Smart Factory

Automatisierte Konfiguration und Selbstauskunft von Industrierobotern

Automatisierte Konfiguration und Selbstauskunft von Industrierobotern

Intelligente Vernetzung mittels ROS und OPC UA
Veit Hammerstingl, Gunther Reinhart, Patrick Zimmermann
Industrieroboter stellen aufgrund ihrer freien Programmierbarkeit und einer Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten einen wesentlichen Bestandteil moderner, hochautomatisierter Produktionsanlagen dar. Die Einrichtung und Vernetzung dieser Systeme setzt wegen unterschiedlichster Bauformen sowie herstellerspezifischer Steuerungsbefehle allerdings ein hohes Maß an Expertenwissen voraus, welches meist von Systemintegratoren bereitgestellt wird. Hieraus folgt, dass Anwender Robotersysteme repetitiv über lange Zeiträume einsetzen - die inhärente Flexibilität dieser Systeme wird nicht genutzt. Durch diese Einschränkungen können die im Rahmen der Vision „Industrie 4.0“ gestellten Forderungen nach intelligenten, flexiblen und sich selbst vernetzenden Cyber-Physischen Systemen noch nicht erfüllt werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts AKOMI wurden deshalb Methoden entwickelt, welche eine automatisierte Vernetzung und lösungsneutrale Programmierung von robotergestützten Montageanlagen ...
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 6 | Seite 17-21
Fraunhofer-Institut für Werkzeug-maschinen und Umformtechnik IWU

Fraunhofer-Institut für Werkzeug-maschinen und Umformtechnik IWU

Chemnitz, Dresden, Augsburg, Zittau
Michael Kuhl
Effizient, vernetzt, flexibel - das sind die Wertschöpfungsketten der Zukunft. Durch die Symbiose aus Informationstechnik, Betriebsorganisation und Produktionstechnik entwickelt das Fraunhofer IWU gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft seriennahe und mehrwertsteigende Lösungen für die Fertigung von morgen. Orientiert am Nutzen für den Kunden bringen die Wissenschaftler des Instituts ihre Kompetenzen und Erfahrungen aus regionalen, nationalen und internationalen Projekten ein und unterstützen von der Idee bis zur Realisierung. Das Fraunhofer IWU adressiert das Thema Industrie 4.0 dabei als Systemanbieter. Von der Analyse und Auswahl des Werkstoffs über geeignete Fertigungstechnologien und die Optimierung und Vernetzung der Maschinen bis hin zur IT-Umgebung bietet das Institut ganzheitliche Lösungen aus einer Hand.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 4 | Seite 16-17
Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Industrie 4.0 beginnt in den Köpfen

Mit Business-Simulationen Change-Prozesse unterstützen
Wolfgang Karrlein, Martin Steinleitner
Die digitale Transformation stellt den Mittelstand in Deutschland vor große Herausforderungen und bestehende Unternehmensprozesse gründlich auf den Kopf. So erwarten 82 Prozent der für eine Studie befragten Manager, dass sich die interne Kommunikation deutlich beschleunigen wird. Vier von fünf sind überzeugt, dass der Wissenstransfer eine Schlüsselrolle spielen wird. Drei Viertel halten außerdem ein Zusammenrücken der IT mit anderen Abteilungen für notwendig. Hier kommen Business-Simulationen ins Spiel, die den notwendigen Change-Prozess wirkungsvoll unterstützen. Wie sie auf dem Weg zu Industrie 4.0 sinnvoll eingesetzt werden können und den größten Nutzen bringen, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 48-51
Grundlagen ubiquitärer Systeme und deren Anwendung in der „Smart Factory“

Grundlagen ubiquitärer Systeme und deren Anwendung in der „Smart Factory“

Martin Bauer, Lamine Jendoubi, Kurt Rothermel, Engelbert Westkämper
Die rasch fortschreitende Entwicklung kleiner mobiler Geräte sowie mit eingebetteter Sensorik und Aktorik versehener Alltagsgegenstände ermöglicht eine Vielzahl neuartiger Anwendungen. Die Fähigkeit zur drahtlosen Kommunikation und zur Positionsbestimmung bereitet die Basis orts- und kontextbezogener Systeme, die seit einigen Jahren im Projekt Nexus an der Universität Stuttgart untersucht werden. Der Einsatz dieser Technologien im produktionstechnischen Umfeld, z.B. der hier vorgestellten dezentralen Betriebsmittelverwaltung, eröffnet dabei ein vollkommen neues Anwendungsgebiet.
Industrie Management | 19. Jahrgang | 2003 | Ausgabe 6 | Seite 17-20
1 2 3