Prozessgestaltung

Flexibilität – eine Illusion?

Flexibilität - eine Illusion?

Joachim Althaler, Roland Schmidt, Günter Thaler
Es gibt kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet, in hohem Maße flexibel zu sein. Wo sie vermeintlich noch zu wenig ausgeprägt ist, wird sie vehement als überlebensnotwendig postuliert - die Flexibilität. Sie wird einerseits häufig verwechselt mit der Fähigkeit, unsaubere Prozesse und Schlampigkeiten der Durchführung noch zu kompensieren, andererseits meist assoziiert mit der Bereitschaft bzw. Verpflichtung der Mitarbeiter, Kapazitätsschwankungen abzufedern, woher diese auch immer kommen mögen, häufig mit dem Ziel geringstmöglicher Zusatzkosten.
Industrie Management | 25. Jahrgang | 2009 | Ausgabe 3 | Seite 12-15
Nur das Einfache hat Erfolg

Nur das Einfache hat Erfolg

Erst der Rückbau der IT und einfachste Gestaltung der Prozesse ermöglicht das betriebliche Optimum
Joachim Althaler, Roland Schmidt, Erich Wimmer
Tradierte Denkmuster in der PPS, verbunden mit reflexartiger Abstützung auf die IT führen zu immer komplexeren und instabileren Lösungsansätzen in der ERP-Umgebung. An sich einfache Aufgabenstellungen können auch „kompliziert“ gelöst werden. Seit Beginn der ERP-Entwicklung wird versucht, die immer gleichen Probleme der PPS mit immer denselben Ansätzen zu lösen: Überbordende Planung und immer größere Detaillierung führen zu ausufernder Komplexität und enormem IT-Einsatz.
Industrie Management | 24. Jahrgang | 2008 | Ausgabe 3 | Seite 20-23
Softwarewerkzeuge für die Fabriksimulation

Softwarewerkzeuge für die Fabriksimulation

Georg Middelberg
Die Simulation ist heutzutage ein ausgereiftes Hilfsmittel bei der industriellen Anlagenplanung, dessen Potenziale jedoch vielfach ungenutzt bleiben. Ein Grund liegt in der Dynamik des Markts, die den Überblick über die Auswahl an Simulationstools, über die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Systeme und über den Stand der Technik allgemein erschwert. Die Recherche verschafft einen Überblick über am Markt existierende Systeme.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 73-78
Das Sichtenkonzept als Modellierungsparadigma

Das Sichtenkonzept als Modellierungsparadigma

Peggy Näser, Jörg Ackermann, Heiko Baum
Prozessgestaltung und -management gewinnen in interorganisationalen Verbünden, wie z.B. Produktionsnetzen, stetig an Bedeutung. Diese komplexen sozio-technischen Systeme erfordern eine ganzheitliche Betrachtung in Form einer abstrakten modellhaften Beschreibung. Ein hierfür geeignetes Modellierungsparadigma wird im Beitrag mit dem projektionsorientierten Sichtenkonzept vorgestellt. Ausgehend von der Zweckargumentation werden Aufbau und Inhalt der einzelnen Sichten erläutert. Eine vertiefende Darstellung des Sichtenkonzepts erfolgt am Anwendungsfall der Produktionssystemplanung.
Industrie Management | 20. Jahrgang | 2004 | Ausgabe 1 | Seite 36-39