Simultaneous Engineering

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Wissensmanagement bei der fertigungstechnischen Prozessgestaltung

Nutzung von Wiki in Forschungsnetzwerken
Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon, Nele Brenner
Die steigenden Anforderungen kürzerer Entstehungsprozesse und Produktlebenszyklen bei zunehmendem Kostendruck erfordern eine schnelle und flexible Produktentwicklung. Der Ansatz des Simultaneous Engineering beinhaltet die gleichzeitige Betrachtung und Gestaltung von Produkt, Prozess und Betriebsmitteln. Ziel ist es, Probleme möglichst schnell zu erkennen und die einzelnen Bereiche aufeinander abzustimmen, um so den gesamten Produktentwicklungsprozess zu verkürzen. Kommunikation und Wissensaustausch spielen dabei eine wichtige Rolle. Am Beispiel des Sonderforschungsbereichs 747 wird beschrieben, wie eine Wiki-Plattform als zentraler Bestandteil des Wissensmanagements eingeführt wird.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 53-56
Änderungspropagation in frühen Phasen der Prozessgestaltung

Änderungspropagation in frühen Phasen der Prozessgestaltung

Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon, Michael Lütjen ORCID Icon
Die Änderung ist ein natürlicher Bestandteil des Entwicklungsprozesses und tritt im Rahmen einer kontinuierlichen Verbesserung und Verfeinerung der Planung zwangsläufig auf. Im Idealfall führt ein stetiger Informationsgewinn im Verlauf der Planung zu einer Revision und Abänderung bestehender Annahmen und Konzepte. Ein spezieller Fall der Änderung wird durch die Änderungspropagation beschrieben. Hierbei pflanzt sich eine lokale Änderung global fort und führt zu einer schwer abzuschätzenden Anzahl an Folgeänderungen. Im komplexen Planungsumfeld kann die Auswirkung einer Änderung zumeist nicht frühzeitig erkannt werden und somit aufwändige Korrekturschleifen zur Folge haben. Dieser Beitrag offeriert, ausgerichtet auf die Prozessgestaltung, einen systemtechnischen Ansatz zur frühzeitigen Identifikation von Planungsinkonsistenzen durch Folgeänderungen.
Industrie Management | 22. Jahrgang | 2006 | Ausgabe 6 | Seite 7-10