Projektmanagement-Software

Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0

Digitalisierung der Wertschöpfungskette in der Industrie 4.0

Durchgängige Digitalisierung beseitigt digitale Lücken in Großprojekten von der Planung bis zum Betrieb
Timur Ripke, Sven Kägebein
Großprojekte der Bauindustrie, steigende Komplexitäten von Maschinenbau- und Produktionsanlagen, die Fertigung hochkomplexer Konstrukte sowie unzählige Projektbeteiligte: Alles unter einen Hut zu bekommen, erfordert bereits in der Planung hohe Genauigkeit. Digitale Mittel helfen dabei, Transparenz zu schaffen, den Überblick über anfallende Daten zu behalten und Fehlerquoten zu minimieren. Die Phase der realen Projektumsetzung prägt jedoch eine digitale Lücke. Digitale Daten, gespeichert und verarbeitet in Termin- und Ablaufplänen, Diagrammen oder CAD-Tools, finden ausgedruckt zurück ins Analoge. Involvierte Personen erfassen und dokumentieren Informationen während der Umsetzung nur auf Papier und nicht digital. Wenn doch, verbleiben Daten isoliert in Systemen. Innovative Projektmanagement-Software sorgt für Datenaustausch in Echtzeit und schließt damit die digitale Lücke.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 5 | Seite 21-24 | DOI 10.30844/I40M_19-5_S21-24
Altersgerechte Gestaltung von Projektmanagement-Software

Altersgerechte Gestaltung von Projektmanagement-Software

Jennifer Bützler, Christina Bröhl, Nicole Jochems, Christopher M. Schlick
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der steigenden Anzahl an Computerarbeitsplätzen steigt die Bedeutung einer altersgerechten Softwaregestaltung. In diesem Beitrag werden im ersten Teil drei grundlagenbasierte Studien mit prototypischen Projektmanagement-Softwareanwendungen beschrieben, aus denen sich Kernaussagen für die altersdifferenzierte Gestaltung der Mensch-Rechner-Interaktion ableiten lassen. Im zweiten Teil wird eine Studie vorgestellt, in der die computergestützte Projektplanung exemplarisch anhand von zwei kommerziellen Projektmanagement-Softwarelösungen altersdifferenziert untersucht wurde. Auf Basis empirisch ermittelter Daten wurden Schwachstellen im de facto Standard identifiziert und weiterer Forschungsbedarf abgeleitet.
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 29-42