststeuernde logistische Objekte anwendbar.
Industrie Management | 23. Jahrgang | 2007 | Ausgabe 4 | Seite 25-30
Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Kooperierende Routingprotokolle zur Selbststeuerung von Transportprozessen

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Henning Rekersbrink, Michael Freitag ORCID Icon
Zur Verwirklichung einer Selbststeuerung von Transportprozessen wird versucht, bekannte und bewährte Routingalgorithmen aus der Datenkommunikation auf Transportprobleme zu übertragen. Hierbei verhindern strukturelle Unterschiede zwischen Daten- und Transportnetzen eine direkte Übertragung der Protokolle, sodass in Transportnetzen mehrere verschiedene, speziell angepasste Protokolle mit unterschiedlichen Zielvorgaben kooperieren müssen. Im Folgenden wird ein innerhalb des Bremer Sonderforschungsbereichs 637 „Selbststeuerung logistischer Prozesse“ erarbeitetes Routingkonzept für selbststeuernde Transportnetze, das so genannte Distributed Logistics Routing Protocol, vorgestellt.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 3 | Seite 7-10