Selbststeuerung

Ereignisdiskrete Modellierung von Selbststeuerung in Transportnetzen

Ereignisdiskrete Modellierung von Selbststeuerung in Transportnetzen

Bernd-Ludwig Wenning, Carmelita Görg, Karsten Peters
In heutigen logistischen Systemen geht der Trend zu immer mehr immer kleineren Einzelpositionen, zur so genannten Atomisierung der Ladung. Dies erhöht die Komplexität der Planung und Steuerung. Daher besteht ein Bedarf an neuen Konzepten, um auch in Zukunft eine effiziente Logistik betreiben zu können. Ein solches neues Konzept ist die Selbststeuerung, bei der eine Verlagerung der Intelligenz und Entscheidungs-Autonomie von einer zentralen Planungs- und Steuerungsinstanz soweit möglich auf die einzelnen Transportgüter und Transportmittel stattfindet. Für dieses Konzept der selbststeuernden Logistikkomponenten wird ein Modell benötigt, das die logistischen Vorgänge repräsentiert und dessen Umsetzung die Untersuchung und Bewertung von Lösungsansätzen ermöglicht. Ein solches Modell ist im Rahmen des SFB 637 "Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen" [1] als ereignisgesteuerte Simulationsumgebung entwickelt worden und wird hier mit ...
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 5 | Seite 53-56
Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Selbststeuerung in der Automobil-Logistik

Felix Böse, Jakub Piotrowski, Katja Windt
Zur Planung und Steuerung logistischer Prozesse auf Automobil-Terminals werden heute in der Regel zentrale Logistiksysteme eingesetzt, welche den hohen Anforderungen an eine flexible Auftragsabwicklung aufgrund zunehmender Dynamik und Komplexität häufig nicht gerecht werden. So wird insbesondere der Fahrzeugdurchlauf auf einem Automobil-Terminal von der Anlieferung über die Einlagerung bis hin zur technischen Aufbereitung und Auslieferung zum Autohändler zentral geplant und gesteuert. Durch Einführung von Selbststeuerungsmechanismen sollen die Fahrzeuge in die Lage versetzt werden, ihren Weg durch das Logistiknetzwerk gemäß ihren eigenen Zielsetzungen selbst zu bestimmen. Im Rahmen dieses Beitrags sollen zunächst Ansätze zur Selbststeuerung dargelegt und darauf aufbauend Verbesserungspotenziale durch die Etablierung selbststeuernder logistischer Prozesse in der Automobillogistik am Beispiel der Firma E. H. Harms Auto-Terminal-Hamburg untersucht werden.
Industrie Management | 21. Jahrgang | 2005 | Ausgabe 4 | Seite 37-40
Selbststeuerung logistischer Prozesse

Selbststeuerung logistischer Prozesse

Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen Ein neuer Sonderforschungsbereich an der Universität Bremen
Michael Freitag ORCID Icon, Otthein Herzog, Bernd Scholz-Reiter ORCID Icon
An der Universität Bremen startete am 1. Januar 2004 der neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereich „Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen“. Ziel des neuen Sonderforschungsbereichs ist die systematische und breit angelegte Erforschung und Nutzbarmachung der Selbststeuerung als ein neues Paradigma für logistische Prozesse. Dafür werden in zwölf wissenschaftlichen Teilprojekten geeignete Konzepte und Modelle sowie Methoden und Werkzeuge erforscht und entwickelt, die in einer späteren Phase des Sonderforschungsbereichs in die logistische Anwendung überführt werden sollen.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 23-27
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