Der Mangel an Informationen bezüglich der Energieflüsse ist ein bedeutendes Hemmnis der Energieeffizienzsteigerung in der Industrie. Häufig scheitert der Ausbau von Erfassungssystemen an der schwierigen Bewertbarkeit erzielbarer Rückflüsse. Das vorgestellte Modell präsentiert ein Vorgehen, mit dessen Hilfe dieses Hemmnis überwunden werden kann, indem Potenziale prognostiziert und auch weiche Faktoren einbezogen werden. Durch Lerneffekte wird die Systematik dabei auf eine zunehmend objektive und damit solide Basis gestellt. Im Ergebnis kann anhand eines erwarteten Kapitalwerts eine Vorteilhaftigkeitsaussage bezüglich des Messgeräteeinbaus getroffen werden.