Risiken

Überblick über die IT-Sicherheit im Unternehmen

Überblick über die IT-Sicherheit im Unternehmen

Eine Systematik zur Einordnung anhand eines Reifegradmodells
Gerrit Sames
Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht in vielen Medien das Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie deren Notwendigkeit adressiert werden. Auch die Risiken durch Mängel in der IT-Sicherheit sind ein aktuelles Thema. Viele Entscheider in Unternehmen stehen vor der Frage, wo steht mein Unternehmen bezüglich IT-Sicherheit? Wie kann ich Licht in den Dschungel der Begrifflichkeiten bringen? Der vorliegende Beitrag entstand aus Forschungsaktivitäten an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Er soll dabei helfen, anhand eines Reifegradmodells eine Einordnung des aktuellen Stands der IT-Sicherheit für ein Unternehmen mittels sechs Merkmalen mit jeweils fünf Ausprägungsmöglichkeiten vorzunehmen. Aus dem Einsatz können sich Defizite identifizieren lassen und Ansatzpunkte für Verbesserungsmöglichkeiten ergeben. (Im Text wird zur besseren Lesbarkeit die männliche Ausdrucksform verwendet. Sie steht stellvertretend für beide Geschlechter.)
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 5 | Seite 61-63
Business Continuity Management (BCM)

Business Continuity Management (BCM)

Olaf Eisele
Die aktuelle Corona-Krise zeigt, dass Unternehmen unvorbereitet mit Ereignissen konfrontiert werden können, die selbst erfolgreiche und gesunde Unternehmen von einem Tag auf den anderen in ihrer Existenz bedrohen. Neben einer Pandemie existieren noch weitere Risiken für Unternehmen, die ebenfalls den Fortbestand eines Unternehmens gefährden können. Der beste Weg, ein Unternehmen vor den Folgen von Schadens- und Krisenereignissen zu schützen, ist sich auf diese vorzubereiten. Eine Methode hierzu ist das Business Continuity Management. „Business Continuity Management (BCM)” beschreibt die aktive Planung, Steuerung und Sicherung des langfristigen Fortbestands und Erfolgs eines Unternehmens durch die Realisierung organisationaler Resilienz gegen geschäftsschädliche Ereignisse. Im Beitrag wird ein BCM-Modell beschrieben, das im Rahmen eines Unternehmensprojekts entwickelt und praktisch umgesetzt wurde.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 41-44
Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Kundenorientierte Entwicklung von Dienstleistungen

Ziel- und risikoadäquates Methodenportfolio zur Einbindung von Kunden in die Gestaltung von Dienstleistungen
Claas Christian Wuttke, Sarah Gärtner, Theodor Ackbarow
Bei der Entwicklung von Dienstleistungen ist die Integration der Kunden zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für den Markterfolg. Eine effiziente Kundeneinbindung setzt klar definierte Ziele und eine Risikoabschätzung voraus. Im Beitrag wird gezeigt, wie diese Voraussetzungen insbesondere für industrielle Dienstleistungen erreicht werden. Kern sind dabei ein Workshop-basiertes Vorgehen zur Planung der Einbindung der Kunden in Entwicklungsaufgaben sowie eine mehrfach strukturierte Sammlung von spezifischen Methoden. Durch die individuelle Anpassung dieses Methodenportfolios an die konkrete Entwicklungsaufgabe und die Rahmenbedingungen im Unternehmen wird der Vielfalt und Individualität von industriellen Dienstleistungen Rechnung getragen.
Industrie 4.0 Management | 32. Jahrgang | 2016 | Ausgabe 1 | Seite 19-24