Produktivität

Industrie 4.0 als Chance gegen den Fachkräftemangel

Industrie 4.0 als Chance gegen den Fachkräftemangel

Eine Betrachtung für den deutschen Mittelstand
Günther Schuh ORCID Icon, Patrick Scholz, Thomas Scheuer, Tim Latz
Deutsche Industrieunternehmen leiden unter einem zunehmenden Fachkräftemangel - besonders betroffen ist der Mittelstand. Um die Zukunft Deutschlands als Produktionsstandort zu sichern, müssen geeignete Lösungen gefunden werden, diesem Mangel zu begegnen. Dafür bieten Technologien im Kontext von „Industrie 4.0“ einen vielversprechenden Ansatz. Sie können zu signifikanten Produktivitätsverbesserungen führen und eine höhere Ressourcenauslastung ermöglichen. Die Kernherausforderung besteht jedoch darin, die richtigen technischen Lösungen für die spezifischen unternehmensindividuellen Herausforderungen zu identifizieren. Eine systematische Vorgehensweise dazu wird im Folgenden beschrieben.
Industrie 4.0 Management | 37. Jahrgang | 2021 | Ausgabe 1 | Seite 12-16
Webgestützte Produktivitätsanalyse

Webgestützte Produktivitätsanalyse

Ein datenbasierter Ansatz zur zielgerichteten Gestaltung von Produktionssystemen
Constantin Grabner, Robert Glöckner, Hermann Lödding ORCID Icon, Nils Barck
Industrie 4.0 ist gegenwärtig das Schlagwort für die fortschreitende digitale Transformation im Produktionsumfeld. Die zunehmende Vernetzung, die wachsende Verfügbarkeit mobiler Endgeräte und neue Technologien, wie z. B. Augmented Reality, ermöglichen es, bestehende Prozesse grundlegend neu zu gestalten [1]. Bislang bleibt dieses Potenzial für Produktivitätsanalysen jedoch weitgehend ungenutzt. Derzeit können meist nur Spezialisten Produktivitätsanalysen durchführen. Dadurch sind sie aufwändig und teuer und kommen nur selten zum Einsatz. In der Praxis sind Verbesserungsmaßnahmen, wie z. B. die Digitalisierung von Prozessen, daher häufig nicht das Ergebnis einer systematischen Analyse. Der Beitrag stellt eine Produktivitätsanalyse vor, die sich an den Gestaltungsfeldern von Produktionssystemen orientiert, von den Produktionsmitarbeitern selbst durchgeführt werden kann und durch eine web-basierte Applikation unterstützt wird.
Industrie 4.0 Management | 35. Jahrgang | 2019 | Ausgabe 3 | Seite 30-34
Die Produktivitätswirkung von Augmented Reality

Die Produktivitätswirkung von Augmented Reality

Potenziale der Informationsversorgung in der Unikatfertigung
Axel Friedewald, Philipp Halata, Nikolaj Meluzov, Hermann Lödding ORCID Icon
Die Unikatfertigung ist oftmals von einem hohen Anteil manueller Arbeit geprägt. Ein wesentlicher Anteil der Mitarbeiterzeit dient der Informationsbeschaffung. Der Beitrag zeigt auf, wie Augmented Reality dazu beitragen kann, den Aufwand für die Informationsbeschaffung zu senken und die Produktivität zu steigern.
Industrie 4.0 Management | 33. Jahrgang | 2017 | Ausgabe 3 | Seite 7.10
Produktive und ergonomische Arbeit in der Industrie 4.0

Produktive und ergonomische Arbeit in der Industrie 4.0

Ganzheitliche Planung und Gestaltung menschlicher Arbeit
Peter Kuhlang ORCID Icon, Thomas Finsterbusch, Thomas Mühlbradt, Sören Liebig
Besonders vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 ist eine fundierte Kenntnis der Prinzipien und Grundlagen manueller Arbeit bzw. guter Arbeitsgestaltung von besonderer Bedeutung, um die Modellierung produktiver und ergonomischer Arbeit in der Smart Factory auch zukünftig auf Grundlage einer fairen und neutralen Bezugsgröße durchführen zu können. Durch die gemeinsame Erfassung von Zeit-relevanten und Ergonomie-relevanten Einflussgrößen liefert MTM-HWD® (Human Work Design) ein neues Bausteinsystem von MTM (Methods-Time Measurement) - eine bisher nicht vorhandene Qualität bei der Beschreibung und Bewertung menschlicher Arbeitsabläufe und vereint somit die Arbeitsmethoden-orientierte und die ergonomische Arbeitsgestaltung.
Industrie Management | 31. Jahrgang | 2015 | Ausgabe 3 | Seite 11-15
Die Erosion der Produktivität

Die Erosion der Produktivität

Spurensuche nach Potenzialen höherer Wertschöpfung
Joachim Althaler, Roland Schmidt
Produktivitätswachstum ist ein Grundparadigma erfolgreichen Wirtschaftens. Wen wundert es also, dass sich die Herausforderungen des Managements und dessen Bemühen überwiegend um dieses „goldene Kalb“ der Marktwirtschaft drehen. Die wissenschaftlichen Publikationen dazu füllen Bibliotheken. Noch nie zuvor wurden so viele Studenten auf universitärem Niveau betriebswirtschaftlich ausgebildet. Trotz des umfassenden Wissens aller Tools, Verfahren und Methoden beschäftigen wir uns am Ort der Wertschöpfung aber doch immer wieder mit den gleichen Fragestellungen mit immer denselben Defiziten der Produktivität: Warum verlieren Unternehmen trotz aller Instrumente der Betriebswirtschaft immer wieder die Fähigkeit, „schlanke“, produktive Prozesse stabil zu erhalten? Warum lassen viele Unternehmen das Wachsen der unproduktiven Verrichtungen zu, obwohl sie gerade deshalb Con-trollinginstrumente aufgebaut haben, um dem entgegenzuwirken? Warum gelingt es vielerorts trotz des ...
Industrie Management | 29. Jahrgang | 2013 | Ausgabe 3 | Seite 52-55