Automatisierte Anlagen in der Bioproduktion und für Screenings in der Forschung müssen heutzutage hohe Anforderungen an Flexibilität erfüllen. Dieser Trend wird durch die Tendenz zu immer mehr individualisierten Produkten wie beispielsweise Zelltherapeutika verstärkt. Derzeit werden automatisierte Anlagen mit enormem Integrationsaufwand speziell für eine einzelne Anwendung aufgebaut. Außerdem bieten solche Anlagen keine Möglichkeit, Komponenten auszutauschen und sind so starr, dass es günstiger ist, bei geänderten Bedingungen eine neue Anlage zu beschaffen, als die bestehende zu modifizieren. Führende Hersteller von Geräten und Anlagen im Laborbereich haben sich deshalb zur SiLA-Initiative (Standardization in Lab Automation) zusammengeschlossen und einen Standard entwickelt, der die einfache Austauschbarkeit von Geräten und somit die Flexibilität von Anlagen ermöglicht.